Knaus Heli Jobs

Hubschrauber Knaus Kleinanzeigen

Der Transport der Konstruktion erfolgt natürlich per Hubschrauber. Knaus vermietet drei Helis: So einen Job will er absichern. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Salzburg, von der Austro Control im Januar die Erlaubnis für den Rettungsflug an fünf Orten in Tirol und Salzburg zurückgezogen hat, will nun drei EC 135-Hubschrauber zur Weiterführung ihrer Luftrettung mieten. Landeshauptmann Gabi Burgstaller hat ihm für die Umschulungen der Lotsen Finanzmittel aus dem Arbeitsmarkt zugesagt.

In einer Sonntagssendung erläuterte Burgstaller, dass das Bundesland Salzburg einen "erheblichen Finanzbeitrag " zur Fortbildung erbringt. "Die Mitarbeitenden von'Heli Austria' habe ich immer unterstützt, und ich bleibe bei meinem Wort", betont der Landeshauptmann. Er sei überzeugt, die 71 Beschäftigten (davon 35 in Tirol), die er bereits zur Entlassung gemeldet habe, weiterzuarbeiten.

Allerdings bedeutet die Vermietung der drei Eurocopter-Hubschrauber, wie sie vom Österreichischen Automobilclub für den Einsatz beim Österreichischen Automobilclub eingesetzt werden, "deutlich mehr Geld " als die AS355, die seiner Meinung nach seit Anfang des Jahres illegal am Einsatzort verbleiben müssen. Bereits am nächsten Mittwoch soll ein neuer Mitarbeiter von der Basis St. Johann im Pongaus den Dienst aufnimmt.

In " zwei bis drei Wochen] sollen die beiden anderen Hubschrauber an den Standorten Gastein (Pongau) und Imst in Tirol aufgesetzt werden. Knaus erwirtschaftet im vergangenen Jahr 90 Prozent seiner Einnahmen aus dem Rettungsflug.

"Wir schalten es aus": Heli Tirol im zillertaler Raum stoppt es

Im tagelangen Helikopterstreit nahm Knaus am vergangenen Donnerstag den Dampf aus dem Wasser. "Wir haben uns bewusst für eine Auszeit angemeldet, um zu sehen, was im ganzen Land los ist", erläutert der Heli Tirol-Chef. Knaus machte eine Verschnaufpause, die Regierung Tirols befasste sich am Mittwochmittag mit dem Hubschrauberkonflikt.

Helikopter können nicht wie Aasgeier in der Lüfte umkreisen und dort auf einen gegossenen Schaft warten", sagte Vizegouverneur Josef Geisler (ÖVP). Das Land Tirol hatte deshalb die Tiroler Zentrale beauftragt, keine Helikopter für Rettungseinsätze einzusetzen, die sich offenbar auf "Patrouillenflügen" ohne Ziel- und Einsatzplanung aufhalten.

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