Dornier Flugzeuge: Die Dornier Flugzeuge

Die Dornier GmbH fertigt Regionalflugzeuge und Flugzeugkomponenten. Er meisterte Krisen in Serie. Flugzeuge tragen noch heute seinen Namen. Dornier entwickelte sich bei Zeppelin zum Experten für flugtaugliche Metalle. Die ursprünglich unter dem Namen Zeppelin Werk Lindau GmbH produzierten Flugzeuge von Dornier stehen für Qualität und Komfort auf Reisen.

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Dornier-Werke war ab 1966 Dornier und ab 1966 Dornier GmbH, kurz Dornier (d?rnje), ein Flugzeugbau. Die Zeppelin Werke Lindau, mit Sitz in Manzell am Bodensee, heute Teil von Friedrichshafen, von 1922 bis 1938 Dornier-Metallbauten und ab 1966 Dornier-Werke und ab 1966 Dornier-Gruppe, hatten sich in den 1930er Jahren mit Niederlassungen an den bayrischen Orten Neuaubing und Oberpfaffenhofen sowie in Wismar und Lübeck mit den Norddeutschen Dornier-Werken vergrößert.

Weltkrieges hat Dornier 1951 mit der OTEDO (Oficinas Técnicas Dornier) in Spanien und ab 1954 in Immenstaad mit der Flugzeugentwicklung begonnen. Im Jahr 1985 wurde das Unternehmen von Daimler-Benz Ã?bernommen und spÃ?ter Ã?ber den Luft- und Raumfahrt Konzern DASA in die EADS einverleibt. Bisher wurden der Zivilflugzeugbau und die Flugzeugentwicklung ausgegliedert und von der Firma fairchild GmbH erworben; 2002 meldete die Firma die Insolvenz an.

Dorniers Militärluftfahrt, Weltraum -, Verteidigungs- und Systemtechnologie ist jetzt Teil von Airbus Defence and Space. Das Unternehmen wurde innerhalb der Firma Zeppelin in Friedrichshafen gegründet, zunächst von Claude Dornier geführt und später von Claude Dornier weitergeführt. Seit 1910 arbeitete Dornier für Ferdinand Graf von Zeppelin und war zunächst mit der Konstruktion von Luftfahrzeugen auf Zeppelinluftschiffen beauftrag.

1 ] Das Riesen-Flugboot Rs I wurde hier unter der Regie von Dornier gebaut, gefolgt von Rs II, Rs III und Rs IV. Im Jahre 1917 wurde die Zeppelin Werkstatt von Dornier, die Zeppelin Werke zu einem eigenständigen Unternehmen innerhalb des Zeppelin Konzerns, dessen Geschäftsführung Dornier übernahm. Am Standort der Lindauer Fabrik begann Claude Dornier auch mit der Konstruktion von Landmaschinen wie der Cl I und der D I. 1919 wurde das Lindauer Unternehmen stillgelegt.

Der Dornier-Delfin I, erster Flug am Tag des Jahres 1920, wurde 1920 in Rorschach und São Paulo gebaut. 2 ] 1921 wurden in Marina di Pisa (Italien) die alten Werften für die Errichtung der Dornier Do J („Wal“) erworben und erweitert, deren Errichtung in Deutschland aufgrund des Vertrags von Versailles nicht möglich war. Im Jahre 1922 wurde Claude Dornier mit einem Anteil von 10 Prozent an der ZWL beteiligt, das Unternehmen wurde in Dornier Metalbauten ( „DMB“) umfirmiert und der Firmensitz nach Friedrichshafen-Manzell verlagert.

Im Jahre 1924 erwirbt die Japaner Firma die Genehmigung, Dornier-Flugzeuge selbst zu bauen. Seit 1925 baut er den zweimotorigen Landflieger Dornier Do N in K?be, der in Friedrichshafen entstanden war. Dorners “ Walfische “ in Konzession, weitere Konzessionen in den Niederlanden bei Aviolanda folgen. 1926 gründet das Kaiserreich der Bundesrepublik Weimar die AG für Dornier-Flugzeuge (Do-Flug AG) mit Dornier und DMB als Minderheitsaktionären, um das 1925 geplante Projekt Dornier Do X umzusetzen und das Baugenehmigungsverbot nach dem Abkommen von Versailles zu unterlaufen.

Das Dornier-Personal wurde vom Standort Marina di Pisa nach Altenrhein umgesiedelt. Dornier wurde dort bis 1931 erbaut. In Rorschach amltenrhein, gegenüber Friedrichshafen, finanzierte die Do-Flug AG auch Messehallen und einen Flughafen und betrieb diese durch die Dornierwerke Altenrhein. 1933 wurde die Do-Flug AG nach der Übernahme der Do X durch die Firma Lufthansa Technik AG gelöst, das Unternehmen in Altenrhein wurde bis 1948 als Dornier Werken Altenrhein fortgeführt.

Bereits 1932 war Dornier Alleininhaber der Dornier Metalbauten GmbH geworden. Nach der Gründung der Norddeutschen Dornierwerke Wismar (ab 1938 NDW) 1933 wurden weitere Niederlassungen in Pfronten-Weissbach, Lindau-Rickenbach, Neuaubing bei München und Lübeck eröffnet. Danach wurden die Anlagen den nationalsozialistischen Plänen zur Industrie- und Arbeitspolitik und den Kriegsvorbereitungen unterworfen.

Im Jahre 1938 mussten auf Veranlassung der Reichsführung die vielen, zum Teil ineinander geschachtelten Einzelunternehmen der Dornier-Gruppe „zur Klärung der Eigentumsverhältnisse“ reorganisiert werden. War die Südgruppe unter dem „Betreiber“ Claude Dornier für die Entwicklung und Herstellung von Flugzeugen zuständig, so musste die Nordgruppe unter dem „Betreiber“ Heinrich Schulte-Frohlinde ihre Entwicklungsaktivitäten einstellen und war nun eine reine Fertigungsgesellschaft, die ebenfalls Dornier-Flugzeuge (Do 217), hauptsächlich aber in Lizenzfertigung produzierte (Junkers W34, Heinkel He 111, Junkers Ju 88, Focke-Wulf FW 190).

Dornier-Metallbauten wurde in Dornier-Werke umbenannt und entwickelt und baut die Modelle Do 17, Do 18, den Grossbomber Do 19 und die Do 24 und die Do 26 für Lufthansa und den Weltmarkt. Zu Kriegsbeginn wurden die sechs bestehenden Do 26 mit Kampfstationen ausgestattet und als Transport- und Seeaufklärungsflugzeuge für die Deutsche Bundeswehr eingesetzt.

Die Maschine wurde zum bedeutendsten Instrument in den Seenotgeschwadern an den europäischen Meeren. Die Dornier-Werke bauen die zweimotorige Do 17 “ Flying Pencil“ und Do 217 in wesentlich größerer Stückzahl Das erste Modell wurde bereits 1932/1933 unter der Bezeichnung „Rapid Traffic Aircraft“ vom Bundeswehrwaffenamt in Dienst gestellt.

Die letzten vorhandenen Gegenstände wurden 1974 der Dornier-Werke in den USA zur Restauration überlassen und waren für mehrere Jahre im Deutsches Museum in München ausgeliehen, bevor sie in die USA zurückgebracht werden mussten. Der militärische Wirtschaftsführer Dornier wurde nach dem verloren gegangenen Zweiten Weltkrieg als „erleichtert“ enazifiziert, sah sich aber wegen der völligen Zerstörung des Werkes Manzell dem ökonomischen Ruin gegenüber.

Da der Bau von Flugzeugen im Deutschland der Nachkriegszeit zunächst untersagt war, zog Dornier nach Zug in die Schweiz und liess die Do 25 in Spanien entwerfen und fertigen. Bereits vor Beginn des später international bekannten Flugzeugbaues wurden in der Firma Dornier Webmaschinen und textile Maschinen für die Herstellung von Webstühlen und Textilien hergestellt. Mit Kurzstarter und Senkrechtstarts konnte Dornier an die bisherigen wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten anschließen.

Auf den von Claude Dornier im Ersten Weltkrieg entworfenen Ziehbänken wurden in der Langenargener Innenstadt Leichtprofile für den Luftfahrzeugbau hergestellt. Das andere Werk war dem Luftfahrzeugbau gewidmet. Im Jahre 1962 trat Claude Dornier aus der Geschäftsführung aus und übertrug die Geschäftsführung an seinen Nachfolger Claudius. Die Gruppe hat sich unter Claudius‘ Anleitung weiter stark entwickelt.

Im Jahr 1964 feiert Dornier sein 50-jähriges Jubiläum mit dem achtzigsten Firmenjubiläum von Claude Dornier seit der Firmengründung 1914 im Zeppelin Konzern, und 1966 ändert Claude Dornier den Firmennamen von Dornier-Werke in Dornier GmbH. Nach dem Tode von Claude Dornier ging das Geschäft 1969 in den Besitz einer Erbschaftsgemeinschaft über, die aus seiner Frau und sechs Kindern bestand.

Während dieser Zeit wurden viele seiner eigenen Entwürfe unter anderem im Fluggerätebau hergestellt: Neben der Flugzeugmontage bei der Dornier Reparaturwerft GmbH wurden in Oberpfaffenhofen die technische Logistik unterstützung und Instandsetzung der eigenen Flugzeuge für die Militärflugzeuge Alpha Jet, UH-1D, Breguet Atlantic, AWACS und CL 601 Challenger sowie die Revision und Instandsetzung der Lockheed C-130 für einige Länder Afrikas durchgeführt.

In der Kunststofftechnologie hat sich der Standort als mechanisches Produktionszentrum schon frühzeitig einen guten Ruf erworben. Auch im Motorsport wurden in den 60er und 70er Jahren die besonderen Leistungen von Dornier (u.a. Festigkeitsuntersuchungen, Rumpf) genutzt. 1967 lancierte die Firma die unter Peter Dornier entstandene schiffchenlose Greiferwebmaschine, die sich bald zu einem weltweiten Erfolg ausweitete.

Die Dornier-Gruppe (einschließlich der Textilmaschinenindustrie) beschäftigte um 1980 rund 8.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 4. Mit der Pensionierung von Claudius Dornier 1980 als CEO wurde die Gruppe durch Bernhard Schmidt und Karl-Wilhelm Schäfer, die nicht zur Familie Dornier gehören, aber als Mitglieder der Geschäftsleitung ebenso erfolgreich sind, im Geiste von Claude Dornier mit weiteren Neuerungen und Diversifikation fortgesetzt. Dornier war zunächst an der Entwicklung des Airbus-Konsortiums (Rumpfheck und Leitwerk) beteiligt, ging dann 1970 wegen des erhöhten Kapitalbedarfs in den Ruhestand, übernahm aber ab 1978 wieder die Produktion von Bauteilen wie die Hinterdruckdome für die Airbus-Rümpfe, Landungsklappen, Rumpfflächen und Bodengerüste.

1959 beginnt auf Anregung von Silvius Dornier, dem damals verantwortlichen Entwicklungsleiter der Dornier-Werke gGmbH, die Erschließung weiterer Diversifikationsfelder neben dem textilen Maschinenbau, zunächst die Erschließung von Drohnen und Zielanzeigegeräten, oberflächenphysikalische Forschungen und Operations Research Services zur Förderung der Deutschen Marine. Weil sich die hier geforderten Arbeitsmethoden von denen des Flugzeugbaues unterscheiden, hat Claude Dornier diese Bereiche 1962 in eine Tochterfirma, die Dornier-SystemGmbH, ausgegliedert.

Im Bereich der Weltraumfahrt hat sich Dornier später zu einem der wichtigsten Hersteller von Wissenschaftssatelliten und -sonden (einschließlich der Durchführung von Satellitenexperimenten) entwickelt. Daraus entstand ein eigener großer Elektronikbereich, der neben Subsystemen für Raumschiffe, Flugzeuge und Raketen auch Produkte wie Radaranlagen, Simulationen, Umweltmessnetze, Fernüberwachungssysteme für Kernkraftwerke, Fernsteuerungssysteme für Funksendernetze, Bildverarbeitungs- und darauf basierende Informationssysteme, Kartendigitalisierungsgeräte oder ABS-Steuergeräte und Elektroniksteuerungen für Diesel-Einspritzpumpen entwickelt und mit Erfolg eingeführt hat.

Schliesslich wurde hier die Stosswellenphysik des Nierenlithotripters erforscht, die die Medizinaltechnik als neue und wichtige Betätigungsfelder für Dornier erschliessen sollte. Daraus entwickelte sich eine Planungsberatungsabteilung, die neben den fortlaufenden Planungen der Streitkräfte auch die Raum- und Umweltplanungen, die Verkehrsplanungen einschließlich der Gestaltung von Warenverteilzentren und die Planungen von Informationssystemen durchführte, aber auch Raumbuchungssysteme, Bestell- und Beschaffungssysteme sowie Bankdialogsysteme anbot und später als Dornier Consulting GmbH ausgliederte.

Die Dornier-Medizintechnik wurde 1985 mit dem Ziel der eigenständigen Entwicklung dieses Geschäftsfeldes unter einer darauf ausgerichteten Leitung gegrÃ?ndet. Die Daimler-Benz AG übernimmt nach einigem Hin und Her in der Geschäftsführung[3] 1985 unter Vermittlung des ehemaligen Premierministers von Baden-Württemberg, Lothar Späth, die Leitung von Dornier. Mit ca. 22% bzw. 10% blieb die Erbengemeinschaft Claudius Dornier dabei.

Aus der Dornier-Gruppe ist die Firma unter dem Namen Peter Dornier als Firma weiter geführt worden. Auf Betreiben des Betriebsrates war – wenn auch vorsichtshalber – ein politisches Einschreiten erforderlich, weil die Nachkommen von Dornier in ihren Auseinandersetzungen keine Verantwortlichkeit für das Unternehmen und die dort tätigen Menschen übernahmen.

Die Mitgesellschafter Justus und Christoph Dornier ziehen sich zurück. Auf dem Flugfeld Menge hat sich Justus seinen eigenen Flugzeugen (SC01 B-160, Speed Canard Gyroflug) gewidmet. Donatus Dorniers Nachkommen, repräsentiert durch seine Frau Ellen Dornier, veräußerten die meisten Aktien und hielten nur eine stimmberechtigte Minderheit. Damit hat die Daimler-Benz AG eine irreführende Zukunftsperspektive für das Unternehmen gesichert.

Daimler-Benz’s finanzielle Stärke erlaubte die Konstruktion und den Aufbau des 30-sitzigen Turboprop-Zivilluftfahrzeugs Do 328 sowie umfassende Investitionsvorhaben wie den Neubau eines Werks in Immenstaad (Dornier 2) und neue Fertigungshallen in Oberpfaffenhofen. 2. Die angestammten Tätigkeitsfelder der Dornier-Gruppe wurden nun durch Kfz-Dienstleistungen ergänzt. Dornier hat bereits für Daimler-Benz und viele andere in- und ausländischen Firmen der Automobilindustrie an der Aerodynamik gearbeitet.

Dornier-Forschung beschäftigte sich mit der Entwicklung von Wasserstofffahrzeugen. In mehreren Bereichen hat sich die Kooperation zwischen Dornier und dem ursprünglichen Tätigkeitsfeld von Daimler-Benz entwickelt. Auf spezielle Anregung des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Edzard Reuter, wurde die unternehmerische Unabhängigkeit von Dornier aufrechterhalten, so dass Dornier auch in den folgenden Jahren in seinen traditionellen Geschäftsbereichen weiterhin mit Erfolg arbeiten konnte.

Im Jahr 1988 wurden die sowohl raum- als auch aktienrechtlich fragmentierten Luftverkehrsaktivitäten der Dornier-Gruppe in der Dornier-Luftfahrt GmbH bündelt . Damit wurde auf den rückläufigen militärischen Geschäftsverlauf und die herausragende volkswirtschaftliche Relevanz der Dornier 128, Dornier 228 und vor allem der Dornier 328 Zivilflugzeugfamilien angesichts der Zukunftsrisiken des Konzerns reagiert, die eine konzerneinheitliche Steuerung und Gestaltung nur für dieses Geschäftssegment erforderlich machten, um den erforderlichen Geschäftserfolg zu gewährleisten.

Die Dornier-Gruppe ist die Muttergesellschaft der Dornier-Gruppe und bündelt zugleich alle Nicht-Flugzeug-Aktivitäten (Raumfahrt, Wehrtechnik, Elektrotechnik, neue Techniken, Planungsconsulting usw.) mit Ausnahme der Medizin. Die Erfolge der Dornier-Gruppe in den Jahren 1985-1989 zeigen sich in einem Zuwachs der Mitarbeiterzahl von 8.722 (31. 12. 1985 – nach dem Weggang der Firma Dornier GmbH) auf 10.242 (31. 12. 1989) und einer damit einhergehenden Steigerung der Gesamtproduktion.

Im Jahr 1989 entfielen noch 38% der Gesamtproduktion auf den Luftverkehr, was die mittlerweile sehr große ökonomische Relevanz der Diversifikationsbereiche für die Dornier-Gruppe untermauert. Der Daimler-Benz Konzern wurde nach der Akquisition der Firma Messerschmitt-Bölkow-Blohm durch die Daimler-Benz AG im Jahr 1989 grundlegend umstrukturiert, so dass die diesjährige 75-jährige Jubiläumsfeier eine Abkehr von der alten Dornier-Tradition bedeutete.

Wurden bei der Daimler-Benz AG als Konzernholding mehrere Aufgaben gebündelt und in allen Geschäftsbereichen strategischen Entscheiden vorbehalten, wurde die Betriebsführung von Dornier, MBB, MTU und TST (Telefunken Systemtechnik GmbH) in der Konzernholding der Deutschen Aerospace AG (DASA) gebündelt. Herr Jürgen Schrempp wurde Geschäftsführer der DASA und Aufsichtsratsvorsitzender von Dornier.

Aus Friedrichshafen wurde die Entwicklung ziviler Flugzeuge zurückgezogen und unter der Dornier Luftfahrtgesellschaft mbH in Obenfaffenhofen gebündelt. Daimler-Benz hat trotz Warnung des damals Dornier-Vorstandsmitglieds Schäffler auch den damals schon kämpfenden holländischen Flugzeughersteller Fokker übernommen und wollte einen regionalen Flugzeugbau in Europa unter einem gemeinsamen Namen aufbauen. Dornier-Medizintechnik wurde nach einiger Zeit veräußert.

Der Forschungsauftrag ging an Daimler-Benz, blieb aber bis 2004 in Immenstaad. DASA und große Bereiche der Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsindustrie Europas fusionierten zur EADS. Bis 2004 existierte die Dornier Gruppe noch als Rechtsform (sog. Hohlgesellschaft, mit einem benannten Executive Board, aber vollständig von EADS geführt) für die Verbuchung der Ergebnisse der übrigen Gesellschafter der Familie Dornier und wurde nach dem Verkauf ihrer letzen Aktien an die EADS einschließlich der Belegschaft vollständig in diese eingegliedert.

Ein Großteil der Geschäftsaktivitäten von Dornier ist heute in den bayrischen Standorten der Firma konzentriert. Als eigenständige Betriebsgesellschaft gibt es die Firma nicht mehr. Das Werk in Obenfaffenhofen und das Werk in Neuenburg sind nicht mehr Teil der Firma EADS. Doch erst viel später erkennt die Firma Dornier den Stellenwert eines Systemshauses und versucht nun, die Formen der ineinander greifenden, sich wechselseitig unterstützenden Technologie- und Handlungsfelder wiederherzustellen.

Durch die Auslagerung und Übernahmen von MitarbeiterInnen in und um Friedrichshafen war Dornier der Nukleus für eine Vielzahl namhafter und erfolgreich agierender Unternehmen. Der erste war Dornier-Ingenieur Erwin Eriba, der bereits 1962 die Leiterfertigung im Dornier-Werk Neuaubing übernommen und die Firma Fritz L. A. L. E. H. E. H. L. H. E. H. L. GmbH gegründet hat. Dornier ist weiterhin im Firmenbuch registriert.

Es handelt sich jedoch nur noch um eine Managementgesellschaft mit einem Anteil von 21,7% an der Firma DS. Sie ist auch Eigentümerin der Immobilien Gesellschaft für Immobilien der Firma DS Dornier und verwaltet die Liegenschaften der früheren Dornier-Werke in Immenstaad. Aus einem Teil der früheren Dornier Reparaturwerft (DRW) in Oberpfaffenhofen ist die Dornier Flugwerft (DFW) in Manching mit rund 200 Beschäftigten hervorgegangen und bestand vom Januar 2006 bis zum Mai 2010 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Firma EADS.

Ursprünglich war das Untenehmen als Vertragspartner für das Supportgeschäft von AWACS und Breguet Atlantic tätig, dessen Aufträge während des Umzugs von Dornier nach Manching ohne eine neue und wettbewerbsfähige Offerte nicht rechtlich auf EADS umsetzbar waren. EADS wird daher von der DFW mit den Bauarbeiten an diesen Maschinen beauftragt.

Lediglich die Dornier Consulting GmbH mit Hauptsitz in Berlin existiert heute noch als eigenständiges operatives Dienstleistungsunternehmen mit rund 300 Mitarbeiter. Die Dornier Planungs- beratung wurde im Zuge der Akquisition von Dornier durch Daimler-Benz als Unternehmensbereich weitestgehend unabhängig, wurde 1995 als eigenständiges Tochterunternehmen in der Form einer eigenen Firma registriert und von DaimlerChrysler Services (ehemals debis) geleitet; damals wurden die Mobilitätsleistungen des Daimler-Benz Konzerns miteinbezogen.

Im Jahr 2000, als die Gesellschaft gegründet wurde, wurde sie eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Gesellschaft in Deutschland. Daimler-Benz hat nach der Katastrophe mit Fokker die Planungen für den Bau europäischer Regionalflugzeuge aufgegeben, die besonderen Probleme dieses Markts erkannt und einen marktorientierten Kooperationspartner für die Dornier Luftfahrtgesellschaft gesucht. Die Dornier-Mannschaft wurde getauscht oder hatte das Unternehmen wegen des Widerstandes gegen die Fokker-Übernahme verlässt.

Die Dornier Luftfahrtgesellschaft wurde 1996 von der Firma FAIRCILD Aviatik, die ihren Namen in FAIRCILD DORNIER änderte und den 328 als 328 Jet mit Strahlantrieb ausbaute. Daimler-Benz hatte im Zuge der außerplanmäßigen Abschreibung mit Fokker die bis dahin angefallenen Entwicklungsaufwendungen für die Do 328 uebernommen.

Gelegentlich löschte er auch die Dornier-Namensendung auf dem Flugzeugtyp und gab dem Fluggerät den Namen 328, brachte es aber aus Image-Gründen wieder ein. An der neuen Firma war die Dornier GmbH/DASA zunächst noch mit 20% der Anteile vertreten, verkaufte diese aber später. Infolge der Luftfahrt-Krise infolge der terroristischen Anschläge vom 11. September 2001 musste die Firma fairchild Dornier im Jahr 2002 Konkurs anmelden, weil die Möglichkeiten des Entwicklungsprogramms 728 abgebrochen wurden – Lufthansa hat ihre 60 Möglichkeiten zurückgezogen – und der Umsatz stagnierte.

Damit war das Geschick des Traditionsunternehmens Dornier in der Region Osnabrück bestätigt. Die von der schweizerischen RUAG-Gruppe erworbenen Bereiche Flugzeuginstandhaltung (RUAG Aerospace Services GmbH) und Airbus-Komponentenfertigung (RUAG Aerospace Struktures GmbH) haben sich dagegen von Beginn an gut entwickelt. Im Jahr 2003 hat der Personalleiter von Fairchild Dornier, Rudolf A. Müller, die Personalgesellschaft DO-Professional Services als Unternehmen der GECI Group gegründet, um die hoch qualifizierten Dornier-Mitarbeiter trotz der Zahlungsunfähigkeit in Beschäftigung zu erhalten.

Die Firmenbezeichnung und auch das Logo sollen die Verbindung zu Dornier zum Ausdruck bringen. Durch die Auktion der Firmenüberreste von Messe kind Dornier im Jahr 2005 entfällt ein Teil deutscher Luftfahrt. Zwei Dornier 728 Prototypen wurden ersteigert. Den anderen Prototypen erhielt ein ehemaliger Dornier-Mitarbeiter aus Berg.

Die 328 Supportservices wurden im Jänner 2006 als Produktions- und Wartungsunternehmen gegrÃ?ndet und Ã?bernahmen das Do-328 Programm aus der Insolvenz von Awcraft. Von da an wurde eine neue Struktur um das Modell 328 herum aufgebaut: Die 328 Design wurde 2009 als verantwortlicher Planungsbetrieb und 2013 als Ausbildungsbetrieb genehmigt.

Die Anzahl der Beschäftigten, die fast ausschliesslich mit der Do 328 arbeiten, ist seit 2006 auf rund 150 gestiegen, gleichzeitig wurden oder werden weitere Flugzeuge unter dem Markennamen Dornier mehr oder weniger gut gemanagt. Dies sind selbstständige Nachkommen von Dornier ohne Bezug zur geschilderten Dornier Luftfahrtgesellschaft und Nachfolgefirmen wie dem Seestar von Claudius Dornier.

Die Dornier S-Ray 007 startete am Freitag, 16. Juni 2007, zum Jungfernflug am Friedrichshafener Airport. Es war ein moderner Amphibienflieger in Faserverbundbauweise (GFK, CFK) in der Dornier-Libelle-Klasse. Diese Maschine wurde von der Fa. Dornier Technik aus dem Bodensee in Uhldingen-Mühlhofen entworfen, die von Herrn Dornier ins Leben gerufen wurde und heute seinem Vater ist.

Das Unternehmen war ein Pool von ehemaligen Dornier-Entwicklern, die entweder nicht an den von Daimler-Benz geleiteten Umzügen teilgenommen hatten oder von der Messe zurückgekehrt waren. Die DO 24 ATT wird von Dornier auch für Showflüge eingesetzt. Seit jeher ist Claude Dornier bestrebt, die Unabhängigkeit des Konzerns vom Fluggerätebau zu verringern, was sich in der oben beschriebenen erfolgreichen Diversifizierung bei der Webmaschinenentwicklung und -fertigung zeigt; darüber hinaus hat er Lücken in der Kapazitätsauslastung genutzt, um technologische Neuerungen umzusetzen.

In den frühen 1950er Jahren begann und führte sein Sohn Claudius den Bau eines Viersitzers, in dem die beiden Vorder- und zwei Hintergäste unter optimaler Ausnutzung des vorhandenen Raumes noch vor der Freilassung der Flugzeuge durch die NATO in Deutschland sassen. Es wurde ein Protoyp aufgebaut und getestet und der Name Dornier Delta gegeben.

Die Berechnungen ergaben, dass die Dornier-Werke dieses Auto nicht zu einem marktkonformen Kaufpreis hätten fertigen können; außerdem hatte das bereits begonnen. Dorniers Begriffe: Bis zur EinfÃ? hrung einer Einheitsbezeichnung fÃ?r die gesamte dt. Luftfahrtbranche durch das Dritte Weltreich 1933 hatte Dornier neben Briefen wie Do P oder Do J auch dreibuchstabige AnhÃ?nge fÃ?r den Wale.

Der Name Do P Sil steht daher für Siemens-Triebwerke, war für den militärischen Einsatz gedacht und war ein Langstreckenflugzeug. Dornier und Rohrbach waren die einzigen Unternehmen, die ihre bisher benutzten Unternehmenskürzel bei der Vergabe von einheitlichen Modellbezeichnungen beibehielten, während alle anderen Unternehmen neue Abkürzungen bekamen, die sich auch aus den Firmenbezeichnungen wie Ju, He, Me etc. ableiteten.

Auch Dornier stimmte innerlich zu, dass alle geradzahligen Musterzahlen – ab Do 10 – für Wasserflugzeuge zu verwenden sind, während die Landmaschinen die ungeradzahligen sind. Im Zweiten Weltkrieg wurde die größte Anzahl aller damals Dornier zugewiesenen Blöcke für ein Wasserflugzeug an der Do 26 und für ein Wasserflugzeug an der Do 23 ausgenutzt.

Die Vornamen für Dornier-Flugzeuge nach dem Kriege mit Do 25, Do 27, Do 28 und Do 29, Do 30 bis Do 34 mit den damals nicht benutzten Nummern konnten somit an die alte Überlieferung anschließen, obwohl sie die Einteilung der Wasserflugzeuge nicht mehr berücksichtigten. Ein weiterer Unterschied lag in den Benennungen für lizenzierte Gebäude und internationale Programme, die ebenfalls ihre ursprüngliche Bezeichnung für die interne Verarbeitung beibehielten.

Die Dornier-Stiftung für Luft- und Raumfahrtforschung wurde im vergangenen Jahr gemeinsam von der Firma Dornier und der Firma Deutsche Bahn AG gegründet und ist mit neun Mio. EUR dotiert. Die Inhaberin des Dornier Museums, das ab Juni 2009 der Öffentlichkeit zugänglich sein wird, stellt die historischen Sammlungen, die Technik des Flugzeugbaues und die Historie der Dornier Werke mit Zeitbezug vor. Die Exponate im Innen- und Aussenbereich umfassen eine Nachbildung der Dornier Wall und des Merkurs, eine Dornier Do 31, eine Do 29, eine Do 228, eine Do 328, eine Dornier Do 27, einen G.91 und einen Breguet Atlantic in MPA-Version.

Béatrice Busjan, Corinna Schubert: Flugzeuge in Wismar. Gedächtnisse of the Norddeutsche Dorfwerke (= Wismar Studies. Volume 9). Stadthistorisches Stadtmuseum Wismar 2005, ISBN 3-00-017272-6 Claude Dornier: Aus meiner Ingenieurskarriere. Private print, zug / Switzerland 1966 Dornier GmbH: Dornier. Das ist die Geschichte der traditionsreichsten Flugzeugfabrik Deutschlands. Aviatik, Gräfelfing 1985, ISBN 3-925505-01-6 Dornier Werke: 50 Jahre Dornier.

1914-1964 Ein unvollständiger Bildband über die Familiengeschichte der Familie Dornier. Der Krausskopf Flugwelt-Verlag, Mainz 1965 J. Flottau: Die Fairchild Dornier Story (Teil 1) in Aero national 7 und 8 2003, ISSN 0946-0802 Brigitte Kazenwadl-Drews: Claude Dornier – Wegbereiter der Aviatik. Bernhard & Graefe Verlag, Koblenz 1986, ISBN 3-7637-5284-6 Wolfgang Meighörner: Zeppelin’s Zeppelin Aircraft – The Aircraft in the Zeppelin Group and its Successor Companies.

Claude Dornier – Ein Flugzeugleben. Aviatic-Verlag München 1989, ISBN 3-925505-10-5 Günter Frost, Karl Kössler, Volker Koos: Dornier. Die Dornier-Kaserne erwacht bald zu neuem Glanz. SÃ?dkurier, Stand Oktober 2015, Archiv vom August 2017; Zugriff am August 2017. Christian Keun: Martine Dornier-Tiefenthaler. 2.2.

Im: Deutschland, deine Unternehmer. urbanes Magazin Online-, Stand 01.06.2004, Zugriff am 12.11.2009: „Wie Daimler-Benz vorgeführt wurde“ Airliners (05.11.2007): Serienproduktion der Do 228 ab 2009; Zugriff am 26.11.2007 (nicht mehr im Internet verfügbar).

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