Flugrettung Südtirol

Luftrettung Südtirol

mehr als im Vorjahr hat der Verein HELI-Flugrettung Südtirol jetzt bekannt gegeben. Die Luftrettung ist in Berggebieten unverzichtbar. Die Aiut Alpin Hubschrauber haben die Luftrettung revolutioniert. Im Auftrag von: HELI Flugrettung Südtirol. " Notfallpharmakologie und Notfallausrüstung in der Luftrettung".

Aktuelles - Heli Luftrettung Südtirol

Die Luftretter des Pelikan 1 und 2 sowie des Dolomiten Alpin sind im vergangenen Jahr zu insgesammt 3.304 Einsätzen gestartet. Gegenüber 2016 bedeutet dies eine Steigerung um mehr als 10 Prozentpunkte, ebenso stieg die Zahl der betreuten Patientinnen und Patienten an.

Dies ist ein Ausschnitt aus der Bilanz von Dr. Georg Rammlmair, dem Präsidenten des Verbandes "HELI - Flugrettung Südtirol" beim Jahresbericht 2017. In Anwesenheit von Regierungsrätin Martha Stocker, Rudolf Pollinger, Leiter des Landesamtes für Katastrophenschutz, sowie Vertreter von Blaulichtverbänden und Partnerorganisationen gab der Verband der Luftrettung Südtirol einen Überblick über das abgelaufene Jahr.

Rammlmair wurde von der Generalversammlung einhellig zum Präsidenten gewählt, der neue stellvertretende Vorsitzende ist Herr Dr. med. Giorgio Gajer. "Im Jahr 2017 wird ein deutlicher Anstieg der Geschäftstätigkeit zu verzeichnen sein", so Rammlmair mit Blick auf die Statistiken der letzten Jahre. "Im vergangenen Jahr flogen wir mehr Missionen als in den Vorjahren und konnten wesentlich mehr Menschen einsparen.

Startete die Luftrettung in Südtirol im Jahr 2015 2.901 Mal (109.847 Flugminuten), so waren es 2016 2.994 Missionen (112.565) und im Jahr zuvor 3.304 Missionen (122.229). In Südtirol wurden 97% aller Missionen durchgeführt, in den Nachbarländern Trient, Belluno, Verona, Brescia und Sondrio 104. Hinsichtlich der Patientenherkunft kamen 55% aus Südtirol, 30% aus anderen Bundesländern und 15% aus dem Ausland. 3.

"Diese Rettungsmissionen nach Einbruch der Dunkelheit haben die Rettungs-Kette in Südtirol erheblich verbessert", erläuterte "Heli"-Direktor Ivo Bonamico die Leistungsdaten. Zur optimalen Vorbereitung auf Notfälle und zur Intensivierung der Kooperation mit Partnerunternehmen wurden im vergangenen Jahr 110 Trainingsflüge (8.329 Flugminuten) durchgeführ. Erfreulich ist auch die Entwicklung der Kosten der Luftrettung: Sie hat im vergangenen Jahr die Bürger rund 2,8 Mio. EUR gekostet, im Jahr zuvor waren es knapp 3,7 Mio. EUR.

"Zweifellos ist die Flugrettung in Südtirol ein Beispiel dafür, dass ein hochprofessioneller Service auch zu geringen Kosten angeboten werden kann", unterstreicht Georg Rammlmair, Vorsitzender des Verbandes. Staatsrätin Martha Stocker bedankte sich bei den Besatzungen der Luftrettung für ihren Beitrag und dem Förderverein für ihre fachliche Mitwirkung.

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