Berufswunsch Pilot

Karrierewunsch Pilot

Viele (Traum-)Ideen sind mit dem Berufswunsch eines Piloten verbunden. Bei der Vorstellung des Traumberufs sind die Eltern oft überrascht. Der Wandel in der Luftfahrt hat aber auch das Berufsbild massiv verändert. "In der reinen Pilotenausbildung haben Sie nur einen Führerschein, keinen Beruf.

Karrierewunsch Pilot! - Bedienungsfeld

Einmal habe ich an ein paar Schnuppertagen als Pilot teilgenommen, bei denen ein früherer Lufthansa-Pilot drei Tage lang mit uns "spielte". Es gab auch einen Mann, der zuerst zur Air Force und später zur Lufthansa wollte, weil man für die Schulung bei der Air Force Geld hat.

Der Lufthansa-Kapitän sagte, es sei schwierig, in die Zivilluftfahrt zu kommen, weil die Schulung dort so unterschiedlich sei, dass die Fluggesellschaften nicht bereit seien, Menschen aus der Air Force zu holen. Die Air Force würde Sie lieber selbstständig trainieren.

Das hat der Pilot gesagt. Wenn du bei der Air Force wohnen wolltest, ist es dir ohnehin egal. Eine von ihnen hat ein kleines Mädchen und trotzdem macht sie ihren Job gut. Sie können für ein paar Tage weg sein, aber dann werden Sie auch für ein paar Tage zu Hause sein, in denen Sie Zeit für Ihre ganze Familie haben.

Kurz: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Lehren statt Praxisorientierung. Universität - Lehrtätigkeit sehr theorieorientiert. Was die Luft- und Raumfahrttechnologie betrifft, sollte man sagen, dass nicht jeder Luft- und Raumfahrtingenieur später in der Luft- und Raumfahrtindustrie mitarbeitet. Eine Fluglotsenausbildung wäre vielleicht etwas für Sie?

Lotsen bezahlen, um arbeitsfähig zu sein

Meier ist hungrig, wenn er im Flugzeug im Urlaubscockpit sitzt. Sein richtiger Name ist anders, aber er hat einem Vorstellungsgespräch nur unter der Voraussetzung zugestimmt, dass er in keiner Form erkennbar ist. Als einer von zwei europäischen Fliegern hat er sich nach wochenlanger Arbeit aus der Reserve zurückgezogen.

Matthias Meier gibt an, den Preis für den Rundflug mit dem Flugzeug, das über Europa geflogen ist, gezahlt zu haben. Mathias Meier sagt, er hat einen Handel abgeschlossen: Schließlich hatte er nach seiner Fliegerausbildung noch keine Festanstellung inne. Für seine Weiterbildung hat Matthias Meier rund 80.000 EUR ausbezahlt.

Lotsen wie er, die an einer Privatflugschule zu Lotsen ausgebildet wurden, gibt es heute in großer Zahl. Nachwuchspiloten landet also - wenn überhaupt - in der Regel zuerst auf dem richtigen Cockpitsitz der Low-Cost-Airlines, auch über so genannte Pay2Fly-Verträge. Für das Flugerlebnis und den Flugstundennachweis zahlen die jungen Fliegerinnen und Flieger mehrere zehntausend EUR.

50000 oder 80000 Euros. "Matthias Meier, Pilot, über Pay2Fly. Mit Pay2Fly geben die Fluggesellschaften auch viele Ausgaben an ihre seit langem als Standard übernommenen Pilotinnen und Pilotinnen weiter. Dies fängt bei niedrigen Preisen an, zum Beispiel für Bordverpflegung oder Drinks, und endet mit dem kostspieligen Typ Rating, sagt James Lee Phillips, Geschäftsführer der deutschen Pilotengewerkschaft Vereinigungs-Cockpit.

Typ Rating bedeutet: Ein Pilot hat nach der Flugausbildung eine Pilotenlizenz, d.h. er darf prinzipiell mitfliegen. Deshalb wird der Pilot - analog zur zahnmedizinischen Assistentin, die in der neuen Arztpraxis in das Patientenmanagementprogramm eingeführt wird - für den jeweiligen Flugtyp geschult. Tausend Pfund und nimmt mehrere Arbeitsstunden in Anspruch.

Zahlreiche Airlines tragen diese Mehrkosten. Manche Low-Cost-Airlines engagieren allerdings nur unter der Bedingung, dass sie die Musterberechtigung selbst aufbringen. Training, Musterberechtigung, Erfahrung gewinnen - alles in allem bedeutet das für Nachwuchspiloten im schlimmsten Falle 80.000 EUR Schulungskosten, 300.000 EUR Musterberechtigung, 400.000 EUR für das Einholen von Flugstunden über Pay2Fly, also 150.000 EUR Verschuldung, so James Lee Phillips von der Cockpit-Association.

Aber die meisten Flieger wagen es nicht, ihre Erfahrung in schriftlicher Form zu festhalten. "In Europa ist die Luftfahrtwelt klein", sagt James Lee Phillips. "Durch die Fusion vieler Fluglinien wird der Gesamtmarkt letztendlich von nur einer Hand voll Fluglinien dominiert. "Das bedeutet, dass Pilotinnen und Pilotinnen, die an Pay2Fly-Programmen teilnehmen und dann die Geschäftspraxis der Airline öffentlich machen, kaum einen Schritt auf den Grund gehen.

Viele Fluggesellschaften trennen sich von der Pay2Fly Praxis und lehnen auf Wunsch den Einsatz von PilotInnen über das Pay2Fly System ab. Von den Agenten werden "Schulungen" ausgeschrieben, die Lotsen bezahlen den Agenten mehrere zehntausend Euros, meist ohne vorher zu wissen, an welche Airline sie vergeben werden.

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