Egelsbach Hessen

Igelsbach Hessen

Das Städtchen Egelsbach liegt im Bundesland Hessen. Zur Postleitzahl von Egelsbach gehört die. Am Sonntag fanden in Hessen sechs direkte Bürgermeisterwahlen statt. Suchen Sie eine Vorwahl für Egelsbach, Hessen? An der Allee Die Region Egelsbach ist ein Radwanderparadies.

Ilmenau ("Egelsbach", Hessen)

Heute ist Egelsbach eine ca. elftausend Einwohner zählende Stadt im südhessischen Offenbach. Im seit 1600 zu Hessen gehörenden Egelsbach waren seit Anfang des achtzehnten Jahrhundert nur wenige Judenfamilien ständig wohnhaft; ein jüdischer Einwohner wurde 1698 zum ersten Mal in Egelsbach erwähn. Bevor um 1840 in Egelsbach eine eigenständige Gemeinschaft gegründet wurde, gehörte die örtliche Judenfamilie zur Langener Religionsgemeinschaft.

Anfang des zwanzigsten Jahrhundert erlebte die Gemeinschaft ihren Höhepunkt; 1903 wurde auch das Synagogenhaus in der Rheinstraße (ehemals Feldstraße) errichtet, das schließlich mehr als 100 Sitzplätze hatte; ein Bauernhof in der Langener Strasse war zuvor als Kultstätte diente. Das " Frankfurter Israelitische Familieblatt " vom 13. Juli 1903 schrieb über den Neubau der Synagoge: Egelsbach.

Wir in Egelsbach hatten bisher keine eigene Schule, weil ein schmuckloser Raum im ersten Stock eines privaten Hauses unsere Gottesdienstbedürfnisse befriedigen musste. Deshalb war die Erfolgsfreude an der Arbeit, zu der jedes Gemeindemitglied seinen Teil beigesteuert hat, generell sehr groß, und deshalb ist die Eröffnungsfeier auch ein Gedanke im Gemeindeleben jedes Menschen.

Zahlreiche Besucher aus der Umgebung von Egelsbach hatten sich zur Einweihung versammelt. Eine Bahn wie Egelsbach hatte noch nie zuvor die Strauße überquert. Das Amt des Religionslehrers und Gebetsleiters war in der Gemeinschaft Egelsbach einem ständigen Wandel ausgesetzt. Seit den 1890er Jahren steht den Angehörigen der Stadt ein kleines Gräberfeld im Dorf zur Verfügug.

Der Religionsgemeinschaft Egelsbach war das orthodoxe Rabbineramt Darmstadt II unterstellt. Egelsbach: --- um 1735.................................................................................................................................................................................................... etwa 15 jüdische, --- 1830............................. 1830 Anfang der 30er Jahre wohnten mehr als 100 jüdische Menschen in Egelsbach; als Kunsthandwerker, Händler und Mediziner waren sie weitestgehend in die Kleinstadtgesellschaft von Egelsbach eingebunden.

Werbung juedischer Geschaeftsleute aus Egelsbach (1920/1930): Auch die Bewohner von Egelsbach wurden am 13. Mai 1933 in den "Egelsbacher Neueste Nachrichten" zum Boykott der juedischen Buerger aufgerufen: Waehrend etwa 35 juedische Staatsangehoerige ins Ausland auswanderten, zog die Mehrheit von ihnen in andere Staedte, vor allem nach Frankfurt/M. Bereits ein Jahr vor der "Kristallnacht" wurden in Egelsbach mehrere einzelne Aktionen gegen juedische Staatsangehoerige registriert, die im Sept. 1938 wiederholt wurden.

Die Chronik der Kirche Egelsbach beinhaltet folgende Texte zu den Ereignissen der Tage vom November 1938: ".... Sie wurden verhaftet und teilweise verprügelt. Die Folge war, dass auch Egelsbach jüdisch frei wurde. Der Oberbürgermeister von Egelsbach berichtete im Feber 1939 dem Offenbacher Kreisverwalter, dass seine Stadt seit Ende 1938 "judenfrei" sei. Wenigstens 50 einheimische jüdische Menschen aus Egelsbach wurden zu Opfern der Schuhmacher.

Im Jahr 2009 wurden die ersten sogenannten "Stolpersteine" in den Strassen von Egelsbach gelegt. Luzerner Synagoge Alfred Thomin, in: Landschaften in Egelsbach 2003, S. 68 ff.

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