Drachenfels Bonn

Dragon Rock Bonn

machten wir eine Fahrt mit den Bikes von Bonn nach Drachenfels. Sie suchen ein Hotel in der Nähe der Sehenswürdigkeit Drachenfels in Bonn? Der Bonner Wirt, der als Börsenmakler zu Reichtum kam, und der Adelstitel "Baron von Sarter", ein Anwesen unterhalb der Burgruine Drachenfels. Bergwandern, Reiten, Angeln und Jagen in Bonn / Rhein-Sieg und Umgebung. Das Ölberg Rheintal in Richtung Bonn - Drachenfels Besucherplateau - Rheinbach-Kreis Todenfeld.

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Das Drachenfels ist ein Gebirge im Rheinischen Siebengebirge und liegt zwischen Bad Honnef und Könner. Durch seine prominente Position über dem Rheintal, die Burgruine Drachenfels, seine Nutzung als Gegenstand der Rheinaromantik und eine frühe touristische Entwicklung gewann er Ruhm - trotz seiner Höhenlage von fast 321 Metern über dem Meeresspiegel.

Das Drachengestein wurde durch aufsteigende Magmen gebildet, die nicht an die Oberfläche der Erde gelangen konnten, sondern sich wie eine Kuppel verfestigten; die Vulkane bezeichnen es als "Quellkuppe". Auf dem Drachenfels sind bereits seit der Römerzeit Brüche (Quartzrachyte) dokumentiert. Vor allem im Hochmittelalter war der Drachenfels-Trachyt ein viel genutzter Baublock am Rhein, z.B. beim Dombau. Auf dem Nordhang oberhalb der Ortschaft ist das 1882 im historizistischen Baustil gebaute Schloß Drachenburg.

Der dreigeschossige Burgfried auf dem Drachenfels ist das Symbol des siebenten Gebirges. Neben dem Burgfried bestanden die Burganlage aus einem Palast, einer Kappelle und einem Dienstquartier. Im 30-jährigen Krieg wurde die Festung 1634 vom Kölner Kurfürst abgerissen und später nicht mehr gebaut. Im Jahre 1530 verstarb einer der letzen Grafen von Drachenfels Graf Heinrich wurde in der Kloster-Kirche Heisterbach im Familiengrab begraben.

Nach wie vor gibt es nur wenige Geschlechter, die den Familiennamen Drachenfels und das adlige Geschlecht beibehalten. Auf dem Drachenfels sind bereits seit der Römerzeit Brüche (Quartzrachyte) dokumentiert. Vor allem im Hochmittelalter war der Drachenfels-Trachyt ein viel genutzter Bauklotz am Rhein. 1836 kaufte die Preußenregierung den Drachenfels, um ihn unverzüglich zu schließen und so die Bergsilhouette als natürliche Schönheit zu erhalten.

Dies rettete den Hausberg und seine malerische Schlossruine vor dem weiteren Bau des Domes. 1869 wurde der Verband Siebengebirge mit dem Zweck gegründet, das Gebiet vollständig zu entwickeln. Im Jahre 1880 gründet der Verband mit Erlaubnis des Kaiser eine Staatslotterie, aus deren Erlösen alle anderen Gruben gekauft werden, um zu vermeiden, dass der Gebirge mit dem weiteren Bergbau der Gesteine untergeht.

Nach der gebräuchlichsten Ethymologie soll der Begriff "Drachenfels" von dem aus dem Gebirge gewonnenen Quarz-Trachyten abgeleitet werden. Doch da der Begriff Trachyt für diese Gesteinsart erst 1813 in die Erdgeschichte eingegangen ist, der Begriff Drachengestein aber viel weiter zurückliegt, scheint dies wenig wahrscheinlich. Die Legende über einen Drache, der auf dem Gebirge gelebt haben soll, ist eine beliebte Ableitung.

In der Tat erscheint der Titel bereits in einer urkundlichen Erwähnung von Erzbischof Arnold I. von Köln über die Trennung der Drachenfels von Vogt Adalbert, in der die Lage der Festung auch in Mont Dracus - also auf dem Drachenberg - erwähnt wird. Der Gottfrieder (I.), Heinrichs Familienvater und Grossvater von Göteborg (II.), ist Herrscher von Drachenfels[5] und trägt den Silberdrachen auf einem roten Acker.

George Gordon Byrons Aufenthalt im May 1816 machte die Burgruine Drachenfels weltberühmt. Seine Gedichte inspirierten seine Mitbürger und die Engländer waren die ersten fremden Urlauber im ganzen Gebiet des Siebengebirges. Für den Steinbruchtransport wurden die berühmten Drachenfelser Esel verwendet und waren auch im Weinbau bedeutende Nutztiere.

Wenn immer mehr Menschen die Ruinen besichtigten, wurden die Chancen erkannt und 1816 wurden die Gäste mit grauen Tieren auf den Berg gebracht, aber auch mit Pferden. Mit dem Steinschlag 1967 wurde der Eselstransport am Ortseingang von Schloß Drachenburg beendet, an den Sicherheitsmaßnahmen hat sich nichts verändert. Auf die Zahl der eingesetzten Tierarten hatte die Drachenfelsenbahn nur einen kleinen Einfluß.

Im Jahre 1900 wurden 36 und 1937 29 Tiere eingesetzt. Bereits seit 1872 können Reisende auf einer Straße den Drachenfels hinauffahren. Mit der am 18. Juni 1883 eröffneten Drachenfeldbahn wurde die größte deutsche Eisenbahnstrecke eröffnet. Der Drachenfels war bis Ende der 90er Jahre die bedeutendste Touristenattraktion Königswinters.

Er war besonders populär bei niederländischen Gästen, was ihm den Beinamen "Hollands höchstem Berg" einbrachte. Trotzdem wird er als "meist bestiegener Gipfel Europas"[6] angesehen - auch wenn dies nicht durch Figuren bewiesen ist und die meisten Gäste ihn nicht zu Fuss ersteigen. In den letzten Jahren wurden große Bemühungen zur Attraktivitätssteigerung des Tourismusstandortes Drachenfels unternommen: 2005 wurde der neue Zahnradbahnhof mit Touristeninformation eingeweiht und das an der Auffahrt zum Drachenfels befindliche Schloß Drachenburg bis 2010 grundlegend saniert.

Im Jahr 2007 erfolgte eine umfassende Erneuerung des Drachenfels-Restaurants auf dem Berg, das seither abgerissen wurde. Außerdem wurde erreicht, dass der Drachenfels nun für gewerbliche Silvesterfeste verwendet wird. Die traditionell schönste Steigung zum Drachenfels ist der Eselspfad. Hier können Sie sich auf Eseln[23] bewegen, die als Symbol des Drachenfels angesehen werden - auf der königlichen Rheinlee ist ihnen ein Bronze-Denkmal geweiht, das Ernst Sander erbaut hat.

Man näherte sich den Menschen, um ein Bild mit der Szenerie des Drachenfelsens, auf einem Eskimo oder später in einem Dummy-Flugzeug oder Hubschrauber machen zu können, das sie auf dem Rückflug mit nach Haus genommen haben. Der Grossvater von Richard Kern, der - in der dritten Nachfolgegeneration seines Vaters Hans Kern - 1989 als letztes "Fotografenpaar aus Drachenfels" den Betrieb schloss, war Johannes Öster.

Ist der Wanderweg zu beschwerlich, können Sie die Drachenfeldbahn nutzen, die in der Hochsaison alle 30 Min. einpendelt. In der Drachenfelsstraße in Köngswinter (unter der B 42 ) befindet sich die Bergstation, wo auch der Eselspfad einmündet. Daran schließt sich die Drachenhöhle an, eine Felsgrotte mit einer 15 Meter hohen Steinplastik eines Drachens von Franz Josef Krings, die 1933 anläßlich des fünfzigsten Todestages von Richard Wagner hierhin gebracht wurde.

Direkt über der Mittelbahnstation der Drachenfeldbahn befindet sich das 1882 von einem Börsenhändler und Banker erbaute Schloß Drachenburg. In der Gartenkunststraße zwischen Rhein und Maas steht der Schlosspark als Sehenswürdigkeit. In der ersten Hälfte d. J h. wurde auf dem Drachenfelsenplateau ein Restaurant eroeffnet.

Am Mittelbahnhof der Drachenfeldbahn können Fussgängerinnen und Fussgänger in einen unbefestigten Weg abfahren. Eine weitere Besteigung, die als charmant und (im Unterschied zum Eselspfad) weniger frequentiert gilt, geht vom Königswinterbahnhof durch das Nightingale Valley, am Monument des kölschen Songwriters Willi Ostermann ( 1936) vorbeigehend, der in dem Song "Dort wo die sieben Berge....." über das Valley sang.

Ab Rhöndorf führt eine Reihe von teilweise schmalen Wanderwegen zum Drachenfels: der kürzere vom Zielplatz ist recht geradlinig und korrespondierend abschüssig, oder man geht zuerst durch das Rhöndorfertal in Fahrtrichtung Ölberg, auf der linken Seite führt ein Weg über den Forstfriedhof oder bis zum Reitsattel hinter dem Kirchhof, wo man auf den Hauptpfad von der Margaretenhöhe nach Drachenfels beim Milchhaus trifft: nach der Linken geht es weiter.

Weil die Wege im siebengebirgigen Gebiet gut markiert sind, kann man den Drachenfels kaum missen. Endlich können Sie Ihr Fahrzeug auf der Märgarethenhöhe zwischen Königswinter und Ittenbach ( "Siebengebirge" der A3) abstellen und in einer knappen Wanderstunde nach Drachenfels (rechts aus Fahrtrichtung Königswinter) aufsteigen.

Es gibt auch eine gute Busanbindung nach der Margaretenhöhe (RSVG 520/521). Der Drachenfels zwischen Königswinter und Rhöndorf ist eines der nordöstlichsten Weinbaugebiete am Rhein, nur 5-10 Km nordöstlich in Oberdollendorf und Bonn-Limperich wird noch gekeltert. Die Sicht auf den Drachenfels gab ihm Gelegenheit, die schwierige Vorliebe für seine Schwester Augusta zu äußern (Brief vom Jänner 1817 an Augusta: "die Drachenfelsen, die eigentlich auf dich gerichtet waren").

Am Ufer, gekrönt von den Weinen, und da, wo Trauben und Getreide gedeihen, schimmert in der strahlenden Sonne: Doppelt so viel Vergnügen, du wärst bei mir! Byron' s Poem war die Basis für viele andere Überlegungen über Dragon's Rock. Auch Edward Bulwer-Lytton, Erster Baron Lytton war einer von ihnen: "Der wahre Charme des Flusses entsteht erst, wenn die Sieben Gebirge mit dem'gegossenen Fels von Drachenfels' nach und nach über ihnen allen aufscheinen.

Berge und Städte, die Einsamkeit der Inseln, der schlossgekrönte Fels, tauchen auf einmal wie imaginäre Phantasieträume auf, werden groß und groß, werden kleiner und verschwind. "Nun schwebte das Boot neben dem Drachenfels und dem siebenbürgischen Bollwerk. Zu Füßen der Berge liegt ein Ort weit im Verborgenen; oben aber fangen die Überreste des Drachenfels die stärksten Einstrahlungen ein.

Bereits so allein, aber voller Freude vertreibt der Rochen nicht die Melancholie, die über dem großen Fels lag: Die Trümmer stehen auf der Anhöhe wie eine große Person, auf der das Glanzlicht liegt, die aber von einer bestimmten Melancholie flankiert wird, die der allein stehende Mensch wegen seiner großen Distanz zur Menschenmenge zu ertragen hat.

"Heinrich Heine schreibt im Mai 1820 über seinen brüderlichen Abstecher nach Drachenfels mit Schülern aus Bonn: "Um Fritz v. B. Um 24 Uhr war die Festung bereits geklettert, der Holzstapel brannte am Fuße der Mauer auf, und als die Jungs sich komisch zusammenkauern, heilt er das Siegeslied der deutschen Siege.

The Dragon's Rock wird dir mit Sicherheit den Schmerz deines Herzens nehmen. Man fühlt sich jugendlich, man kommt in Fahrt und lebt in der Erinnerung: Georg Hülle: Der Drachenfels mit seiner nächstgelegenen Umgebung historisch dargestellt: zusammen mit einigen Liebeslegenden aus der Heidenvorgeschichte und aus der Zeit der Ritter; nach den besten Angaben, mit einem Stammbaum aller Drachenfelser Bürger, von 1455 bis 1817. erbaut.

Bonn 1835 (Digitalisierte Auflage der Universitäts- und Staatsbibliothek Düsseldorf). Der Drachenfels. Historie und Schilderung einer Rheinburg. Weinfried Biesing: Chronik von Drachenfels. Rheinfahrt 2002 Der Drachenfels als Ausflugsziel. Herausgegeben von Elmar Scheuren und Helga Staverock in Zusammenarbeit mit Thilo Nowack, Bonn 2002, Deutschland.

Herausgegeben von Karl Josef Klöhs, Bonn 2003, Angelika Schyma: Stadtkultur. Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 117-127. Fotos und geschichtliche Karten von Drachenfels, der Drachenfeldbahn, Drachenburg etc. ? Cronik Koenigswinter, Heimatverein Siemensgebirge e. V. ? Friedrich K. Rumpf: Siebengebirge: Riviera am Rhein.

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