Grand Canyon Wanderung

Wanderung durch den Grand Canyon

Die Bright Angel Trail ist der belebteste Wanderweg in die Tiefen des Grand Canyon. Beim wunderschönen Grand Canyon des Yellowstone Nationalparks wandern wir auf dem Wapiti-Wanderweg auf der Südseite. Kurze Wanderung (kann auch als Aufstieg bezeichnet werden) durch den Geoparc Bletterbach, der die Geschichte von Jahrtausenden erzählt. Aufregende Wanderung durch den Grand Canyon von Fuerteventura. Spaziergänge im Grand Canyon: zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Maultier.

Der Grand Canyon hautnah: Tagestour zum Colorado River

Vor ein paar Jahren habe ich am Rand des Grand Canyon South Rim mit einer Bekannten, einem Glas Wein in der Hand sitzend, den Abend in ihrem Antlitz verbracht und mit ihr philosophiert, dass es ein bisschen schade ist, dass man nur einmal in seinem ganzen Land so viele großartige Plätze zu sehen kriegt.

Ein Projekt, das angesichts der unvorstellbaren Dimensionen des Grand Canyon nicht so leicht zu realisieren ist. Nur fünf Jahre später war ich bereits zum zweiten Mal am Südrand der Schlucht. Wer an einem Tag den ganzen Weg bis ins Herz der Schlucht gehen will, benötigt nicht nur viel Licht, sondern auch ein paar l.

Gehen Sie den Süd-Kaibab Trail den ganzen Weg hinunter zum Colorado River, dann entlang des Flusses und wieder hinauf auf den Bright-Engel Trail zum Sout-Rim. Es konnte das Teilprojekt " Wanderung durch den Grand Canyon in einem Tag " anlaufen. Rechtzeitig zum Morgengrauen habe ich um 6:45 Uhr am Ausgangspunkt des Südkaibab Trails gestanden.

Der erste Blick in die Schlucht fühlte sich an, als würde ich einen Freund wieder sehen, den ich viel zu lange nicht wiedergesehen hatte. Die Wanderung verlief im sanften Sandboden des Weges recht gut, auch wenn es immer wieder Stolpergefahren in Gestalt von lockerem Schutt und Treppen gab.

Das war gut so, denn obwohl die ganze Reise ein Höhepunkt war, waren es vor allem die ersten km auf dem South Kaibab Trail, die einbrannten. Die unwahrscheinliche Ruhe, diese große Klamm, die mit der steigenden Sonneneinstrahlung jede Minute ihre Farben wechselt, und dieser steinerne, verstaubte Pfad, der sich in unendlichen Windungen zum Colorado River erhebt.

Normalerweise muss man zu dieser Zeit des Jahres mit Schneefall und Vereisung auf dem obersten Teil der Strecke gerechnet haben, während es weiter abwärts noch recht warmer wird. Tatsächlich hatte ich die meiste Zeit nur das perfekte T-Shirt-Wetter und selbst am Grund des Canyons war es noch schön.

Aus diesem Grund habe ich kein Bad im Colorado River genommen (ein großes Erlebnis bei höheren Temperaturen) oder den Abstecher zur Fantasy-Ranch und die kühlen Drinks, die man dort haben kann. Auch zum Auftanken für die wahre Aufgabe des Tages: den Anstieg auf den Bright-Engel Trail.

Schon nach wenigen Kilometer am Colorado River nahm die Bevölkerungsdichte zu - ein Zeichen dafür, dass der Bright-Angel Trail nicht mehr weit weg sein kann. Schließlich ist dies die mit großem Abstand populärste Wanderung im Naturpark. Die Bright Angel Trail ist etwas weniger abschüssig als die South Kaibab Trail, aber auch etwas mehr.

Der große Vorzug gegenüber dem South Kaibab Trail ist, dass es mehrere Orte gibt, an denen man sein Trinkwasser auftanken kann. Einer dieser Orte, der auch im Sommer in Gebrauch ist, liegt etwa auf halbem Weg am Indian Garden, einer kleinen Pappeloase, deren Laub im Spätherbst hellgelb ist und einen großen Gegensatz zum Rot des Canyon bildet.

Zum Indischen Garten sind meine Füße noch fast von selbst gelaufen, inspiriert durch den neuen Blick in den Canyon, der sich mir nach jeder Haarnadelkurve auftat. So ist es nicht hilfreich, dass einer der abschüssigsten Bereiche des Hellen Engelpfades zwischen dem Indischen Garten und dem folgenden Etappenziel namens 3 Meilen Resthouse mit der Jakobsleiter ist.

Bis zum Ende der Reise hielt dieses Empfinden an und hat sich über die vergangenen Kilometer, in denen die Kurven des Hellen Engelweges fast unendlich zu sein scheinen, zu einem greifbaren Erlebnis à la "Ich muss alle paar Zentimeter einen Schokoladenriegel zu mir nehmen, sonst sitze ich hier im Sande und gehe nicht weiter".

"Die Taktik der Schokoriegel funktionierte und so blieb ich "nur" 8 Std. nach meinem Beginn mit bis zum Anschlag vollen Herzens an der Spitze des Hellen Engelpfades stehen. Der Grand Canyon bietet viel mehr Wege und Wanderwege, als es auf den ersten Blick ersichtlich ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in den allgemeinen Landkarten und Prospekten nur Korridorwege erwähnt werden, da nur diese regelmässig gewartet werden und über eine entsprechende Infrastuktur verfügen.

Es gibt neben dem Bright Angel, South Kaibab, North Kaibab und River Trail auch die so genannten Threshold-Trails. Sie sind nur für geübte Bergwanderer zu empfehlen, da sie nur wenige Quellen haben und es schwierig ist, den Weg zu finden. Dazu kommen die Primitiven Pfade und - eine weitere Ebene tiefer - die Wilde Region.

Viele wandern wie ich - also den South Kaibab Trail und den Bright Angel Trail hinauf. Ich würde Ihnen empfehlen, das zu tun, denn der South Kaibab Trail ist nicht nur etwas abschüssiger, sondern im Unterschied zum Bright Angel Trail gibt es auch keine Möglichkeiten, die Wassermenge aufzufüllen und nur sehr wenig Sonne.

Die Parkplätze am South Kaibab Trail sind nicht mehr für die Allgemeinheit geöffnet, deshalb sollten Sie Ihr Fahrzeug am Besucherzentrum abstellen und am Morgen den Yellow Shuttle Bus zum Yaki Point benutzen und eine Haltestelle davor absteigen - am South Kaibab Trailhead. Sie können nach der Wanderung mit dem Bus zurück zum Grand Canyon-Besucherzentrum.

Sie können auch beim Informationszentrum oder der Bright Angel Lodge abstellen und den kostenfreien Hiker's Express mitnehmen. Einen Überblick über alle wesentlichen Stationen am South Rim und den Busverbindungen und deren Fahrtzeiten finden Sie hier. Der Wanderweg ist gut erschlossen und dank der Wegweisung nicht zu verpassen.

Das Schwierigste ist wohl, dass man erst absteigt und dann wieder ansteigt, d.h. die Etappen sind schon während des anstrengenden Teils der Wanderung sehr mühsam. Zudem kann es in der Schlucht das ganze Jahr über und besonders im Hochsommer mit bis zu 40° Celsius sehr heiss werden. Bei der Abfahrt auf dem Südkaibab Trail gibt es keine Auffüllmöglichkeit.

Am Fuße des Canyon können Sie Ihre Flasche auf dem Bright Angels Campground (ca. 500 Meter Umweg) und der Fantasy-Ranch (ca. 1 Kilometer Umweg) auftanken. Nach dem Abzweig zur Fantasy-Ranch habe ich einen Hahn vollgetankt, aber ich weiss nicht, wie zuverlässig diese Option ist, da sie von offizieller Seite nicht inbegriffen ist.

Wenn Sie eine Wasseraufbereitungsoption (Filter oder Tropfen/Tabletten) haben, können Sie Ihr Trinkwasser natürlich auch gleich aus dem Colorado River beziehen! Da der Bright-Engel Trail bei den Indischen Gärten erst auf halbem Wege beginnt, sollten Sie vom Bright-Engel-Campground oder der Phantom-Ranch wieder mit mindestens 3 Liter aufbrechen.

Neben den Indischen Gärten gibt es zwei weitere Varianten, nämlich das 3 Meilen Resthouse und das 1,5 Meilen Resthouse. Das ganze Jahr über werden die Pantom Ranch und der Bright Angels Campground mit Trinkwasser gespeist, so dass Sie auch in der kalten Saison noch genügend Abwechslung haben.

Es ist auch ratsam, mehrere Lagen Kleidung bei sich zu haben, da es oft große Temperaturdifferenzen zwischen dem Canyonrand und dem Canyonboden gibt. Für die Wanderung genügen grundsätzlich helle Wanderstiefel oder Trail Runner. Wenn die Colorado River Rundfahrt zu mühsam ist oder Sie nicht genug Zeit haben, sind der South Kaibab Trail und der Bright Angel Trail immer noch eine gute Alternative für Ausflüge.

So kann man zum Beispiel auf dem Bright-Engel Trail nur zum Indischen Garten gehen, dort eine Pause einlegen und dann auf dem gleichen Weg zurückgehen (14 Kilometer hin und zurück). Sie können auch zum Plateaupunkt gehen, einem großartigen Aussichtsturm, von dem aus Sie den Colorado River bewundern können (20 Kilometer hin und zurück).

Ein noch größerer Ausblick, der auch noch weniger Zeit zum Wandern benötigt, wartet auf Sie auf dem Südkaibab Trail - vom Aussichtsturm mit dem vielleicht besten Ruf der Welt: dem Ooh-Aah-Point (ca. 3 Kilometer hin und zurück). Wer keinen Höhenunterschied braucht, findet auch den Rim Trail, der zwischen Hermits Rest und dem Süd-Kaibab Trail für ca. 21 Kilometer entlang des Südrandes liegt.

Aber ich würde Ihnen auf jeden Falle empfehlen, wenigstens ein wenig in die Schlucht hinunterzugehen, wenn Sie die Moglichkeit haben! Auch wenn es nur ein wenig ist, ist es eine ganz andere Erfahrung als "nur" den Grand Canyon vom Rande aus zu betrachte. Hier finden Sie eine Liste mit vielen Tagestouren und den dazugehörigen Wanderwegen, von denen es natürlich auch einige auf dem viel weniger frequentierten North Rim gibt.

Mehrtägige Wanderungen im Grand Canyon sind zweifellos eine der besten Arten, diesen Platz zu erkunden zum Beispiel kann meine Tagestour mit Nächtigung im Canyon etwas leichter und weniger mühsam werden. Die Wanderung Rim-To-Rim, die Überquerung des Canyon vom South Rim zum North Rim (oder umgekehrt) ist nur für sehr gut ausgebildete Menschen ohne Nächtigung möglich.

Aber auch die Plätze im Grand Canyon sind natürlich sehr populär und müssen oder können verhältnismäßig weit im Vorfeld buchbar sein. Für Indian Garden, Bright Angel und Cottonwood Campground gibt es jedoch immer ein paar Last-Minute-Campingplätze, die nur einen Tag im Vorfeld vom Informationszentrum für das Hinterland zuerkannt werden.

Nebst vielen Tages- und mehrtägigen Wanderungen gibt es auch einige Wege oder Strecken, die ausgedehnte Touren in der Schlucht erlauben. Erstens der Hayduke Trail, eine 1.300 Kilometer lange Strecke, die vom Arche- National Park zum Goldenen National Park und zum Grand Canyon hinführt.

Allerdings ist dies kein ausgeschilderter, gut gepflegter Weg wie der Pazifische Kammweg oder der Appalachenweg, sondern ein Streckenvorschlag, der viel Übung erfordert und oft durch unbefahrbares Terrain verläuft. Der Arizona Track verläuft ebenfalls durch den Grand Canyon National Park, allerdings nur auf der "normalen" Rim-to-Rim Route über den North und South Kaibab Track.

Dennoch ist dieser 1.300 Kilometer lange Long Distance Trail, der den ganzen Staat durchzieht, eine gute Gelegenheit, einen Ausflug zum Grand Canyon mit einer ausgedehnten Wanderung auf dem Colorado Plateau zu kombinieren. Es gibt auch den 113 Kilometer lange Tonto Trail, der auch in kleine Teile aufgeteilt werden kann.

Zu diesen Variationen gehört die 4-tägige Wanderung auf dem Tontoweg von Grand View zum South Kaibab Trail. Die Südküste des Grand Canyon ist weniger als 100 Kilometer von Williams, Arizona und 130 Kilometer von Flaggenstaff, Arizona gelegen. Es gibt Flugplätze in Las Vegas, Phoenix und Flaggenstaff und der Grand Canyon selbst hat einen kleinen Flugplatz ca. 11 Kilometer vom Eingang des Südpark.

Der Grand Canyon kann auch mit dem Autobus oder der Bahn erreicht werden (Greyhound oder Amtrak nach Flagstaff und dann mit dem Pendelbus nach Grand Canyon Village). Geographisch ist der North Rim nur wenige Kilometern vom South Rim gelegen, aber ein Abstecher von ca. 354 Kilometern oder 5 Autostunden ist nötig.

Der South Rim ist im Prinzip das ganze Jahr über für Gäste offen, während der North Rim und seine Anlagen wie Campingplatz und Besucherzentrum nur von Anfang März bis Anfang September offen sind. Frühjahr und Spätherbst sind die besten Zeiten, um zum Grand Canyon zu reisen, da es nicht ganz so heiss ist wie im Hochsommer (wenn das Fieberthermometer am Boden des Canyons auf 40°C ansteigt ), was lange Spaziergänge zum Colorado River ermöglicht.

in den Wintermonaten, aber zu dieser Zeit muss man mit Schneefall und Vereisung im Oberlauf der Schlucht gerechnet werden (Grödel nicht vergessen!). Die Eintrittskarte für den Grand Canyon ist für 30 USD und 7 Tage lang erhältlich. Die Unterbringung in verschiedenen Unterkunftskategorien ist sowohl in der Schlucht als auch in den Dörfern der Umgebung wie Tusayan oder dem Tal möglich, wo es auch viel billiger ist.

Andernfalls gibt es einige Stellplätze am Canyon. Es gibt sowohl am South Rim als auch am North Rim Zeltplätze. Waren Sie schon einmal im Grand Canyon wandern?

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