Leicht Hubschrauber

Hubschrauber leicht

Alle Individuallösungen haben gemeinsam: so kompakt und leicht wie möglich -. Häufig gestellte Fragen zu Helikopterrundflügen und Helikopterflügen. Auch der Pilot des dritten Hubschraubers erlitt leichte Verletzungen. Einfach einen Heli stehlen, Bienenstock/Basis zerstören, wie kann man Specialist Cross besiegen? Im Schwarzwald mit abgestürztem Leichthubschrauber tot gerettet.

K1 mit Turbinenmotor TK250

Die norditalienische Konner produziert Wasser- und Windkraftanlagen zur Energieerzeugung. Wahrscheinlich gibt es aber auch eine Passion fürs Fliegen, denn das Luftfahrtunternehmen hat gleichzeitig eine Flugzeugturbine und den passenden leichten Hubschrauber mitentwickelt. Amaro, eine kleine Stadt mit fast 1000 Einwohner, 300 m über MSL, 130 km Autobahn nord-östlich von Venedig im Friaul.

Inmitten verschneiter Berge am Rande eines ausgedehnten Bergflusses befindet sich das Industriegebiet, in dem sich Konner einrichtet. Seit mehr als zehn Jahren entwickelt der Inhaber Sergio Bortoluz dort eine hochmoderne Turbine für die Luftfahrtmaschinen. Er sollte leicht und leistungsfähig sein und kann sowohl mit Petroleum als auch mit Dieselkraftstoffen gefahren werden - eine gute Wahl für schwere Kolbenmaschinen.

Das Ergebnis ist der TK250, ein extrem geringes Gewicht von nur 50 kg. Der TK250, der mit einer Ringkammer und neun Düsen arbeitet, kann mehr als 250 PS leisten. Die Stromversorgung erfolgt über eine 60 -V-Lithiumbatterie, die so dimensioniert ist, dass zwölf aufeinanderfolgende Starttests durchführbar sind. Die FADEC (Full Authority Digital Engine Control) aktiviert bei 100 U/min die Einspritzung und entzündet sich bis zu 400 U/min.

Wenn der Motor 1000 U/min. hat, wird der Anlasser zum Lichtmaschine und ladet die Energie. Bei 1800 U/min hat der Motor die Leerdrehzahl und wird von nur zwei Injektoren am Laufen gehalten. Die Diesel-Gasturbine punktet jedoch aufgrund der explosionssicheren Verbrennung bei einem Unfall und der einfacheren Zugänglichkeit dieses Kraftstoffs.

Die EASA konforme TK250 hat sich in mehr als 7000 Betriebsstunden in speziell umgebauten Helikoptern bewährt, konnte aber noch nicht in großen Mengen an Flugzeughersteller vertrieben werden. Damit sich die gesamte Entwicklung lohnt, hat Konner 2011 mit dem Aufbau eines selbst gebauten, doppelsitzigen Leichthelikopters namens K1 mit einem dreiflügeligen Hauptläufer für Leichtgängigkeit und Wendigkeit begonnen.

Das Testflugzeug flog im Unterschied zu den auf der AERO 2014 gezeigten blaugrün gestrichenen Helikoptern in Flecktarnung; es ist nur teilüberdeckt. Zwei multifunktionale Displays sind im Paneel integriert, die unabhängig voneinander programmiert werden können und Flugdaten, Turbinen-Parameter, hubschraubertypische Displays und GPS-Informationen ausgeben. Sie wurden von Konner entworfen und ausschließlich in Italien gefertigt.

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