Ballonfahrt Wien

Luftballonfahrt Wien

Gibt es irgendwelche Informationen über Ballonfahrten? Im August möchte ich meiner Mutter eine Ballonfahrt zum Geburtstag schenken. Der französische Ballonfahrer Jean Pierre Blanchard begeisterte das Publikum in vielen europäischen Städten mit seinen Auftritten. Wiener Museum; Kaufen im Alt Jakob Shop;

Kunstdrucke und Poster Shop reisserbilder.at. Das ist Ballonfahren - Zu den Passagieren - Kontaktinformationen - Anreise - Pilot Ivan Trifonov - Ballonfahren extrem - Heißluft LINKS - Ballonfahrten.

Luftballonfahrten - Vienna History Wiki

Luftballonfahrten. Die Fliegerei kann in Europa 1709 mit dem von dem portugiesischen Diplomphysiker Gußmao durchgeführten Luftballonaufstieg beginnen. Die Gebrüder Joseph und Etienne Montgolfier, Papierhersteller aus Avignon, brachten am 17. Juli 1783 in Annonay bei Lyon den ersten Luftballon auf den Markt. Die Erstbesteigung erfolgte am 21. 11. 1783.

Eine öffentliche (unbemannte) Ballonfahrt erfolgte am Samstag, den 13. Januar 1784 auf dem Gelände der Firma Wiedemann in Wiedersehen in der Wiedenstraße 4 (Wiedner Haupstraße 60) im Damm. Mit dem Aufstieg der "Aerostatic Air Balls" verhängte die Regierung von Niederösterreich am 16. März 1784 ein Auslaufverbot.

Die erste bemannte Ballonfahrt wurde von Johann Georg Stuwer durchgeführt; am 7. Juli 1784 starteten sein Söhnchen Kaspar mit dem Architekten Daniel Hakmillner und seinen Assistenten Michael Schmalz und Johann Hiller auf dem Feuerschiffsplatz (erste Fesselballonfahrt). Die zweite Besteigung erfolgte am 27. und die dritte am 28. September 1784 (während derer die Festmacher und die Luftschiffe in Not waren); mehrere Besteigungen wurden 1785 durchgeführt, die dritte am 27. Mai 1785 (der Ballon wurde durch Unachtsamkeit zerstört und nicht erneuert).

Jean-Pierre Blanchard (der am 17. Januar 1785 den Englischen Kanal durchquert hatte; Stuwer hatte diesem Geschehen kurz darauf ein eigenes Feuerzeug gewidmet) beantragte 1786 die Erlaubnis, in Wien aufzusteigen; obwohl Joseph II. zuvor gegen neue Versuche war, hatte er Blanchard am zweiten Mai 1786 die Erlaubnis erteilt.

Er kam im Nov. 1790 aus Prag nach Wien und stellte seinen Ballon ab sofort auf der Münchner Mauer in der neuen Stadt vor. Nachdem am 6. Juni 1791 die Flugreise am 7. Mai 1791 gescheitert war (Landung bei Groß-Enzersdorf; erste Freiflug mit einem mit Wasserstoff gasbefüllten Kugelballon in Wien).

Die weiteren Reisen fanden am zweiten Tag (Landung in Simmering), vierzehnten und fünfzehnten Tag (Wienerberg) statt. Danach gab es eine weitere Unterbrechung im Luftschiffflug. Im Jahre 1804 ist Stefan Kaspar Robertson zum ersten Mal im Luftballon mit einem Schirm aus dem Sprung in den Sprung gegangen. Eine Ballonfahrt machte die Wilhelmin Reichard am Abend des 11. Augusts 1820 im Plater (Feuerwerksplatz); sie landet im Aussichtspunkt.

Im Jahre 1845 erreicht der Wienerin Dr. Natterer mit dem Luftballon "Adler von Wien" (vom deutschen Luftschifffahrer Christian Lehmann nach Wien gebracht) eine Flughöhe von 2.500 Metern. In Österreich wurde der Luftballon von Victor Silberer, einer der auffälligsten Figuren der Frühzeit der Luftfahrt, bekannt. Im Jahre 1882 machte er mit einem Luftballon der französischen Gesellschaft Brossinet (getauft "Vindobona") 15 Ausflüge ((insgesamt ca. 150).

Jahrhunderts gab es verschiedene Luftballonfahrten zu Unterhaltungszwecken (z.B. Fesselballonfahrten in der Neuen Welt 1882 ) oder die Luftballonfahrten auf der Kaiser-Jubiläumsausstellung 1898, an denen das interessierte Fachpublikum teilnehmen konnte. Mit dem Luftballon "Jupiter" stellte der österreichische Aero-Club am zweiten Weltkrieg einen Weltrekord auf (6.810 Meter); von 1910 bis 1913 erforschte Heinrich Ferdinand Dütelmoser während der Ballonfahrt über die Alpen das Klima; der Ballonpilot wurde Kommandant der Luftwaffe während des Ersten Weltkrieges.

Weltkrieges belebte der schweizerische Ballonpilot Fred Dolder die Ballonfahrt (seit 1948 von der Generaldirektion der Post für den österreichischen Kinderdorfverband Pro Juventute genehmigt). Während einer Ballonfahrt im Danube Park in Wien stürzte ein Luftballon am Juni 1968 ab, als er durch ungünstige Winde in die Aussichtsterrasse des Donauturmes gefahren wurde und zersprang.

Mit Ignaz Schwarz: Die Ursprünge der Luftfahrt in Wien. Im Monatsbulletin des Antikenvereins Wien. Wien: Altthumsverein zu Wien 1913, S. 151 f. Aus der Luftfahrtgeschichte in Wien. Wien: Stadt- und Landesarchive 1990 (Publikationen des Stadt- und Landesarchivs, Serie B, 32), S. 5 ff. Ausstellungskatalog der Ausstellung des Landes Niederösterreich, Abtei Melk, 2. Mai 1980].

Wien: Niederösterreichisches Landesamt 1980 (Katalog des Landesmuseum Niederösterreich, Neue Folgen 95), S. 146 ff. Wien, München: Jugendliche & Menschen 1974 (Wiener Lokalgeschichte), S. 121 ff.

Mehr zum Thema