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Recherchen in Hamburg und Sylt: Bis zu 1000 Vernunftehen - Überfälle in SH und Dänemark

Auf Sylt/Hamburg| Bei Verdacht auf illegale Vermittlungen von bis zu 1000 Scheinheiraten durchsuchten föderale Polizei und Sicherheitsdienste zwölf Gegenstände in Norddeutschland und auf der Ostsee. Wie eine Sprecherin der Polizeidirektion in Hannover mitteilte, waren am vergangenen Wochenende in beiden Bundeslaendern 170 Polizisten aus Deutschland und Daenemark sowie zwei Staatsanwaelte im Dienst.

Alleine in Hamburg waren sechs Eigentumswohnungen und ein Geschäftshaus davon betroffen. in Hamburg. In Bremerhaven, auf Sylt, in Nordrhein-Westfalen und zwei Missionen auf der Insel Ørø wurden weitere Recherchen durchgeführt. Die Durchsuchung wurde vom Landgericht Hamburg verfügt. Nach Angaben der dpa war ein Gegenstand in Kiel das Angriffsziel der Sylter Behörden. Die Sprecherin der föderalen Polizei kommentierte den Standort nicht, sagte aber, die rund zehn betroffenen Bundespolizeibeamten seien per Hubschrauber auf die Insel geflogen.

"Bei den Eisenbahnen hätte es zwar Schwierigkeiten gegeben, aber auch die Rettungsdienste und ihre Wagen hätten bei einem Schienentransport frühzeitig bemerkt werden können", so der Pressesprecher. Auf der Bahnstrecke nach Sylt gab es kürzlich große Schwierigkeiten, die zu Zugannullierungen und Verzögerungen führten. Die Durchsuchung diente der Beweissicherung.

Mitgenommen haben die Behörden eine Vielzahl von Datenträgern, Reisepässen, gefälschten Aufenthaltsgenehmigungen, Mobiltelefonen und Geschäftsdokumenten, die nun auf die genaue Zahl der Scheinheiraten untersucht werden. Das Ermittlungsverfahren der Bundespolizei in Hannover im Namen der Hamburger Bundesanwaltschaft richtet sich gegen fünf Bundesbürger - vier davon mit Zuwanderungsgeschichte. Diese Ehen hatten hauptsächlich in Dänemark wegen der geringen Bürokratie bei der Hochzeit von Fremden in der Stadt Ørø stattgefunden. in Dänemark.

Die Gang habe in den vergangenen zwei Jahren etwa 1000 Vernunftehen arrangiert, sagte der Polizei-Sprecher. Eine von drei Angeklagten in Hamburg geführte Trauungsagentur hat in mehreren Faellen Termine beim Zivilstandsamt in Aerø vereinbart. Pro Heirat in Dänemark hätten die Makler etwa 1.000 EUR an Provisionen gesammelt - etwa eine Millionen EUR allein in rechnerischer Hinsicht.

Den Angeklagten wird unter anderem der gewerbliche Schmuggel von Fremden, die Fälschung von Geschäftspapieren, die Unterstützung einer Doppelhochzeit und die Bestechlichkeit von ausländischen Amtsträgern vorworfen. An der Untersuchung und dem Aufbau waren auch Mitarbeiter des Deutsch-Dänischen Polizei- und Zollzentrums in Padborg/Dänemark beteiligt. Der Einsatzvorstand der föderalen Polizei, Helgo Martens, zieht eine gute Bilanz: "Der Aufmarsch zerstörte die internationalen Wirtschaftsstrukturen, mit denen fiktive Schmugglernetzwerke missbraucht wurden.

"In einer weiteren großen Operation gegen Bandenheiraten haben in fünf weiteren Bundesstaaten mehrere hundert Funktionäre gegen Schmuggler vorgegangen. Nach Angaben der Polizei wurden 27 Wohn- und Geschäftshäuser in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen abgesucht. Die Massnahmen richten sich gegen eine Gruppe von Taetern, die unabhaengig von den Angeklagten im Untersuchungsverfahren der Hamburger Bundesanwaltschaft gehandelt haben, betont die BKA.

Dennoch wurden die Einsätze zwischen den föderalen Polizeidiensten koordiniert. Nach Angaben der Leipziger Staatskanzlei wird seit dem Fruehjahr 2017 gegen die Heirat indischer und pakistanischer Staatsbuerger mit vorwiegend osteuropaeischen Damen vorgegangen Den drei Hauptangeklagten wird die Heirat mit gefaelschten Trauscheinen nachgesagt, die in Zypern ausgefertigt worden sein sollen.

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