Flugarzt

Fliegerarzt

Flugärztin des ASB-Bundesverbandes; GmbH Rennarzt des DMSB; Präventivmedizin (DAPM).

Behauptungen des Amtsmissbrauches

Austro Control hat einem Arzt, der sich geweigert hat, ausführliche medizinische Angaben über einen Pilot zu machen, eine ärztliche Genehmigung aberkannt. Der Streit zwischen Flugmedizinern und Austro Control (AC) um die Übermittlung von Gesundheitsdaten von Lotsen und Flugverkehrsleitern ist weiter angestiegen und hat einen schlechten Ausgang genommen. Eine der Ärztinnen und Ärztinnen, die im Sommersemester 2013 mit Kolleginnen und Kollegen gegen das Luftfahrtamt protestiert hat, hat sich nun die Zulassung als Flugarzt entziehen lassen, so die Entscheidung des AK, die der "Presse" vorliegt.

Der Mediziner Josef Lawitschka will dies nicht auf sich selbst zurückführen, zumal er die Rechtfertigung - schwerwiegende Pflichtverletzungen, Beeinträchtigung eines andauernden Untersuchungsverfahrens zur Sicherung der Flugsicherheit - nicht akzeptieren will. "Gegen die Austro Control werde ich Beschwerde einlegen und ggf. auch das BVA einlegen. Ein Blick zurück ins Vorjahr: Seit dem 8. August ist eine neue EU-Verordnung zur Übertragung medizinischer Informationen in Kraft.

Die Flugmediziner müssen alle im Rahmen des Eignungstests gesammelten Informationen an das AK durchgeben. Die Auseinandersetzung verschärfte sich Ende Juli, als die Mediziner beim Verfassungsgericht Klage einreichten (Recht auf Datenschutz ) und Lawitschka Jörg Eidher, Leiter der luftfahrtmedizinischen Dienststelle des AK, an die Wiener Staatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauch meldete.

Die unmittelbare Ursache war eine Pilotenkrankheit. Dieser Mann, dem Lawichka im Monat April bescheinigte, dass er körperlich leistungsfähig und kerngesund sei, bekam im Monat Juli eine Diabeteserkrankung und lag anschließend immer wieder im Krankenhaus. Bei einem unangekündigten Arztbesuch in Lawichkas Praxis verlangte die Luftfahrt-Behörde dann alle Dokumente vom Lotsen unter Bezugnahme auf "drohende Gefahr".

"Als ich um Auskunft bat, war ich völlig erstaunt und ahnungslos und betonte, dass ich ohne Gerichtsbeschluss keine Dokumente herausgeben würde", sagt Lavichka. Nur als der Fahrer anfangs November gebeten wurde, seine Zulassung zurück zu geben, fand Lawitschka auch seinen Vornamen heraus. Denn, wie Lavichka behauptet, war dieses Mal nicht der Anwalt Eidher, sondern ein Arzt die Kontaktperson.

Danach herrscht Stille - bis Lawitschkas Rechtsanwalt Karl Newole am 16. Januar mit dem Widerruf des Flugarztzeugnisses ins Hause flattert. "Lawichka beschuldigt die Klimaanlage der "Voreingenommenheit" und "Belästigung". "Der Streit zwischen Flugmedizinern und Austro Control (AC) um die Übermittlung von medizinischen Informationen von Lotsen und Flugverkehrsleitern hat sich verschärft.

Einer der Mediziner, der sich gegen die Weitergabe aller Einzelheiten aussprach und den Chef der fliegerärztlichen Dienststelle des AK wegen Autoritätsmissbrauchs meldete, hat nun seine Zulassung als Flugarzt von der Dienststelle widerrufen bekommen.

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