Fahrt mit Zeppelin

Mit dem Zeppelin fahren

Deutscher Luftschiffverkehr 1937 in Amerika gestorben - Chiemgaublätter 2018 Keiner vermutete etwas von der Tragik, die sie am sechsten Mai 1937 erwartet hatte. In ihrer luxuriösen Kabinengondel sassen die 97 Fahrgäste des Luftschiffes LZ 129 "Hindenburg", dem neusten großen Luftschiff der DZW. Auch der neue Leiter der Zeppelin-Werke, Kapitän Ernst A. Lehmann, der für die nächste Amerikareise einkaufen sollte, begleitete sie auf dieser Fahrt.

Die Kapitänin ist als Beobachterin mit ihnen geflogen. In einem 225 m langen Stahl, nein, Alu, Riese, ausgestattet mit zwei mit 200.000 Kubikmetern Wasserstoff-Gas befüllten Erdölmotoren und mit einer Fahrtgeschwindigkeit von 125 bis 150 km/h, näherten sie sich ihrem Bestimmungsort in einem relativ ruhigen Orbital.

Das war der erste Flieger im Jahr 1937. Die Seile waren bereits abgesenkt. Die Luftschiffe sind nach neusten Forschungsergebnissen in Brand geraten und kollabiert. Die Luftschiffe sahen aus wie ein riesiger Ball aus und wurden in wenigen Augenblicken zerschlagen. Unter ihnen war auch Hauptmann Lehmann, der unglücklicherweise am folgenden Tag starb.

Die vierzehntägige Prüfung ergab die Aussage von Dr. Eckener im Kurzbericht: Es war ein Unfall, trotz des Verweises von Hauptmann Lehmann und auch der Ansicht von Kommandant Rosenthal vom LZ 129, dass hier sabotiert worden war. Doch der damalige Luftschiffpionier Grafen Zeppelin vermutete nichts davon, als er am Bodensee am zweiten Tag 1900 mit seinem ersten Schiff - er nennt es LZ 1 - 17 min lang - aus seiner Schwimmhalle aufstand und nur wegen einer kaputten Handkurbel am Rad aufschlug.

Die Frontgondel enthielt die gesamte technische Ausrüstung für den Betrieb der Triebwerke, die Höhen- und Tiefenkontrolle, die der Graf selbst betrieb. Das Publikum klatscht enthusiastisch und der Graf ist sehr befriedigt. LZ 3 war ein Luftfahrzeug, das lange Distanzen zurücklegte und eine hohe Ausfallssicherheit hatte. Der Luftschiffbruch von 1908, bei dem das erste Passagierflugzeug LZ IV bei Échterdingen nach einer Bruchlandung durch einen Gewittersturm zerstört wurde, war ebenfalls ein Zufall für den Zaren.

In wenigen Tagen wurden durch Anrufe in den Tageszeitungen 6 Mio. Mark eingesammelt und der Graf konnte sein ganzes Werk aufrechterhalten. Ja, mit diesen Mitteln konnte er die " Luft-Schiffbau Zeppelin Gesellschaft " und eine Zeppelin-Stiftung errichten. Noch bis zum MÃ?rz 1917 war der Graf am Leben und musste zusehen, wie seine 88 in den vier Jahren des Ersten Weltkriegs erbauten militÃ?rischen Luftschiffe in feindlichen Missionen niedergeschossen oder auf den FlÃ?gen von Unwettern zerstört wurden.

Der Graf Zeppelin wusste nicht mehr, dass der Staatsvertrag von Versailles die Lieferung eines seiner Schiffe forderte und dass die Entscheidungen von London von 1920 den Bau von Luftschiffen und deren Zustand quasi zum Stillstand gebracht hatten. Aber der Graf hätte sich über die Aufzeichnungen seiner Hauptmänner im Jahr seines Ablebens freuen können. Kapitän Fleming startete am 21. September mit einem neuen Rekord von 7300 Meter Höhe mit dem LZ 56, gefolgt von einem Dauerflugweltrekord von 101h.

Mit dem Zeppelin LZ 58 hat Kapitän Leutnant Bockholt im vergangenen Monat die LZ 120 und die Rundfahrt mit einem Routenrekord von 6857 km abgeschlossen Der Graf hätte sich weiter über die neue Blütezeit der großen Luftschiffe erfreut, die sein Amtsnachfolger Dr. Hugo Eckener - im wahrsten Sinne des Wortes mit Gerissenheit und Verrat - eingeläutet hatte.

Bestimmt von den strengen Maßstäben der siegreichen Mächte, beinahe unbeirrbar von allem, was um ihn herum geschah, verfolgt Dr. Eckener sein Bestreben, den Bau von Zeppelin-Luftschiffen fortzusetzen und weltumspannend zu errichten. Schon 1919 wurde die Passagierluftfahrt mit dem LZ 120 "Bodensee" wieder in Betrieb genommen, was die Entente-Mächte ablehnten und den "Bodensee" einnahmen.

In den Beschlüssen von London von 1920 wurde festgelegt, dass Deutschland nur Starrluftschiffe herstellen durfte - eine inakzeptable Grösse für den Personenverkehr, wenn man bedenkt, dass das erste Zeppelinluftschiff von 1900 bereits 11.000 cbm Wasserstoffgas enthielt. Nach Bekanntwerden des Verbots überlegte Dr. Eckener eine Umgehung. Ihm war klar, dass die USA noch nicht über das nötige Fachwissen verfügten, um ein grösseres Schiff zu errichten.

Aber Dr. Eckener war in Gefahr, den Atlantik zu überqueren. Das Engagement der Amis ermöglichte es der Zeppelin-Werft Konstanz, das Luftschiff LZ 126 zu bauen, das erste große Luftschiff mit 72.000 cbm Fassungsvermögen, einer Gesamtlänge von 200 m und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von rund 155 km/h.

Die große Fahrt beginnt Anfang November 1924, von der der am Ruder sitzende Dr. Eckener noch nicht weiß, wie sie enden wird. Der Trip in Amerika war ein unbeschreiblicher Beifall. Auf ihn warteten eine halbe Millionen Menschen am Flugplatz, der Staatspräsident nahm Dr. Eckener auf und bezeichnete ihn als den "modernen Columbus".

Der für den Transit nach Amerika konstruierte LZ 128 "Graf Zeppelin" startete zunächst nach Wien und dann zu einer Deutschlandreise. Die Nacken streckten sich nach oben, als das Boot in niedriger Lage und verhältnismäßig langsam surrte. Noch mehr Sympathie sollte es in den Berichten geben, als der neue Zeppelin nach drei Tagen seine erste Reise nach Nordamerika und dann zurück nach Friedrichshafen unternahm.

Das " Trainerinnenwochenblatt " berichtet ausführlich über jedes einzelne Teil der Reise, den Kommandeur Dr. Eckener und die prominente Fahrgäste. Hauptmann Ernst A. Lehmann nahm ebenfalls an dieser Reise teil und die Wochenzeitung berichtet von einer sehr schönen Szenerie über ihn. Es ist sehr spannend, ein wenig in der Biografie der drei Hauptdarsteller der Zeppelinfliegerei zu blicken.

Der Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin wurde am 8. Juni 1838 in Konstanz zur Welt gebracht. Es stammt aus einer alten Adelsfamilie aus dem Jahre 1286 - mit einem Henricus de Zeppelin. Der Graf Zeppelin hatte bereits ein ereignisreiches Dasein hinter sich. Er hatte sich von Beginn an zum Ziel gemacht, ein steifes Schiff mit einem Rahmen aus leichtem Metall zu konstruieren, was der sicherste Weg ist, die für die Steuerung notwendige Symmetrie zu erhalten.

Deshalb entschied sich Zeppelin für ein Aluminium-Gerüst, das 11.000 m3 Wasserstoff-Gas aufnimmt. Im Jahre 1899, heute 61 Jahre jung, baut er sein erstes Zeppelin, das 1900 seinen Erstflug absolviert. Jetzt wurde in den rasch aufgebauten Zeppelinwerken aufgebaut. Der Zeppelin ist vor Kriegsende gestorben und hat die herbe Enttäuschung nicht erlitten.

Dr. Hugo Eckener ist der wohl bekannteste Luftschifffahrer Deutschlands und hat als dessen Sohn die Luftschifffliegerei nach dem Ersten Weltkrieg neu aufblühen lassen. Der Flensburger Eckner wurde am 11. Juli 1868 in Flensburg und verstarb am 13. September 1954 in Friedrichshafen.

Weil er die nationalsozialistische Linie nicht unterstützt hatte, musste er die Führung des Zeppelinwerks an seinen Flugkollegen Ernst A. Lehmann übergeben, der seit 1913 als Luftschiffführer im Betrieb tätig war. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden unter der Führung von Hugo Eckener die beiden LZ 126/ZR - 3 "Los Angeles", das Reparaturluftschiff LZ 127 "Graf Zeppelin" und LZ 129 "Hindenburg" erbaut.

Ende der 1890er Jahre zog er wegen eines Rheumaeides mit seiner Gastfamilie von seiner Geburtsstadt in das klimamilde und schicksalhafte Gebiet am Bodensee, denn dort verfasste er einen entscheidenden Beitrag über die Experimente und ersten Reisen des Zaren. Im Jahre 1908 traf er ihn selbst und war bereits ab 1909 für die komplette Pressearbeit des Herzogs verantwortlich.

In dieser Zeit vor dem Krieg machte er auch viele Reisen. Der Ausgang der vier Jahre des Ersten Weltkriegs entmutigt Eckner jedoch nicht. Bereits 1919 nahm er die Passagierluftfahrt mit dem Bodensee - jetzt als Ersatz für Graf Zeppelin - wieder auf. Im Jahre 1924 fliegt Eckner über den Atlantik nach Nordamerika.

Dr. Eckner zeichnete sich auch als Autor mit einem spannenden Buch "Im Zeppelin über Bundesländer und Meere" aus. Weltkrieges, 1952 Treffen mit dem Bundespräsidenten Theodor Heuß und 1954 Tod in Friedrichshafen am Bodensee. Luftschiff Kapitän Ernst August Lehmann war der dritte Wegbereiter der Luftfahrt in Deutschland. In Ludwigshafen wurde er am 11. April 1886 als Sohn eines Mannes in einem New Yorker Spital nach der großen Tragödie an den Folgen einer Brandverletzung erkrankt.

Von 1906 bis 1912 studiert Lehmann Schiffbau und Meerestechnik in Berlin-Charlottenburg und geht als Schiffbauingenieur auf die Kaiserliche Schiffswerft in Kiel. Er war fasziniert von der Luftfahrt und so war er nur ein Jahr nach Abschluss seines Studiums bei Graf Zeppelin bei Hugo Eckener, der ihn 1913 zum Luftschiffpiloten ausbildet. Noch im gleichen Jahr übernimmt er das Zeppelin LZ XVII "Sachsen" bei der DELAG.

1917 stellte er mit dem LZ 120 einen Dauerflugrekord von 101h auf. Im Jahre 1918 wechselte der Hauptmann in die Planungsabteilung der Firma Dr. Eckener und war an der Planung des zukünftigen Nordatlantikflugverkehrs beteiligt. Zwischen 1923 und 1927 war er in Amerika als Vice President der in Ohio (Akron) gegründet worden.

Zurück aus Amerika fliegt der Hauptmann mit dem "Graf Zeppelin" an der Seitenlinie von Dr. Eckener hauptsächlich nach Südamerika. Lehmann zog sich 1935 im Alter von 51 Jahren aus dem operativen Geschäft als Luftschiffführer zurück und wurde geschäftsführender Gesellschafter der neuen Deutsche Luftschiff-Reederei. Im Jahre 1936 übernimmt er auf Veranlassung der Nationalsozialisten anstelle von Dr. Eckener die Führung der Zeppelin-Werke und taucht auch als Autor in einem beinahe wie ein Thriller lesbaren Werk auf.

Mit dem Zeppelin LZ 129 ist er 1937 als guter Liebhaber amerikanischer Bedingungen nach New York geflogen, um dort Hubschrauber zu erwerben, denn die "Hindenburg" fliegt immer noch mit 200.000 Kubikmetern leicht brennbarem Wasserstoffgas. Unter den vielen Auszeichnungen, die Graf Zeppelin erhalten hat, sind auch die Zeppelin-Denkmäler.

Immerhin gibt es seit 1933 auch ein Zeppelindenkmal in Grassau. Etwa 750 m hoch und 200 m über Grassau steht das Monument auf der Zeppelin-Höhe, einer Lichtung, die damals von einem Windschatten freigelegt wurde und den Namen Streamtrumpf trägt. Seitdem schaut der Graf, wie Fritz Seibold, der Kulturberater der Marktstadt, berichtete, auf Grassau ab.

Auf dem Gräberfeld in Grassau haben der Luftschiffkapitän Ernst A. Lehmann und seine Angehörigen ihre endgültige Ruhepause eingelegt. Auch Lehmann musste kurz vor seinem Tod seinen Sohn nach Hause gehen sehen, an dessen Seiten er beerdigt werden wollte. Zeppelin Denkmal und Begräbnisstätte sind noch gut erhalten. Alckens "From horse to horsepower", Maschinen- und Zahnfabrik Carl Hurth, Munich, 68er Jahre ago Ernst A. Lehmann died", authors Klaus Gluth and Fritz Seibold.

Fernand Graf von Zeppelin, GNU - Lizenzvertrag für kostenlose Dokumentationen, Wikipedia. Urkunde Hugo Eckener, Lebenslauf des Luftschiffs Flensburg, 1868 - 1954".

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