Aida Hubschrauber

Aida-Helikopter

Das ist die AIDA-Kreuzfahrtflotte, die für Sie auf der ganzen Welt unterwegs ist. AIDA hat die Taufe der Aida Prima, der spanischen Stadt Barcelona, ersatzlos gestrichen: das Onboard-Datenerfassungssystem für den RNLN Lynx Hubschrauber, genannt AIDA (Automatic In-flight Data Acquisition System). Der Revolver wurde von Aida in die Luft gehoben und der Hahn zum Schießen zurückgezogen.

Bergung eines kranken Passagiers von AIDAsol mit dem Rettungshelikopter

Ein 78-jähriger AIDAsol-Passagier wurde in den Nachtstunden des zweiten Februar 2017 vor der Küstenlinie von Las Palmas, etwa 80 km nordwestlich von Gran Canaria, gerettet, der einen Hirnschlag an Board erlitten haben soll. Das Video wurde von der spanischen Kuestenwache Salvamento Martítimo, der die Helikopterrettung uebernommen hat (Hellimer 210 vom AgustaWestland Typen AW139), per Videokamera aufgenommen und veroeffentlicht.

Dieselbe Kuestenwache, die auch einen Passagier der MS Ocean Majesty im Jahr 2016 evakuiert hat. Das 253 Meter lange und 71.304 Tonnen schwere Exemplar wurde von der Meyer-Werft, Papenburg, 2011 an AIDA Kreuzfahrten geliefert und am neunten April von Bettina Zwickler, die sich bisher unter den Online-Bewerbern qualifizierte, in Kiel eingeweiht.

Sie gehörte zur so genannten Sphinx Klasse und war nach der Sphinx ( "AIDAdiva") (2007), AIDAbella (2008), der Sphinx ( "AIDAluna") (2009) und der AIDAblu (2010) das fünfte Schiff dieser Serie.

Kranke auf einer Reise? Die AIDA und Mein Segelschiff Travelogues - Ein Einblick in das Krankenhaus ....

Aber es kann vorkommen - und dann ist es gut, wenn es eine gute medizinische Betreuung an Bord gibt. Bei meiner jetzigen Fahrt mit ADIDAdiva hatte ich die Möglichkeit, einen Einblick hinter die "Kulissen" der Türe auf dem 3. Stock zu bekommen, die mit einem rötlichen Kreuze und der Inschrift "Hospital" beschriftet ist - und mich davon zu überzeugen, dass eine gut ausgestattete Ambulanz mit motivierten Mitarbeitern und hochqualifizierten Medizinern bei kleinen und großen Unfällen oder Krankheiten zur Verfügung steht.

Die Klinik auf Sphinx ist mit den Krankenhäusern auf allen Booten der Klasse Sphinx (d.h. bis zur AIDAstella) gleich; auf den kleinen Booten gibt es strukturelle Unterschiede, aber die Ausrüstung ist in dieser Hinsicht baugleich. Die Schiffe der AIDA Flotte haben in der Regel stets zwei schiffsärztliche Bereitschaftsdienste in 24-Stunden-Schichten, so dass die Gesundheitsversorgung zu jeder Tages- und Nachtszeit sichergestellt ist (im Krankenhaus gibt es in der Regel zwei Sprechstunden pro Tag; zu allen anderen Zeitpunkten ist ein Hausarzt jedoch über die Reception erreichbar).

Nachdem die notwendigen Prüfungen und ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Kranken stattgefunden haben (im Unterschied zum Familienarzt kennen die Schiffsärzte seine Patientinnen und Patienten nicht und müssen daher zu Behandlungsbeginn frühere Krankheiten, Allergie, Einnahme von Medikamenten usw.). oder physiotherapeutischen Behandlungen (die dann von ausgebildeten Krankengymnasten im Wellnessbereich ausgeführt werden können) vorgeschrieben, bei Bedarf wird auch eine Liege- oder Quarantänestation in der Hütte vorgeschrieben oder - falls erforderlich - ein Krankenhausaufenthalt vorgenommen.

Im Krankenhaus gibt es drei Zweibettzimmer, die einem Klinikzimmer an der Landseite sehr ähneln - nur das Dachfenster wird durch ein Porthole ausgetauscht. Ultraschall und Röntgen sind an Board ebenso selbstverständlich wie Blutproben, gefolgt von Laboruntersuchungen - sicherlich nicht im gleichen Maße wie an einem Universitätsklinikum, aber die essentiellen Kenngrößen können bestimmt werden.

Das Risiko einer solchen Operation an Board wäre aufgrund der Verhältnisse auf einem reisenden Passagierschiff einfach höher als im Spital an der Küste - hier geht es also darum, den Betroffenen so weit wie möglich zu beruhigen und ihn dann in ein geeignetes Spital an Land umzusiedeln.

Natürlich kommt einem das Image des aus dem Körper fliegenden Hubschraubers in den Kopf - aber in Wirklichkeit ist das die einzige Ausnahmen. In der Regel wird ein Transfer an Land angestrebt (indem man einen nahe gelegenen Seehafen anläuft, die Fahrt steigert oder abschaltet oder, wenn nötig, an ein anderes Fahrzeug übergibt - vor allem die Deutsche Marine ist auf hoher See wahrscheinlich besser für medizinische Manöver gerüstet als viele ausländische Kliniken).

So gibt es viele mögliche Varianten - aber der Hubschrauber ist die einzige Alternative, da das Stresspotential für den Pflegebedürftigen beim Hinausfliegen zu groß ist - neben allen anderen Gefahren (der Hubschrauber kann nicht auf den Booten landet, so dass der Pflegebedürftige mit einer Winde abgeliefert werden muss). Der Schiffsarzt der AIDA muss zudem über eine Reihe von Mindestanforderungen verfügen: Er muss entweder Hausarzt, Chirurg, Internist oder Anästhesist sein und die Zusatzbezeichnung Notarzt haben.

Es ist nicht jeder Mensch in der Lage, zum Krankenhaus zu gehen. In diesen Fällen sollte jeder Fahrgast die Notfallnummer auf dem Boot wissen - im Fall der Fähre ist dies die 9000 - und sofort einen Hilferuf erhalten. Innerhalb kurzer Zeit waren die beiden Schiffsmediziner, eine Schwester und ein mit medizinischer Notfallausrüstung beladenes Auto (an Bord als "Notarztwagen" (NEF) bezeichnet) am Einsatzort, so dass schnelle und kompetente Unterstützung geleistet werden konnte.

Doch wie ich in Gesprächen mit den Ärzten des Schiffes erfuhr, kommt es immer wieder vor, dass jemand ohne eine solche Krankenversicherung unterwegs ist (die übrigens weniger als 10 pro Jahr kostet!) - und sich danach fragt, ob die Behandlungen an Board, die Landung (ggf. auch per Helikopter), die Nachbehandlung im örtlichen Spital und der medizinisch begleitende Krankenrücktransport im Flieger nach Deutschland einen mittelgroßen 5-stelligen Fakturabetrag bedeuten - und die Auslagen von niemandem wiedererstattet werden.

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