Gleitschirmfliegen

Paragleiten

Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung interessanter Artikel und Texte zum Thema Gleitschirmfliegen im Allgäu. DER Treffpunkt für Drachen- und Gleitschirmflieger in der Metropole Hamburg. Im Klettergarten klettern, angeln, schwimmen oder Golf und Paragliding spielen. Wie ein Vogel frei fühlen, den kühlen Wind spüren, eine fantastische Aussicht genießen - das ist Paragliding im Bayerischen Wald. Das Wochenende voller Gleitschirmfliegen über den Schweizer Alpen ist genau das, was der Arzt verschrieben hat.

Paragliding aus medizinischer Perspektive

Meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen, wer in diesen Tagen in den Bergen unterwegs ist, gewöhnen sich rasch an das Bild: Die Gleitschirmpiloten scheinen leise am Firmament zu sein. Das Gleitschirmfliegen in Deutschland ist seit 1987 vom Bundesverkehrsministerium genehmig. Die heutigen Paragleiter sind ellipsenförmige Flügel von 20 bis 30 Quadratmeter, deren Räume im Fluge mit dynamischer Druckluft befüllt und erstarrt werden.

Die Leinen, die von der Unterseite des Segels und des Gurtzeugs nach unten verlaufen, verbinden den Lotsen mit dem Schirmgurt. Gleitschirmfliegen ist nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern auch ein Wettstreit. Während des XC Contests bestimmen die Fahrer ihr eigenes Fluggelände und den Abflugort. In Zentralwettbewerben müssen die Teilnehmer eine vom Organisator festgelegte Route zurücklegen.

Jedes Jahr wird unter der Leitung der World Air Association eine Welt- oder Europa-Meisterschaft veranstaltet, an der die einzelnen Nationalteams mit je vier bis acht Pilotinnen und Pilotinnen teilgenommen haben. Grundvoraussetzung für das Gleitschirmfliegen ist eine solide Pilotenausbildung. Durch die Zirkulationsbelastung, die Fliehkräfte und die Höhe des Fluges entstehende Lasten für den Pilot.

Der Kreislaufstress zeigt sich vor allem in den gestiegenen Katecholaminspiegel mit einer Herzfrequenz von bis zu 200 Takten pro Sekunde und Bluthochdruck. Durch die Fliehkräfte während eines Fluges entstehen keine Lasten über 1,5-Grad. Allerdings sind bei massiver Spirale Lasten von bis zu 4 Gramm zu erwarten. Das kann zu Benommenheit und Ohnmachtsanfällen fuehren.

Ursache für Benommenheit und Ohnmacht sind vor allem das vestibuläre Gleichgewicht und der zerebrale Sauerstoffmangel aufgrund des verminderten Venenrückflusses. Ein Sauerstoffmangel würde zu Überbelüftung, Benommenheit, Euphorie und Benommenheit fÃ?hren. Aufgrund der geringen Strahlungsdämpfung in den obersten Schichten der Luft sind Strahlungsschäden ohne ausreichend Schutz vor Licht unvermeidbar. Rückenmarksverletzungen sind die häufigsten schweren Verletzungen beim Gleitschirmfliegen.

Das Herabfallen auf den Ruecken kann zu Druck- oder Scherkraeften an der Rueckenseite fuehren. Häufigste Verletzungsfälle beim Gleitschirmfliegen sind an den Beinen der Beine, vor allem Brüche oder Sehnenverletzungen am Fußgelenk sowie Brüche des Unterschenkels und Meniskus- oder Sehnenverletzungen am Kniestück. Diese Verletzungsart wird in der Regel durch Abstürze beim Abheben, bei der Landung auf unebenen Böden und bei der Landung auf Fuß mit hohen Geschwindigkeiten verursacht.

Aufgrund der aufrechten Sitzhaltung und der erhobenen Ärmel sind Schäden an den unteren Gliedmaßen weniger häufig. Beim Gleitschirmfliegen sind Kopfschäden aufgrund der Sturzhelmpflicht eine Ausnahmen. Andere Seltenheitsverletzungen sind Beckenbrüche, Brustverletzungen und innere Organverletzungen. Gelegentlich wurden Unglücke als Ergebnis eines "Hängetraumas" bezeichnet. Eine Verstopfung des Blutrückflusses aus den Füßen kann zu einem mittleren Volumendefizit und sogar zu einem Blutkreislaufschock fÃ?hren.

Chronische Schädigungen beim Gleitschirmfliegen sind vor allem durch die erwähnten Traumata und deren Folgen gekennzeichnet. Die Ursachen von Gleitschirmunfällen in Deutschland haben gezeigt, dass 93% aller Fälle auf Fehler des Gleitschirmfliegers beruht. Rund 30 % der Arbeitsunfälle passieren in den "Standardsituationen" Starten, Landen und Landen. In 64% der verunfallten Fahrer gab es Ausbildungsdefizite, 84% der Fälle ereigneten sich bei einer Bodenfreiheit von weniger als 50m.

Damit die Unfallhäufigkeit beim Gleitschirmfliegen verringert wird, ist eine exakte Ursachenanalyse notwendig. Eine Konsequenz dieser Untersuchungen ist die Erhöhung der Anforderungen an die Lufttüchtigkeit von Gleitschirmen der Klasse 1 und 1-2.

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