Bergrettung Kosten Versicherung

Bergungskosten-Versicherung

muss die Bergrettung eingreifen, was mehrere tausend Euro kosten kann. Ab wann sind Sie versichert? Von besonderer Bedeutung ist die Versicherung der Bergungskosten. Diese Operationen finden jedoch häufig auf Kosten der österreichischen Steuerzahler statt. Insbesondere bei Freizeitunfällen müssen die Kosten für den Rettungseinsatz selbst getragen werden.

Bergwacht - Kosten und Deckung

In lebensbedrohlichen Bergsituationen werden die Such- und Rettungskosten (die so genannte Bergrettung) von der Reisekrankenversicherung übernommen. Wer öfter in den Alpen reist, weiß die Situation: Das Klima ändert sich innerhalb weniger Augenblicke dramatisch und die Wanderung bei gutem Klima wird durch Niederschlag, Schneeregen oder Schneefall zu einem zitternden Erlebnis.

Ich habe mich in solchen Fällen oft gefragt, wer im Falle einer Bergrettung die Such- und Bergungskosten zahlt. In unwegsamem alpinem Terrain muss bei einem Unglück, das die Weiterfahrt oft verunmöglicht, ein Helikopter zur Hilfeleistung her. Bei der GKV wird zwischen Rettungs- und Bergungsarbeiten unterschieden.

Wenn eine andere Transportart den Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen gefährdet, wird eine Rettungsaktion (per Hubschrauber) durchgeführt. Es gibt also keinen Gegensatz zu Flugunfällen, bei denen in gewissen Fällen auch ein Helikopter mitfliegt. Erschwert wird es, wenn ein Helikopter nur wegen des Terrains zum Einsatz kommt, aber in Bezug auf das klinische Bild auch ein Krankentransport mit einem Rettungswagen möglich gewesen wäre.

Von Genesung wird in diesen Faellen gesprochen - sie wird in der Regel nicht von den Krankenkassen uebernommen. Die Kosten der Rettungsaktion hängen jedoch von den Abwicklungsraten des betreffenden Staates ab. Zudem droht im Ausland die Gefahr, dass eine längerfristige Versorgung vor Ort erforderlich wird, zum Beispiel im Spital durch einen Unfall in den Gebirgen.

Die Kosten sind hier hoch. Neben den oben erwähnten Gefahren, die in den Gebirgen zu berücksichtigen sind, birgt viele Wintersportaktivitäten ein höheres Haftpflichtrisiko. Fokus Online macht deutlich, welcher Schutz für den Einsatz im Schneesport vonnöten ist. Seitdem der DAV im Zuge der Mitgliedschaften auch eine Versicherung für Bergrettungs- und Bergekosten ausschreibt, habe ich bereits viele Diskussionen mit anderen Bergwanderern darüber geführt, ob diese Versicherung auch im Hinblick auf die Reisekosten erforderlich ist, wenn Sie bereits eine Auslandsreise-Krankenversicherung haben.

Wenn ich mir das jetzt näher anschaue, kann ich feststellen, dass dies nicht nötig ist, jedenfalls nicht für Spaziergänge außerhalb Deutschlands. Der Beitritt kann nur für Spaziergänge in Deutschland Sinn machen, da hier die von der Krankenkasse nicht zu erstattenden Kosten übernommen werden. Aber da der DAV viel mehr als eine Versicherung anbietet und vor allem viele Berghütten und Pfade in den alpinen Gebieten pflegt, ohne die das Wandern in den Gebirgen viel riskanter wäre, würde ich nicht einmal von einer Aufnahme warnen.

Wer nicht in den Gebirgen ist, dem könnte dieser Beitrag den Anschein vermitteln, dass Furcht ein beständiger Wegbegleiter ist. Jetzt wünschen wir Ihnen eine gebirgsrettungsfreie Reisezeit!

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