Friedensweg Dolomiten: Weg des Friedens Dolomiten

Der Friedensweg Südtirol: Die Frontlinie vom Stilfser Joch zu den Karnischen Alpen wird von outdooractive betrieben. Von Cortina aus: Drei Tage auf den Spuren des Alpenkrieges: eine historisch spannende Klettersteigtour in einer Traumlandschaft der Dolomiten. Der Weg des Friedens in die Dolomiten: Von Monte Pasubio bis zu den Sextner Dolomiten. Das besondere Erlebnis: Wandern Sie die Dolomiten von Hütte zu Hütte auf spektakulären Mehrtagestouren.

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Die Friedensroute (Sentiero della Pace) ist ein langgezogener Wanderweg entlang der ehemals italienischen und österreichischen Vorkriegsfront. Dieser Weg des Friedens fällt mit einigen Abschnitten der Dolomitenwege zusammen und hat eine Gesamtlänge von etwa 500 km. Sie führt von den Sextner Dolomiten bis zum 150 km entfernt gelegenen Stelvio-Pass (Stilfser Joch) an der schweizerischen Landesgrenze und steigt in das fruchtbares Tal der Etsch bei Rovereto ab.

Zweieinhalb Jahre lang, von 1915 bis 1917, waren die Dolomiten die Schauplätze erbitterter Auseinandersetzungen, als der Kampf zwischen Italienern und Österreichern und Deutschen hier im hohen Gebirge (Bezirk I der Front Italiens) ausbrach. Die Vereinbarung sollte zur Selbständigkeit von Südtirol beitragen, das 1919 von Österreich getrennt wurde, doch in den 1950er und 1960er Jahren gewann die ehemalige Politik der Italienisierung wieder an Fahrt.

Die Arbeit auf dem Weg des Friedens wurde also nur noch schneller fortgesetzt. Die Wanderung führt von den Dolomiten Sextens, nahe der jetzigen österreichischen Landesgrenze (Osttirol), über mehrere hundert Kilometer durch die wildromantische Gebirgswelt des Trentino-Südtirols im westlichen Teil bis hinauf zur schweizerischen Landesgrenze am 2760 Meter hohen St. Petersdom (Stilfserjoch). Wenn Sie die Bergüberquerung in der westlichen Hälfte oder am Gardasee beginnen, ist der Tonalepass (1885 m) zwischen Adamello und Ortler-Gruppe (mit der höchsten Position in der Europageschichte am Ortlergipfel) der ideale Ausgangspunkt.

Die Höhenwanderung führt hinauf zum Gipfel des Montissimo di Nago und dann hinunter in die fruchtbaren Obst- und Weinberge des Etschtales in der Nähe von Rovereto, wo sich das Italienische Museum für den Zweiten Weltkrieg, das grösste Museum der Region, erhebt. Während der Weg des Friedens weitergeht, reiht sich ein historisches Schlachtfeld an das andere – und einige Versteinerungen aus dem kalkhaltigen Mittelalter der Erde befinden sich auf dem Weg (sogar Reste von Dinosauriern).

Der östliche Teil des Fernwanderweges verläuft ebenfalls über mehrere Drei-Tausender, und zwar vom Berg Pasubio – der „Mühle der 10000 Toten“ mit ihrem weggeblasenen Berggipfel – und dort die Galerie Strada del 52 nach Marmolata (3300 m) und über die von Luis Trenker bekannte und berühmte Cortina d’Ampezzo über den Dolomiten bis zu den Drei Gipfeln (3000 m) in der Mitte der Sextener Dolomiten.

Über die Sonnenuhrtürme der Sextener Sonnenuhr (Einser, Zwölfer-, Olferkofel und Rotwand ) geht es hinab nach Sexten und gegenüber – an der Österreichischen Landesgrenze – die Helmalm (2060 m) und der Helmsteg (2433 m) mit seinem Blick vom Ende. Das erste Teilstück, der Karnischen Höhenweg, verläuft entlang der Südtiroler Landesgrenze, das zweite Teilstück entlang der Friauler und Kärntner Landesgrenze.

Auf dem Weg des Friedens in die Dolomiten. Teil 1: Vom Tonale-Pass zum Pasubio. 2005, isbn 88-87272-88-3 bd. 2: Vom Pasubio bis zu den Dolomiten von Sexten. 2006, ISBN 88-87272-90-5 Hubert Fankhauser, Wilfried Gallin: ungeschlagen, aber unterlegen. Bergkrieg an der Kärntner Landesgrenze 1915 bis 1917 Stöhr, Wien 2005, ISBN 3-901208-48-8 Hans Gasser: Sentiero della Pace in Oberitalien – Gebirge der Hoffnungen.

Unterwegs auf den Schienen der Carnic Frontseite 1915-1917 Das Freiluftmuseum des Bergkriegs 1915-1917 Hermagoras, Klagenfurt /Ljubljana/Wien 2004, ISBN 3-7086-0025-8 (mit Reiseleitung). Den Weg des Friedens geschickt.

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