Hubschrauber ohne Heckrotor

Helikopter ohne Heckrotor

Der NOTAR ist ein Hubschrauber mit Hauptrotor, aber ohne Heckrotor. ("NO TAil Rotor") ist ein Hubschrauber mit einem Hauptrotor, aber ohne Heckrotor. Nur der sogenannte Heckrotor stabilisiert den Hubschrauber durch Erzeugung von Seitenschub. Es ist auch das Wirbelsystem des Heckrotors zu sehen (schwarze Kreislinien am Heckrotor).

Bautypen

Natürlich hat die Hubschrauberentwicklung nicht aufgehört. Heute werden neue Konstruktionen wie NOTAR (NO TAil Rotor) und TiltRotor entwickelt. Der X-Wing, bei dem der Flügel im Fluge abgeschaltet und dann als "normaler" Flügel eingesetzt wird, wird wahrscheinlich noch lange nicht zur Serienproduktion bereit sein.

Die gebräuchlichste Variante ist der Haupt- und Heckrotor. Durch den Heckrotor wird das vom Hauptläufer erzeugte Gegenmoment kompensiert. Das Heckrotor ist auch für die Ansteuerung des Helikopters um die vertikale Achse zuständig. Der Tandem-Rotor wird hauptsächlich in großen Helikoptern eingesetzt. Die gegenläufig drehenden Läufer gleichen die Gegenmomente der Einzelläufer aus.

Der Aufbau der Regelung ist viel aufwändiger als bei einem Hubschrauber mit Heckrotor. Bei Schwebeflügen wird die Regelung um die vertikale Achse durch Kippen der Rotorebene in die entgegengesetzte Richtung durchgeführt. Noch nie war die Anordung von zwei benachbarten Kreiseln sehr beliebt. Obwohl dieser Entwurf im größten jemals hergestellten Hubschrauber (Mil V-12) verwendet wurde, hat er sich nie wirklich durchgesetzt.

In dem ineinandergreifenden Kreisel befinden sich zwei gegenläufig rotierende Kreisel mit nach außen schräg gestellten Kreiselmasten, deren Schaufeln nahezu wie ein Zahnrad aufeinandertreffen. Aufgrund der gegenläufigen Rotordrehrichtung der Läufer ist kein Heckrotor erforderlich. Dieses Design wurde in der Frühzeit des "Hubschraubers" entworfen, ist dann aber in Vergessenheit geraten. Seit kurzem ist diese Form der Rotorlagerung jedoch wiederentdeckt und wird im K-MAX, einem Einsitzer für den externen Lastentransport, eingesetzt.

In der Koaxial-Anordnung sind beide Läufer untereinander und in entgegengesetzter Richtung angeordnet. Um die Vertikalachse zu steuern, werden in den beiden "Rotorscheiben" unterschiedliche Auftriebsmengen generiert. Abhängig davon, welcher Läufer mehr Hub bringt, wird ein Gegenmoment generiert, das die Fahrerkabine je nach Bedarf nach oben oder unten ausrichten kann. Aufgrund des hohen Luftwiderstands der Rotorbauweise können solche Hubschrauber keine hohen Reisegeschwindigkeiten einhalten.

Nur durch die Weiterentwicklung eines steifen Rotorsystems können die beiden Kreisel enger zusammengesetzt werden, was den Strömungswiderstand deutlich mindert. Dieses Design wird hauptsächlich für östliche (KAMOV) Hubschrauber verwendet. Ein Hubschrauber mit Hauptläufer, aber ohne Heckrotor. Der Hubschrauber kann das Drehmoment ausgleichen und sich um die vertikale Achse drehen.

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