Flughafen Kiel Holtenau

Flugplatz Kiel Holtenau

Flugplatz Holtenau: Ehrlicher Umgang mit Pacht und Fakten. Bautenschutzgebiet für den Militärflughafen Kiel-Holtenau. Kiel-Holtenau Airport hat den IATA-Flughafencode KEL. IATA-Code KEL, ICAO-Code EDHK, Internet: http://www.airport-kiel.

de. Vi?t Vi?t: Sân Bucht Kiel Holtenau.

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In Kiel haben wir eines der grössten europäischen Zentren für Transplantationen. Diese Organe dürfen nicht mehr als 4 Std. für den Abtransport benötigen. Helikopter oder andere Flugplätze sind daher keine Alternative. Helikopter haben nicht genug Reichweiten, um bei Schlechtwetter in der Praxis zu landet. Zu weit weg sind die Flugplätze in Lübeck und Hamburg, wenn es um den minütlichen Verkehr geht.

Der Flughafen Kiel hingegen verfügt über ein Instrumentenlandeplatz. Die Lebenssituation der Betroffenen ist wetterunabhängig: Unser Flughafen gibt vielen Menschen die Möglichkeit einer erfolgreichen Umpflanzung.

Flugplatz Holtenau | KielsKontrovers

Entgegen dem, was der Namen und der überregionale Bekanntheitsgrad der Grünen aus Kiel vermuten lässt, sind sie für ihre Vorliebe für Beton bekannter als für Grüne. So haben die Menschen in Kiel wichtige Erfahrungen mit den Grünen gemacht: Nichtsdestotrotz können wir die grüne Konzernbilanz nicht ignorieren. Unter anderem sind sie auch für die Untätigkeit der vergangenen Dekaden verantwortlich, als die in Kiel jährlich die Grenzwerte für die Luftverschmutzung übertroffen wurden.

Vor einigen Wochen haben sich die Grünen aus der Zusammenarbeit zurückgezogen - rausgeworfen. Weitere basieren auf dem seit langem umstrittenen Thema des Landeplatzes Holtenau. Möglicherweise war der Entwurf für die Bürgerinitiative zum Neubau des Flughafens Holtenau schon damals vorhanden? Vor allem aber enttäuscht, dass selbst die GRÜNEN für Kiel kein Rezept haben, was in den kommenden Wochen nach der Bundestagswahl getan werden kann, um die Luftschadstoffsituation rasch zu bessern.

Jetzt ist die Lage so, dass die Landeshauptstadt Kiel geklagt wurde und agieren muss. Nicht nur Dieselfahrzeuge oder defekte Reinigungsanlagen, sondern alle Fahrzeuge und der gesamte Pkw-Verkehr (auch wenn sie den strengen EU-Richtlinien entsprechen) stellen ein großes Hindernis dar. Bezüglich der Fokussierung der Grünen auf eine Umverteilung des Holtenauer Landplatzes möchte ich auch aus dem Land Fairness Report (2014) zitieren: "Wer wirklich klimaschonend sein will, muss die Umverteilung von Verkehrsräumen forcieren.

Künftig müssen die Verkehrsträger nach ihrem aktuellen und künftigen Verkehrsanteil gleichgestellt werden, egal wie viel Platz ein Pkw zum Abstellen oder Autofahren einnimmt. "Die 19-fache Steigerung wurde in Berlin vermessen, das Fahrzeug hat eine Gegenfläche. Ähnlich wird es wohl auch in Kiel sein. Es ist in dieser Hinsicht zu bedauern, dass die Grünen keine Fahrradentscheidung getroffen haben.

Vehement setzten sie ihren Schwerpunkt auf den Bau eines neuen Quartiers in Holtenau. 2/3 der Entwicklung wären ohnehin kein Sozialwohnungsbau. Auf Seiten der Flughafengegner (www.wirmachenstadt. de) ist nicht klar, wie die Entwicklung auszusehen hat. Quartiere wie der Metalhof hatten und haben große Probleme und auch Neubaugebiete wie der Gustav-Schatz-Hof in Galden oder die in den 80er Jahren errichteten Gebäude am Winetaplatz haben Probleme.

Mit schätzungsweise 1.800 Wohnungen auf einer Gesamtfläche von 192 ha ergibt sich auch die Fragestellung, wie bevölkerungsreich der Stadtteil sein wird. Dies entspricht 9 Einheiten pro Hektare. Doch selbst wenn wir die Flächen um die Hälfte reduzieren würden, würde die Flächennutzung nur so groß sein, wie es für eine rein familiäre Entwicklung normal wäre. Auf dem 70 ha großen Areal der MFG-5 mit einer Flächendichte von rund 26 Einheiten pro ha könnten die 1.800 Wohnungen problemlos untergebracht werden.

Lose auch zehnfach, wenn man wirklich will und wenn es wirklich darum geht, viel Lebensraum zu erschaffen. Wer auch Appartements so errichtet, dass dort kein Platz für das Auto ist, kann an vielen Orten in Kiel viel mehr Lebensraum haben. Schlussfolgerung: Es bedarf keiner Holtenau, um in Kiel Lebensraum zu haben!

Das liegt zum großen Teil daran, dass Städteplaner die Stadtentwicklung auch heute noch nicht vorantreiben. Die Mettenhofsiedlung zählt zu den großen Städten des Gartens. Damals war die Vorstellung, dass die Mitarbeiter (z.B. von den Werften) in einer Wohnheimstadt leben und weite Strecken für Einkäufe oder die Arbeit mit guter Verkehrsverbindung in anderen Städten aufsuchen.

Heute leben in den Mettenhöfen deutlich weniger Menschen als bisher vorgesehen und es gibt auch deutlich weniger Hochhausbau. Die Planung eines Quartiers, das "funktioniert", ist weit mehr als nur reine Immobilien, Haus und Wohnung. In einem neuen Stadtteil werden die verschiedenen Facetten einer Großstadt grundlegend verändert: Es entsteht neuer Verkehr, z.B. ohne gute Verkehrsanbindung mit der Bahn oder öffentlichen Verkehrsmitteln mehr Pkw-Verkehr mit mehr Geräuschen, Schadstoffen und allem, was dazu zählt.

Ich würde den Fokus der GRÜNEN auf Holtenau anstelle des Theodor-Heuß-Rings als einen beinahe historischen, aber populistischen Fehler einstufen. Die Möglichkeit einer wirklichen Wende im Jahr 2018 wurde aufgegeben und man entschied sich dafür, die Schwächen des Flugverkehrs in Holtenau (aber auch den historischen niedrigen Subventionsbedarf) zu nützen.

Das heißt aber auch: Keine Bewältigung der großen Krisen, die die Bürgerinnen und Bürger Kiels* jeden Tag zu Lasten eines fernen Traumbezirks für vor allem höher verdienende Menschen auf der anderen Seite des Grabens belasten. Sie müssen jeden Tag in die Innenstadt einpendeln. Doch weder präsentierten sie ein echtes Design für das neue Quartier, noch standen sie an.

Letztendlich ist es nicht anders als in Kai-City: eine weitere Brache, die seit vielen Jahren darauf gewartet hat, bebaut zu werden. Inmitten von Kiel. Und wer gibt uns die Garantie, dass in Holtenau alles besser wird? In Holtenau muss man auch darauf vertrauen, dass die Anleger das Quartier so gestalten, wie man es sich von Seiten der Stadtverwaltung erhoffen kann.

D. h. mehr Platz für den Auto-Verkehr aufgeben. Bis jetzt ohne die GRÜNEN.

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