Ausbildung zum Piloten Lufthansa

Pilotenausbildung Lufthansa

Schulungsbedarf für die ATPL-Ausbildung des Lufthansa Konzerns. Die psychologischen Gutachten liegen nur zu Beginn der Ausbildung vor. Mit welchem Training kommt man ins Cockpit? Fluggesellschaften rekrutieren ihre Piloten auf vielfältige Weise und mit abwechslungsreicher Ausbildung als Airlinepiloten in Bremen und Phoenix, USA. mehr.

Lufthansa Konzern startet umfassende Pilotenschulung

Inzwischen hat der erste Cross-Airline-Pilotkurs des Lufthansa Konzerns stattgefunden. Bislang waren die Fliegerschulen der Unternehmensgruppe unter dem Namen "European Flight Academy" gebündelt. Der erste Pilotkurs im neuen "Campus-Modell" hat jetzt an der Lufthansa Zivilluftfahrtschule in Bremen angefangen. Dies gab der Lufthansa Konzern bekannt. In Deutschland, der Schweiz und den USA sind die Fliegerschulen des Lufthansa Konzerns seit Jänner unter dem gemeinsamen Namen European Flight Academy (EFA) gebündelt.

Mit dem neuen Trainingsmodell werden angehende Piloten nicht mehr für eine bestimmte Fluggesellschaft geschult, sondern erwerben eine allgemeine ATPL-Linienfluglizenz. Die Bremer Piloten hatten bisher eine auf die Bedürfnisse der Lufthansa zugeschnittene MPL-Lizenz erworben. Demnach werden die Schulungskosten für einen Zeitraum von bis zu 36 Monate nach Beendigung der Ausbildung abgegrenzt.

Die Tilgung erfolgt erst bei Aufnahme eines Anstellungsverhältnisses mit einer Fluggesellschaft des Lufthansa Konzerns. Die konzernweite Anlage wird aber auch über den Konzernbedarf hinaus ausbilden. Der Theorieunterricht wird in Bremen durchgeführt. Während des ungelöste Tarifstreits mit den Lufthansa-Piloten gab es lange Zeit keine neuen Ausbildungsgänge an der traditionellen Lufthansa-Zivilluftfahrtschule.

Doch bereits im Monatsfebruar hatten 23 Austrian Airlines Pilotstudenten unter dem Schirm der EFA ihren Unterricht aufgenommen.

Die Lufthansa geht bei der Ausbildung von Piloten in die Offensive.

KOSTENLOS - Bis 2036 werden rund 60.000 neue Piloten im Linienverkehr benötigt, und es ist bereits jetzt schwer, neue Talente zu finden. Die Fluggesellschaften übernehmen die Ausbildung der Piloten wieder in ihre eigenen Hände. Sie will dort 600 Piloten pro Jahr unterrichten. Auch der Lufthansa Konzern bildet seinen Nachwuchs nach drei Jahren wieder aus.

Zukünftig wird die European Flight Academy die Piloten für alle Fluggesellschaften der Unternehmensgruppe beliefern. Bis 2018 sollen 500 Kandidaten ihre Ausbildung an den beiden Orten Rostock, Bremen und Zürich anlaufen. Laut Hansson füllt sich der Kurs wie geplant, aber es sind noch Stellen frei. "Es ist nicht auszuschließen, dass wir eine kleine Anzahl von Piloten für den Freiverkehr qualifizieren können", sagt Hansson, Leiter der Lufthansa Ausbildungsabteilung LAT, "aber im Moment ist der Schwerpunkt klar: Wir benötigen die 500 Piloten pro Jahr für den Lufthansa Konzern.

"Für Tochtergesellschaften wie Brussels Airlines oder Air Dolomiti will LAT auch in Zukunft "junge Piloten organisieren", so Hansson. In jüngster Zeit mussten neue Piloten, die eine Ausbildung bei Lufthansa abgeschlossen hatten, wegen der offenen Tariffrage zwischen Lufthansa und der Lufthansa Flightpit Association Jahre auf ihren Auftrag warten. 2008 wurden sie von der Lufthansa und der Lufthansa in das Flugzeug übernommen. Allen, die in den vergangenen Jahren nicht aufgenommen wurden und noch immer einen Job in unserer Fraktion haben wollen oder bald ansprechbar sind.

"Für die nächsten zwei Jahre sehe er Möglichkeiten auf dem Europamarkt, vollwertige Piloten zu gewinnen - anders als in den USA, wo der Absatzmarkt seiner Meinung nach leer sei. Trotzdem hat Hansson keine Angst vor der Konkurenz der Fliegerschulen anderer Fluggesellschaften. "In Mitteleuropa sind wir auf der Suche nach unseren Absolventen", sagt Hansson, "mit Schwerpunkt auf Deutschland, der Schweiz und Österreich oder anderen angrenzenden Gebieten.

"Neue AusbildungsflotteDie Lufthansa setzt auch auf günstige Ausbildungskonditionen - zum Beispiel in eine neue Ausbildungsflotte in Rostock. Künftig soll dieser Ort über 200 der 500 Pilotstudenten pro Jahr einnehmen. Die Finanzierung ist ähnlich wie bei der ehemaligen Lufthansa NFF-Ausbildung: Die Kandidaten müssen 80.000 EUR im Voraus bezahlen, die Lufthansa dann auf monatlicher Basis abrechnet.

Die Konzerngesellschaft Austrian Airlines will nun auch den größten Teil der Schulungskosten der ATPL übernehmen: Austrian Airlines übernimmt für die Ausbildung einen Betrag von EUR 60000,-, die restlichen EUR 40000,- können von den Piloten in den ersten zehn Jahren ihrer Karriere zurückgezahlt werden. Da sie sich zum Ziel setzt, den Trainingsbetrieb aller Fluggesellschaften der Unternehmensgruppe zügig unter einem gemeinsamen Namen zu bündeln, verfolgt die European Flight Academy derzeit einen zweigleisigen Ansatz - und das ist gut so, sagt Ola Hansson.

"Hansson rechnet damit, dass die Lufthansa ihre Ausbildungskapazitäten in zwei bis drei Jahren auf 650 Piloten pro Jahr erhöhen könnte. "Der Optimist sagt, dass wir in fünf Jahren 1000 Piloten herstellen müssen." Aber Hansson vertraut solchen Luftperspektiven sowieso nur zum Teil. "Dennoch haben die großen Fluggesellschaften der Welt den Streit um die nächste Generation wiederaufgenommen.

In Anbetracht dessen, was ein renommiertes Unternehmen aus lohnpolitischen Gründen mit ihnen gemacht hat, möchte ich den zukünftigen Piloten kaum erscheinen. Somit konnte weder ein Studien- noch ein Ausbildungsplatz in Anspruch genommen werden, da man immer wieder kurzfristig für die FH zur Verfügung stand, wenn man nicht das Wagnis der "Vertreibung" auf sich nehmen wollte....

Die Gruppe geht also davon aus, dass sie ab 2020 ihren Gesamtbedarf von 3-400 Piloten pro Jahr für die ganze Gruppe aufbringen kann.

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