Hubschrauber Selber Fliegen

Helipilot: der Traum vom Fliegen

Wer einen Hubschrauber selber fliegen möchte, hat zweierlei Möglichkeiten. Entweder er oder sie absolviert eine Hubschrauberpilotenausbildung oder es wird eine Heliflugstunde mit einem erfahrenen Fluglehrer gebucht. Letztgenannte Option lässt in das Segment Luftfahrt zwar nur kurzzeitig hineinschnuppern und doch beschert es spannende und unvergessliche Momente. Bei einer Flugstunde mit einem professionellen Piloten wird Ihnen die Gelegenheit geboten, für kurze Zeit selbst einen Helikopter zu steuern. Gerade für Einsteiger, Neugierige und flugaffine Piloten in spe die passende Unternehmung.

Allerdings sind die Momente, in denen der Eventteilnehmer selbst Hand anlegen darf, verständlicherweise nicht besonders lang.

Schnupperflüge

Wollen Sie einmal selber einen Hubschrauber fliegen, erscheint Ihnen aber der Weg über die Pilotenausbildung als zu teuer und zu zeitaufwändig, sei Ihnen ein Heliflug mit Trainer ans Herz gelegt. Bevor es in die Luft geht, treffen sich alle Teilnehmer zum Briefing in der Flugschule. Innerhalb weniger Minuten werden dort die essentiellen Handgriffe in einem Hubschrauber erklärt. An einem Modell dürfen Lenkbewegungen ausprobiert und manchmal mittels eines Simulators auch Trocken-Flugmanöver absolviert werden. Dann geht es von der Theorie in die Praxis. Fluglehrer und -schüler nehmen in einer Maschine Platz und heben vom Boden ab. Ist es windstill und erscheinen dem Profi die Bedingungen ideal, überlässt er dem Laien für einige Augenblicke das Ruder. Start und Landung fallen selbstverständlich in das Resort des Trainers. Diese Art des Freizeitspaßes eignet sich hervorragend als Präsent. Einem leidenschaftlichen Fliegerfreund einen Helikopterflug zu schenken, kommt sicherlich gut an.

Die Pilotenausbildung

Den Hubschrauber selber zu fliegen und das mit allen Konsequenzen ist nur demjenigen beschieden, der einen Ausbildungskurs bei einer Flugschule durchläuft. Weil zwischen einem Flugzeug und einem Heli ein großer, nicht nur technischer Unterschied besteht, kommt man auch als erfahrener Sportflieger nicht um die Prüfungen und die erforderlichen Flugstunden herum. Selbstverständlich fällt es einem bereits erprobten Piloten leichter, sich in die Materie einzudenken. In den Fächern Meteorologie, Navigation und Luftfahrtkunde genießen solche Kursteilnehmer natürlich gewisse Vorteile. Geht es allerdings um die Rubriken hubschraubereigene Aerodynamik und Technik, stehen alle Aspiranten auf der gleichen Stufe.

Neben den theoretischen Einheiten gehören natürlich auch Flugstunden zum Kursverlauf. Insgesamt müssen die angehenden Helipiloten mindestens 35 Stunden in der Luft verbracht haben. Zehn davon alleine und ohne die helfende Hand eines nebenan sitzenden Fluglehrers. Zu diesen zehn praktischen Unterrichtseinheiten gehört auch ein Überlandflug von rund 200 Kilometern Länge. Die meisten Teilnehmer widmen sich dieser Herausforderung als Generalprobe unmittelbar vor den Prüfungen, denn: im Zuge des Überlandflugs muss auf zwei unterschiedlichen Landepunkten gehalten und gestartet werden. Dies schult die Flexibilität, die Sie als Selbstflieger zwingend brauchen.

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