Flug mit Tante Ju Frankfurt

Flucht mit Tante Ju Frankfurt

Köln/Bonn, Mainz, Egelsbach bei Frankfurt, Nürnberg und Stuttgart. Die Tante Ju macht Runden über Leipzig und Halle (Saale). und einen Langstreckenflug nach Frankfurt zum Flughafen Köln/Bonn. Doppelflüge auf der Strecke Frankfurt am Flughafen Paderborn-Lippstadt. In Egelsbach bei Frankfurt, wo auch "Tante Ju" zu Besuch ist.

Die Ju 52 der Lufthansa mit einem großen Flugangebot

Über 10000 Passagiere haben die Möglichkeit, an Board der "alten Tante Ju" ein wehmütiges Fluggefühl zu erfahren - mit nur 16 Sitzplätzen wird sie als das "Großraumflugzeug der 1930er Jahre" bezeichnet. Hamburg/Hamburg (23. - 25. Juni), Strausberg bei Berlin (24. - 25. Juni), Erfurt (28. - 25. Juni), Kassel (30. Juli - 25. Juli), Eisenach (3. Juli), Leipzig (9. Juli), Dresden (10. - 15. Juli), Nürnberg (14. Juli).

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  • Die Flugvorbereitungen in den Städten Stuttgart (23. Juli), Friedrichshafen (24. Juli), Memmingen (25. Juli) und Oberschleißheim (26. - 27. Juli) wurden zum ersten Mal im Rahmen des Flugprogramms der Ju52 durchgeführt.
  • Erster Flug vor 80 Jahren: "Tante Ju" nach wie vor beliebt

    Das Gerät war in über 40 Staaten im Einsatz: "Tante Ju" erschien unzerstörbar und wurde auch für die Befreiung von Militärs verwendet. Die Beliebtheit ist acht Dekaden nach dem ersten Flug nicht nachgelassen. Der Beginn war schlicht und schlicht, so bekannt wie das Fluggerät wurde. Damals war das Unternehmen auf der Suche nach einem Fluggerät, das sowohl für die Beförderung von Passagieren und Frachtgütern als auch für den Transport in Länder geeignet war, die in wirtschaftlicher und verkehrlicher Hinsicht noch nicht besonders entwickelt waren.

    Hugo Junkers war und wollte den Kreis quasi quadrieren: Die Frachtflugzeuge wollten ein Einmotorenflugzeug, die Lufthansa-Passagiere ein dreiteiliges. Junkers' raffinierter Chefdesigner Ernst Zindel gelang das Manifest: in Etappen: Der erste dreistrahlige Ju 52/3m hob am 07. 03. 1932 zum Erstflug ab. Auch heute noch fährt eine Ju 52/3m als Klassiker bei der Lufthansa.

    Die Tante Ju wurde im Jahre 1936 auf den Titel "Fritz Simon" umbenannt. Kaum ein anderes Fluggerät in der Luftfahrtgeschichte - außer der amerikanischen DC-3 - wurde so beliebt wie das von den Firmen aus dem Hause Junker und der Firma Jindel, die 17 Passagiere mit einer Spitzengeschwindigkeit von 270 Kilometern pro Stunde befördern können.

    Die Ju 52/3m war viele Jahre lang das meistverwendete Passagierflugzeug der Erde. Wieviele Dreimot Ju 52/3m inklusive aller genehmigten Gebäude letztendlich errichtet wurden, ist noch nicht vollständig abgeklärt. Die Ju 52 war zwar nie als militärisches Entwicklungsflugzeug gedacht, aber auch als Bombenflugzeug in allen Kriegsgebieten der 1930er, 1940er und 1950er Jahre.

    Der Name "Tante Ju" geht auf deutsche Militärs zurück, die mit seiner Unterstützung errettet wurden. Ein Gerät kam einmal zurück, obwohl beinahe die Hälfte des linken Flügels abgerissen worden war. "Die Tante Ju" erschien unzerstörbar. Diese Flugzeuge wurden in der ganzen Welt eingesetzt, auch mit Schwimmkörpern und Gleitkufen für den Winter.

    Bei der Deutschen Lufthansa waren zeitweise 80 Ju 52/3m im Dienst; sie hatte 186 Einheiten bestellt. Die Anzahl der Notlandevorgänge verdeutlicht, wie verlässlich das Fluggerät von vornherein war. "Die Tante Ju" wurde in über 40 Länder entsandt. Auch wenn der Begriff Junkers von den Nationalsozialisten vor allem im Zweiten Weltkrieg mit den später entstandenen Kampfflugzeugen und Bomberflugzeugen dieses Titels völlig mißbraucht wurde, ist eines sicher, wie Hugo Junkers' sympathischer Bekannter und Designer Ernst Zindel später einmal erklärte: "Alle Erwägungen waren ausschliesslich auf ihren Gebrauch im friedvollen Flugverkehr gerichtet....".

    Als die Ju 52 von der Firma Ju 52 entwickelt wurde, hatten wir noch nicht einmal an einen militärischen Einsatz geglaubt. "Junker, zu deren Freundeskreis in der weimarischen Volksrepublik viele Maler und Liberalisten gehörten, wurden von den damaligen rückschrittlichen und bürgerlichen Streitkräften und Politikern gehaßt. Der nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten de facto enteignete Junker durfte seine Arbeiten nicht mehr eintragen.

    Den heuchlerischen Festakt am 09. Februar 1935 auf dem Münchener Kirchhof stellte ein Jugendlicher aus Dessau, der Heimatstadt von Hugo Junkers, vor:

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