Gyrocopter Schweiz: Gyrokopter Schweiz

Gyrocopter lieben wir und die Möglichkeiten, die dieses Gerät bietet. Deutschland und die Schweiz aus der Vogelperspektive. Der erste Tragschrauber der Schweiz ging am Wochenende in die Luft: Peter Straub absolvierte sein Studium in Mollis. Wer will schon einen Kreisel in der Schweiz fliegen. Eine ausländische Lizenz in der Schweiz für den Erwerb der Privatpilotenlizenz zählt?

Der Gyrocopter wurde von James Bond einmal weltberühmt. In der Schweiz sind die Anhänger aber noch nicht auf ihre Rechnung gekommen, weil die Flugzeuge hier nicht erlaubt sind. Aber es gibt ein Hintertürchen dank EAS.

Der folgende Artikel unseres Pilot-Collogs Sascha Sandi bringt uns in die bisher nicht gekannte Gyrocopterwelt…. Der Gyrocopter wurde von James Bond einmal weltberühmt. In der Schweiz sind die Anhänger aber noch nicht auf ihre Rechnung gekommen, weil die Flugzeuge hier nicht erlaubt sind. Mein Gyrocopter Arrow-Copter ACS10 ( „Bausatz“), den ich größtenteils selbst baute.

Berühmt wurde Gyrocopter vor allem durch den James-Bond-Film „Man lebt nur zweimal“, in dem der Geheimagentin mit dem eigenartigen Flugzeug auf die Jagd ging. Deutschland als Pionier der Tragschrauberszene ist natürlich ein weiteres Argument für die Beliebtheit in der Schweiz. Die Fluglizenz war für mich einmal in anscheinend nicht erreichbar.

Tragschrauber sind in der Schweiz generell nicht erlaubt. „Ich habe aber nach vielen Nachforschungen herausgefunden, dass der Tragschrauber in der Schweiz über einen Eigenbau/Experimentär lizenziert werden kann“. Ich habe die Fertigteile jedoch von außen lackiert und für den Transport in die Schweiz zur Konfektionierung vorbereitet.

Der erste grosse Höhepunkt war die Präsentation meines extern aufgebauten Tragschraubers an der Messe „100 Jahre schweizerische Luftfahrt“ im Verkehrsmuseum Luzern. Danach folgte die Bordelektronik und die gesamte Steuerung für den Läufer und viele andere kleine Werke, die erstaunlich größer waren als erwartet -). Am Ende musste der Läufer richtig eingestellt bzw. nachgeführt werden.

Mit den Rotorblättern wird die Luftströmungsenergie in dynamische Auftriebskräfte umgewandelt, die mit den Flügeln eines Starrflüglers verglichen werden können. Der Druckluftantrieb sorgt für eine niedrige Beanspruchung und macht ein aufwändiges Zahnrad überflüssig. Gyrokopter haben keine Minimalgeschwindigkeit und können daher nicht in einen übermäßigen Flugeinsatz kommen. Weshalb fliegt ein Gyrocopter (meistens!) ruhig und zuverlässig?

Gyroskope sind Gyroskope, die dazu tendieren, ihre Position im Weltraum zu halten. Trifft eine Macht auf einen sich drehenden Deckel, „weicht sie der Macht in der Rotationsebene aus“, sagt er voraus. Der vordere Rotorflügel generiert mehr Hub als das hintere Seilende. Ohne Gyroskop würde die Rotorfläche nach rechts abkippen.

Durch den Kreisel-Effekt wird der Kreisel jedoch nach vorn gehoben. Dem wird durch ein steigendes „Aufrichten“ entgegengewirkt, ein ebenso steigendes Gegendrehmoment der Gewichtkraft (Rumpf + Piloten + Triebwerk + Heck + Treibstoff hängt wie ein Hängependel an der Rotorscheibe). Größerer Druck aus dem Triebwerk heißt mehr Drehzahl = mehr Hub = wir werden mehr!

Geringerer (oder kein) Druck vom Triebwerk heißt weniger Speed = weniger Rotorgeschwindigkeit = weniger Hub = wir senken! Wenn die Rotorgeschwindigkeit nicht mehr ausreicht, um die Höhe zu erhalten, tritt der Kreisel in einen Abstieg ein. Die Anströmwinkel nehmen wieder zu, der Läufer wird auf Hochtouren gefahren. Der Gyrocopter kann nie „überzeichnet“ werden, er kann nicht anders, als seine Mitfahrgelegenheit zu bekommen.

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