Hubschraubereinsatz Kosten österreich

Helikoptereinsatz kostet Österreich

Auch in Wien ist ein Hubschraubereinsatz oft die beste Lösung. Sie decken die Kosten für Rettungseinsätze nicht oder nur teilweise, manchmal müssen die Patienten die Kosten aus eigener Tasche bezahlen). Im Notfall bezahlt der Wanderer den teuren Helikopterflug selbst. Eine Zusatzversicherung oder der Patient musste die Kosten selbst tragen. Die Personalkosten für die Betreiber würden sich mehr als verdoppeln.

Helikopter müssen bezahlt werden

Man stelle sich vor, man bricht bei der Arbeit zusammen, ein Doktor ruft den Rettungshelikopter - aber man muss die Operation selbst zahlen. Und so geschah es mit Martin H. aus Tirol. Da die Fluggesellschaft anscheinend keinen Staatsvertrag mit dem Bundesland Tirol hat, musste sie 2.500 EUR zahlen. Die meisten Menschen wissen, dass Sie bei einem Unfall in der Freizeit, z.B. beim Alpinismus oder Skilaufen, Ihre eigene Hubschrauberrettung zahlen müssen.

Dabei gibt es einen großen Gegensatz zwischen West- und Ostösterreich, wie der Vorleser Martin H. zeigt. Bei Verdacht auf ein akutes Herzproblem rief der von Kolleginnen und Kollegen hinzugezogene Doktor einen Rettungshelikopter. "Glücklicherweise hat sich im Krankenhaus herausgestellt, dass es nur ein schwerwiegender Asthma-Anfall war", beschreibt unser Vorleser.

Die Kosten - rund 2.500 EUR - musste er nun größtenteils aus eigener Kraft tragen. In diesem Fall bezahlt die Krankenkasse nur den Tarif von 920 EUR. In Ostösterreich gibt es zwischen den Betreibern von Hubschraubern und den Ländern korrespondierende Absprachen. Im Westen Österreichs ist es beinahe wie ein Spiel des Zufalls, durch das man errettet wird.

Weil nicht alle Unternehmen einen korrespondierenden Kontrakt mit dem jeweiligen Staat haben. Mit einem Helikopter sollen Menschenleben gerettet und die Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden!

Luftrettung für das Europäische Konsumentenzentrum Österreich

Insbesondere hier sind Hubschraubermissionen ein wesentlicher Baustein der Rettungsdienste. In einer neuen ECC-Broschüre wird erläutert, wer wann die Kostenträger sind. Österreich verfügt über eines der weltweit dichten Luftrettungssysteme - mit bis zu 38 Hubschrauber-Standorten. Eine Mission kann je nach Lage mehrere tausend Euros kosten. Zwischen allen Österreichischen Luftrettungsunternehmen und dem Dachverband der Sozialversicherer besteht seit Juni 2015 eine so genannte Aufrechnungsvereinbarung.

Unklarheiten hinsichtlich der Übernahme von Kosten nach Rettungsflügen sind damit ausgeräumt. Zum ersten Mal gibt es eine Verordnung, die alle Netzbetreiber und alle Österreichischen Werke einbezieht. Er selbst erhält keine Abrechnung mehr, egal welche Hubschrauberfirma ihn rettete. Ausnahmen bilden die Bergunfälle in der freien Zeit.

Der Antrag auf einen Hubschrauber muss von einer überregionalen Kontrollstelle gestellt werden. Ganz anders sieht es für die Verletzten aus, wenn sie in ihrer freien Zeit am Gebirge einen Unfall haben, zum Beispiel beim Bergwandern, Klettern oder Skifahren. In diesen FÃ?llen werden die Kosten direkt in Rechnung gestellt, da sie auf freiwilliger Basis den Gipfel besteigen und daher selbst fÃ?r die Rettung bezahlen mÃ?ssen.

Es ist nicht möglich, im Voraus zu bestimmen, wie hoch die Kosten einer Operation wirklich sind, da sie von der entsprechenden Bergsituation abhängen. Ein schneller und reibungsloser Rettungseinsatz kann z.B. 2000 EUR kosten, ein komplizierter Rettungseinsatz aus schwierigem Terrain kann manchmal 8000 EUR kosten.

Eine einheitliche Tarifermittlung ist daher nicht möglich, da diese von der Typologie und Laufzeit der Zuordnung abhängt. Bei drastischen Krankheitsfällen trägt die Krankenversicherung einen Teil der Kosten, jedoch nur einen pauschalen Betrag, der die Kosten in der Regel nicht deckt.

Bei Vorliegen eines ärztlich begründeten Falles wird eine Pauschale von 849,93 EUR gezahlt. Der Unterschied zu den eigentlichen Kosten des Helikopter-Einsatzes beläuft sich in den meisten FÃ?llen auf mehrere tausend ?. Wenn Sie viel Zeit in den Gebirgen verbringen, sollten Sie daher in Betracht gezogen werden, eine Privatversicherung abzuschließen, um sich im Notfall gegen eine höhere Gebühr aufgrund einer Rettungsaktion zu versichern.

Dies kann eine vorhandene Privatunfallversicherung sein oder durch die Zugehörigkeit zu Natur- oder Wanderverbänden oder Automobilclubs abgedeckt werden. Eine solche Versicherung bieten z.B. verschiedene Berg- oder Skiclubs oder Automobilclubs an. Eine Reiseversicherung, die zum Teil mit einer Kreditkartenzahlung ausgestattet ist, kann auch die Kosten für die Rettung eines Hubschraubers erstatten.

Treten während der Arbeitszeit Arbeitsunfälle am Hang auf (z.B. Vermieter, Skiliftbetreuer oder auch Kinder im Zusammenhang mit einem Schulskikurs), ist keine Zusatzversicherung für die Bergungskosten erforderlich. Weil es sich nicht um einen Freizeitunfall handelte, werden diese Kosten von der Krankenkasse erstattet. Natürlich ist eine Privatversicherung auch für Reisen ins benachbarte Ausland empfehlenswert (siehe hier).

Die E-Card mit der European Health Insurance Card (EHIC) sollte außerdem immer auf der Rückwand getragen werden. Damit haben österreichische PatientInnen den gleichen Zugriff auf das öffentliche Gesundheitswesen wie die BewohnerInnen des betreffenden Staates. Helikoptereinsätze im In- und Ausland werden regelmässig nach österreichischem Tarif bezahlt, so dass eine Vollkaskoversicherung nicht gewährleistet werden kann.

Weitere Infos zur European Health Insurance Card (EHIC) in unserem Aufsatz. Versicherungen. Das kann durch die Zugehörigkeit zu einem Verband oder durch den Abschluß einer Privatversicherung sein. Wenn Sie im Feriendomizil sind, tragen Sie die E-Card immer mit der Europ.

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