Lastenhubschrauber Tragkraft

Frachthubschrauber Hubkraft

Die HELISWISS International AG | Lasten Hubschrauber,. Ladekapazität Tragkraft f - Heben ca-. Die Tiroler Seilbahn kann mit dem Frachthubschrauber umfahren werden.

Doppelrotoren: Die eleganten Drehungen im Helikopter Tuning

Das wird sich aber bald verändern, sowohl die amerikanischen als auch die europäischen Produzenten wollen die physikalische Welt austricksen und in absehbarer Zeit sehr rasch aufschwimmen. Turboprop-Maschinen sind mehr als zweimal so flott. Der Amerikaner X2 von ?ikorsky geht einen anderen Weg als der von der EADS-Tochter Eurocopter stammende X3 in Europa. Der große, über dem Helidach kreisende Rotor darf nicht zu stark spitz zulaufen.

Gleichzeitig würde eine zu große Drehzahl des Läufers eine andere Gefährdung darstellen. So neigte der Hubschrauber dazu, nach rechts zu kippen oder gar um die Längsachsen zu kippen, das Ding geriet außer Rand und Band. Damit der Hubschrauber nicht seitwärts kippt, wurde in den 70er Jahren eine neue Lösung geboren, die nun auch von der Firma ?ikorsky genutzt wird.

Sie lassen einen nach dem anderen in die andere Richtung umherlaufen. Dadurch wird die Neigung, zur Seite umzukippen, verloren. Genauso wichtig ist der Verzicht auf den vertikalen Luftschraubenpropeller am hinteren Ende des Mähwerks. Bei " Normalhubschraubern " wird nur sichergestellt, dass der gesamte Helikopter nicht gegen die Rotordrehrichtung dreht.

Das bedeutet, dass man selbst mit dem Doppelrotor in der Regel nur eine maximale Geschwindigkeit von 350 Stundenkilometern erreichen kann. Damit man mehr Steinkohle einsetzen kann, haben die Amerikaner von heute eine elegante Loesung gefunden. Nicht mehr nur der Doppelrotor ist für den Antrieb verantwortlich. Stattdessen bietet ein Schubmotor am Heck mit einem sechsflügeligen Luftschraube von zwei Metern Länge eine kraftvolle Anfahrt.

Der große Doppelrotor wird mit der besten Drehzahl unterhalb des Stalls betrieben. Für weitere Beschleunigungen sorgen die hinteren Luftschrauben. Durch Zufall nannte man den neuen Hubschrauber X3 - einen Scherzkeks, der etwas Schlimmes darüber dachte - es hört sich so an, als wäre der amerikanische X2 in den Fehdehandschuh geworfen worden und mit der Zahlenfolge - X3 nach X2 - wurde der US-Hubschrauber zu einer Vorgängermodell.

Auffallend ist, dass sich der Weg von Euroscopter zum schnellen Hubschrauber ganz anders gestaltet als der von ihm. Spannend und ganz anders als die Amerikaner ist auch der Ansatz, der bei uns entwickelt wurde. Der X3 hat keinen gegenläufig rotierenden Doppelrotor wie sein Konkurrenzprodukt, sondern nur einen simplen Läufer. Da die beiden Schrauben den Hubschrauber schneller laufen lassen, wird die Geschwindigkeit des Läufers verringert, um ein Blockieren an den Flügelspitzen zu verhindern.

Sowohl beim X3 als auch beim X2 wird kein Heckkreisel benötigt, da die Propellertriebwerke die korrekte Abstimmung des Heli an den Flügelenden einnehmen. Es ist davon auszugehen, dass der Doppelrotor des amerikanischen X2 mehr Schwingungen erzeugt als der Einzelrotor des European X3, was bedeutet, dass der Europäer beide Propellertriebwerke - einen nach vorne, den anderen nach hinten - im schwebenden Flug und im Stand in der Lüfte fahren muss, damit sich der Helikopter nicht gegen die Drehungsrichtung seines Läufers um seine eigene vertikale Achse zu drehen anfängt.

Ebenso wichtig sind Kenngrößen wie Tragfähigkeit, Ladevolumen, Reichweiten, Kraftstoffverbrauch, Einsatzkosten, Betriebssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und - nicht zuletzt - der Einrichtungspreis. Erst, wenn die beiden Unternehmen diese Angaben "eingeflogen" und eingereicht haben, konnte klar werden, wer das Hasen- und Igelrennen gewinnt.

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