Mercedes Supersportwagen

Supersportwagen Mercedes

Die Disziplin: Für einen Supersportwagen ist das Auto verdammt komfortabel und entspannend. Der Kunde muss den Supersportwagen mindestens zwei Jahre lang behalten. Der lang erwartete Hybrid-Hypercar von Mercedes-AMG wurde am Vorabend der IAA erstmals in seiner ganzen Pracht gezeigt. Das erste Projekt: Supersportwagen von Mercedes. Einen Supersportwagen und ein Feuerwehrauto.

Das Mercedes-AMG Projekt Eins (2017): Beförderungsentgelt

Dies ist das Mercedes-AMG Project One (2017): 1100 Pferdestärken, eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h und ein Kaufpreis von rund drei Mio. EUR sind eine Kriegserklärung an den Bugatti Chiron. Das Mercedes-AMG Projekt Eins (2017) auf Video: Vor allem aber ist es der Motor im Heckbereich des Mercedes-AMG Project One (2017), der die Verbindung zwischen Schiene und Strasse herstellt:

Das Benzinaggregat wird mit vier weiteren Elektromotoren verbunden, von denen zwei je 120 Kilowatt auf die vorderen Räder einwirken und mit einer Drehzahl von 50000 statt der bisher üblicherweise verwendeten zwanzigtausend Umdrehungen umdrehen. Sie werden von den gleichen Batterien angetrieben, die Mercedes in der F1 verwendet. Es ist unwahrscheinlich, dass jemand den Mercedes-AMG Project One (2017) im Flüsterbetrieb fährt oder mit dem Hybrid-Antrieb sogar Kraftstoff einsparen will.

Allein der komplexe Fahrantrieb bietet eine Leistung von mehr als 1100 Pferdestärken und ein weit von dieser Erde entferntes Fahrverhalten: Der Kolben soll besser reagieren und besser drehen als jeder andere Rennwagen. Der Formel-1-Motor des Mercedes-AMG Project One (2017) hat ein radikal gestaltetes Konzept aus dem Windtunnel mit einer Lufteinlasshaube auf dem Verdeck und einem großen Heckaggregat mit Längsflosse und Quertragfläche am Verdeck sowie einem außergewöhnlich schlichten Innenraum.

Während selbst SLR und SLS in Farbe und Glattleder glänzen, hat der hypersports Wagen nur schlanke Carbonschalen, ein nahezu winkelförmiges Steuerrad und zwei feststehende Tabletten anstelle der Geräte. Auch wenn Lewis Hamilton so üppig wirkt wie eine S-Klasse, muss der durchschnittliche Mercedes-Fahrer einige Änderungen vornehmen.

Doch mit dem Hyper-Car trifft dies in jeder Beziehung zu: Mercedes betritt nicht nur neue Bereiche in Bezug auf Dynamik, Leistung und Fahrverhalten, auch beim Kaufpreis überschreiten die Schwäbischen die Grenzen und imitieren die fast drei Mio. EUR des Charlotten. Für Mercedes-Kunden ist dies jedoch das kleinste Böse.

Das Mercedes-AMG Project One (2017) hat bisher kaum jemand erlebt oder gar fahren können, aber die 275 Einheiten sind bereits viermal so viele.

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