Bo 105

B0105

Die BO105 V2 (2. Prototyp) wurde mit 2 Allison T63-Triebwerken ausgerüstet. Die MBB Bo 105 ist ein leichter Mehrzweckhubschrauber des deutschen Herstellers Messerschmitt-Bölkow-Blohm (heute Eurocopter). Der Bölkow Bo 105 war der erste deutsche Hubschrauber der Bundeswehr. Der Bo 105 ist der Klassiker unter den Skalenliebhabern.

Die BO 105 gehört zusammen mit der Bell UH-1D zu den "Klassikern" der Luftrettung.

B0105 C

Das meistert die Bo 105 - als eine von vielen. Weil er bis heute der einzigste Helikopter ist, der vollständig kunstflugfähig ist. Die BO 105 war auch der erste leichte Helikopter der Erde, der mit zwei Motoren, Doppelhydraulik und Doppelstromversorgung ausgestattet war. Als einziger Helikopter kann die BO 105 nach wie vor "echten" Flugkunstflug mit fast allen aus dem Flugzeug gewohnten Flugmanövern durchführen.

Mittlerweile fliegen die BO 105 in ziviler, paramilitärischer und militärischer Ausführung in mehr als 35 Länder.

Meilensteine von 1963 bis heute - Helikopter

Hinweis: BO105 steht für: Jungfernflug mit fugenlosem Rotorsystem "System Bölkow" MBB-Ingenieure experimentieren mit Glasfaserflügeln und entwickeln den ersten fugenlosen Rotors, einen 3-Blattrotor. Dies wurde auf einem Alouette II Sud-Aviation Helikopter in Marignane erprobt. Die BO105 V1 (1. Prototyp) läuft in Ottobrunn bei München. Erster Flug am 16. Feb. 1967 durch Chef-Testpilot Baron Wilfried von Engelhardt.

Die Erstflugzeit betrug 18 min. Projektleiter Emil Weiland schreibt in seinem Report, dass der Helikopter die Anforderungen erfüllt. Die BO105 V2 (2. Prototyp) wurde mit insgesamt 3 Motoren vom Typ A63 ausgestattet. Mit den Rotorblättern aus GFK, einer eigenentwicklung der Firma Bölkow gGmbH, ist die Weiterentwicklung des Läufersystems der neuen Generationen ohne Schlag- und Drehgelenke überhaupt erst möglich geworden.

Jenseits des Stahlrotorkopfes (siehe Abbildung auf der linken Seite der BO 105 V3) wurde mit der Verwendung von Reintitan als Material die äußerste Tragfähigkeit und praktisch wartungsfreie Ausführung erreicht. Nachdem der Rotorkopf aus Titangehäuse (siehe Abbildung auf der rechten Seite des Modells B105 V2 ) und seine Bauteile in den heutigen Testlabors monatelang auf Herz und Nieren geprüft wurden, ging es für beide Rotorköpfe in die Praxis.

Ausgestattet wurde die B105 V3 mit 2 BMW 6022 - A3 (später MTU 6022 - A3) Motoren. Heute ist die BO 105 V3 im Hubschrauber-Museum in Bückeburg zu besichtigen. Im Prototypen des MBB Hubschrauber vom Typ Boeing 6022 - A3 (BMW 6022 - A3) wurde der Hubschrauber vom Typ MBB Bo105 V3 als Hubschraubertriebwerk getestet.

In Deutschland wurden 6 Muster gefertigt, um die erforderlichen Zertifizierungskriterien des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) und der Federal Aviation Authories (FAA) in den USA zu erfüllten. Der Crash-Test wurde mit dem Muster-BO 105 V6 bestanden (siehe folgende Bilder). Auf dem Flugplatz München-Ottobrunn fand am ersten Flug der BO 105 V4 am 11. April 1969 der erste Flug statt.

Starke Flugeinsätze bei der Firma Messerschmidt-Bölkow-Blohm in Ottobrunn, der "Geburtsstätte des ersten Produktionshubschraubers BO105 in Deutschland". Sie demonstriert eindrucksvoll die Anlaufaktivitäten der BO105-Produktion. Das Bild sieht man in der Vogelperspektive von oben: Die erste Produktionsmaschine der Vertol-Abteilung der Boeing Company (USA), die zweite Anlage ist die so genannte U3, die Helikopter am Boden sind die V2 und V4 MBB, die bereits in den frühen siebziger Jahren mit Carbonfasern, einem sehr leichtgewichtigen, aber sehr widerstandsfähigen Material, experimentiert haben.

Die Abbildung zeigt die Heckrotorblätter und das Kohlefaser-Leitwerk der Modelle B105 C, SN0001.... Zum ersten Mal in der Luftfahrtgeschichte Deutschlands fliegt im April 1972 ein Helikopter eine Schleife. Auch Siegfried Hoffmann demonstrierte auf der neunten Luftfahrtschau 1972 in Hannover das geflogene Schleifen mit einem MBB BO105-Hubschrauber dem Fachpublikum.

Auftrag der Philippine Aerospace Development Corporation (PADC) über 40 BO105-Hubschrauber (auf unterschiedlichen Produktionsstufen). In Ottobrunn wurden am Samstag, 19. Juli 1972, vier Exemplare der Baureihe B105 C im Zuge einer Festveranstaltung an den Bundesgrenzschutz überreicht. Auf dem Bild ist die Aufstellung der vier Helikopter am Tag der Auslieferung zu sehen. MBB führte in den Jahren 1973 bis 1975 das HGH-Hochgeschwindigkeitsprogramm mit der B105 durch.

Mit Chef-Testpilot Siegfried Hoffmann und Flugversuchsleiter Hans Glöckl wurde am 25.09.1973 zum ersten Mal eine auf sieben Sitzplätze vergrößerte Variante des bekannten MBB Mehrzweckhubschraubers vom Typ B105 geflogen Die Kabinen ansicht wurde durch einen Mittelteil im Rumpf-Vorderteil erweitert. Der DRF hat die Boote nachgerüstet. Diese BO 105, SN 84, wurde am 18.11.1993 mit 2292 Betriebsstunden stillgelegt.

Siegfried Hoffmann, Chef-Testpilot, und Adam Teliki absolvierten am vergangenen Freitag, den 21. Mai 1974, im Zuge des 1.000-Stunden-Dauertestprogramms der Boeing 105 mit einer Standard-BO105 C, S-1, ausgestattet mit zwei Motoren von Typ 250-C18, einen Rekord von 1.714,837 Kilometern Nonstop-Langstreckenflug von München/Deutschland nach Spanien. Im Heckladeraum wurde die Bo 105 C, S-1 mit 2 zusätzlichen Tanks mit je 200 l Fassungsvermögen und 2 weiteren zusätzlichen Tanks im Heck teil der Fahrerkabine anstelle des 3-sitzigen Sitzes ausgestattet.

Bei diesem Gerät, dem Standard-Kraftstoffinhalt von 680 l und den 4 Zusatztanks mit 800 l, wurde die Bo 105 mit 1.440 l ausgestattet. Auftrag zwischen der niederländischen Air Force (RNLAF) und MBB über 30 BO105CB-Helikopter. Auftrag von Pertamina, später PT Nurtanio in Banung für 121 BO105CB-Helikopter.

Eine weitere modifizierte BO 105 HGH mit abgedecktem Hauptläufer, einer aerodynamischen Verkleidung des Rumpfes, einer Tragfläche mit einer Flügelspannweite von 6,20 Metern und einem "Stummelfahrwerk" erreichte am Samstag, dem 16. April 1975, mit einem fugenlosen Läufer bei 404 km/h das gesetzte Etappenziel von 400km/h. Im Bild die zweite Variante der HGH, Bo 105 V4, Hinweis: Die HGH wurde nach den gelungenen Einsätzen auf die Original BO 105 V4 umgerüstet.

In Ottobrunn wurde am 12.04.1979 mit dem Testpiloten Udo Hausen und dem Flugerprobungsingenieur Dieter Bender zum ersten Mal die BO 105 L geflogen. MBB hat die BO 105 L als Konkurrent zum Franzosen "Lama" mitentwickelt. Auftrag zwischen dem spanischem Ministerium für Verteidigung und MBB über 60 Helikopter vom Typ CB für FAMET (Spanish Army Aviation). Lieferung des Verbindungshelikopters BO 105 M (VBH) an die Heer.

Er wurde unter der Führung der ML der Wehrmacht konstruiert, eingesetzt und instand gehalten. Der Auftrag umfasst 100 BO105 M (VBH) Verbindungshelikopter. Lieferung des Kampfhubschraubers BO105 P (PAH 1) an die Deutschen. Er wurde unter der Führung der ML der Wehrmacht konstruiert, eingesetzt und instand gehalten.

Der Auftrag umfasst 212 Kampfhubschrauber vom Typ Panzerabwehrboote vom Typ Panzerabwehrboote vom Typ B-105P. In Piotrkow Trybunalski (Polen) hat Kapitän Charly Zimmermann, vom sechzehnten Hubschrauberregiment Celle, mit seiner BO 105 M (VBH) den WM-Titel in der Kategorie "Freestyle" gewonnen. 1.000.000.000 Stunden Flugzeit sammelte die BO 105 im MÃ??rz 1984 eine aufsehenerregende Performance fÃ?r diesen zweimotorigen Leichthubschrauber von MBB.

Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Wirtschaft wurde am Samstag, den 19. Oktober 1984, der letzten von 212 Panzerabwehrhubschraubern der ersten Panzergeneration (PAH 1) an das Militärflugzeug am MBB-Standort in Ottobrunn ausgeliefert. Meine Kollegin Jorge erzählte mir, dass Industrias Cardeon auf der FIDA 1986 einen Umbau der BO195 als BO105 AH/Conversion vorgenommen hatte.

Die Suche im Netz unter dem Link ChileanHelicoptersblogspot. de stellt die Entstehung dieses Spezialhubschraubers vor. Bei der Weiterentwicklung dieser AH/Conversion ging es nie über die Entstehungsphase und ein Modell hinaus. In Donauwörth wurde am Samstag, 5. September, der 1500. Hauptläuferkopf für die Fertigung der BO 105 und BK 117 fertig gestellt und ausgeliefert.

Erster Tag Umschlag "Deutsche Schiffspost FS - Polarexpedition Polarstern Polarexpedition " Am 16. Februar 1967 startet die BO 105, der erste zweimotorige Leichthelikopter der Weltserie, zu ihrem Jungfernflug. Mehr als 1.300 BO105-Hubschrauber wurden heute, 25 Jahre später, an unsere Kundschaft geliefert und haben mehr als 2,5 Mio. Betriebsstunden absolviert (Stand: 9. Oktober 1991).

Bessere Ausführung: Mit der Lieferung der vergangenen 17 Helikopter vom Typ CBS-5 an den Bundesgrenzschutz und weiteren 12 Helikoptern vom Typ CBS-5 nach Südkorea wurde die Erfolgsserie mit 1404 gefertigten Helikoptern vom Typ CBS-5 nach mehr als 30 Jahren zugunsten des Nachfolgers EC135 auslaufen. Eurocopter erhält am 27. Februar 2003 die Cat A Äquivalent Zertifizierung, eine Grundvoraussetzung für Rettungsflüge.

Kat A "clear heliport" und Kat A "restricted/elevated Heliport" Die beiden RED BULL BO105 kamen 1974 vom Fließband und wurden erstmals von der rheinland-pfälzischen Landespolizei unter den Kennzeichen D-HAYA (SN 0126) und D-HAYE (SN 0140) geflogen. 2002 wurde die SA 0140 von Aktion Concept übernommen, 2004 auch die SA 0126 Beide Helikopter wurden überwiegend für Filmaufnahmen eingesetzt, bis sie 2005 von Red Bull ersteigert wurden.

Eine ganz besondere Freude war der überwältigende Flug mit der von Red Bull gemalten BO 105 CB, SN 0126, D-HSDM. In Donauwörth startet am Sonntag, den 24. Februar 2007 die erste BO 105 O zum ersten Flug mit ECD-Testpilot Rene Nater und Untersuchender Bernhard Röper.

Die Abbildung veranschaulicht die BO 105 D-4, SN 5087, die zum ersten Flug abhebt. Das Modell B105E ist das kommerzielle Modell B105 M ( "VBH"), ehemals Deutscher Bund. Durch die neue verteidigungspolitische Lage wird die BO 105 M (VBH) im Rüstungskonzept der Wehrmacht nicht mehr gebraucht. Zu Beginn des Jahres 2000 haben das BWB und die Firma EUROCOPETER einen Grundsatzvertrag über die Rücknahme und Weitervermarktung der BO 105 M abgeschlossen.

Unter dem Namen Bo 105 E-4 vertreibt das Unternehmen diese hervorragend gepflegten Gebrauchthubschrauber Die BO 105 E-4 unterscheidet sich von der BO 105 VBH in technischer Hinsicht. Bereits vor 40 Jahren, am 16. 2. 1967, startete die BO 105 mit dem MBB-Testpiloten Baron Wilfried von Engelhardt an der Spitze zu ihrem Debüt. Als weltweit erster leichter Hubschrauber verfügt die BO 105 über zwei Triebwerke und das starre Rotorsystem Bölkow.

Mit dem innovativen vierblättrigen Rotorsystem ist die BO 105 unvergleichlich wendig. Mehr als 1400 gebaute Flugzeuge und bis heute knapp 7 Mio. Betriebsstunden machen die BO 105 zu einer echten Sage. Jan Schröder, Mitglied des Bundesamtes für Technologie in Koblenz, wurde am Freitag, den 17. Mai 2007, vom BWB beauftragt, eine BO 105 des Helikopterregiments 26 aus Roth bei Nürnberg an die Uruguayische Kriegsmarine auf dem Faßbergflugplatz zu überreichen.

Die ersten beiden Bo 105 E-4 von 12 Bo 105 E-4 landeten am Samstag, den 27. Mai 2007, nach einem Transferflug von ECD Donauwörth in Tirana / Albanien. In Albanien werden die umgebauten Rettungshubschrauber vom Typ E-4, ehemals VBHs, als Rettungs-, VIP- und Verbindungshubschrauber verwendet. Vierzig Jahre nach dem ersten Flug der BO 105, am sechzehnten Feber 1967, erreicht die BO105-Flotte die Zauberzahl von 7 Mio. Stunden.

Das Modell wurde von Beginn an als leichtgewichtiger 2-Turbinen-Hubschrauber für Rettungs-, Polizei-, Militär-, Offshore- und VIP-Missionen entwickelt. Die mit 1344 ausgelieferte Bo 105 war und ist ein Arbeitspferd, das unter allen Klimabedingungen eingesetzt wurde und wird. Mit dem Helikopter BO 105 schenkt Eurocopter der Gemeinde Donauwörth.

Zur ILA 2014 am 21. Mai feierten Airbus Helicopters mit seinen BO105-Betreibern 8 Mio. Betriebsstunden seit dem ersten Flug am17. Februar 1967 und mehr als 1400 produzierten BO105-Hubschraubern eine herausragende Leistung. Im Jahr 1967 war die BO 105 der erste leichte zweimotorige Hubschrauber der Welt.

Die Autorinnen und Autoren Bernd Vetter / Frank Vetter haben im Rahmen des Motorbuchverlages im Jahr 2016 die Entstehungsgeschichte der MBB BO105 publiziert viele Einzelheiten zusammengestellt und erläutert und das Werk mit vielen, zum Teil noch nicht veröffentlichten Bildern unterlegt. Unter der ISBN 978-3-613-03854-7 ist das Werk "MBB BO105" im Buchhandel erhältlich.

Fünfzig Jahre nach dem ersten Flug der BO 105 V2 am 16. 2. 1967 gab die Royal Aeronautical Society, Niederlassung München, einen Überblick über die Erfolgsstory der BO 105 im German Museum in der Flugzeugwerft Schließheim, wo die BO 105 mit ihrem neuartigen Technikkonzept zu einem Bestseller mit über 1400 Helikoptern wurde.

Mehr als 400 Stück sind heute noch im Gebrauch. Der am längsten dienende BO 105 ist auf den Falklandinseln unterwegs und erfüllt dort seine Aufgaben. Bisher hat die Flotte der BO 105 mehr als acht Mio. Stunden geflogen. Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Jungfernfluges der BO 105 hat die Airbus Helicopters Deutschland Deutschland GmbH eine besondere Ausstellung in Donauwörth veranstaltet.

In der Freifläche wurden 4 Bo 105 gezeigt: Die Azubis von Airbus Helicopters präsentierten im Besprechungsraum die technischen Entwicklungen der BO 105 mit Diagrammen und Auslagen.

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