Pilot beim Bundesheer

Flieger beim Österreichischen Bundesheer

Vor einem Jahr läuteten im österreichischen Bundesheer die Alarmglocken. Zinn/der Pilot ist fit, er kann fliegen. "Der Pilot und drei Passagiere stiegen unverletzt aus dem Flugzeug.

Jährlich nur ein bis zwei neue Lotsen

Der Aufwand ist enorm: Das auf sieben Jahre angelegte Ausbildungsprogramm kostet acht Mio. EUR. Die Armee sucht Lotsen. Wenige genügen den Anforderungen - nur ein bis zwei Pilotinnen pro Jahr werden für den Eurofighter, sozusagen die Spitzenklasse, geschult. Der Aufwand dafür ist enorm: Die sieben Jahre Ausbildungszeit belaufen sich auf acht Mio. EUR.

Die Armee soll 185 Lotsen für 113 Flugzeuge haben, aktuell sind es gut 160 Lotsen - auch hier hat der langjährige Wirtschaftskurs der Armee seine Spur beibehalten. Zumindest um die Belegschaft zu erhalten, müssten sieben bis acht neue Lotsen pro Jahr "produziert" werden. Auch wenn Sie in die Schulung einbezogen werden, heißt das nicht, dass Sie schließlich Abfangjäger werden:

Welche Flugzeuge Sie einsetzen, wird erst im Verlauf des Trainings entschieden, das für alle sofort anläuft. Die erste Stufe umfasst ein Jahr: Sie startet mit einer 5-monatigen Kaderausbildung (allgemeine Grundausbildung ), gefolgt von einem einwöchigen Assessment Center, in dem beispielsweise die Fähigkeit, in einem Team zu arbeiten, getestet wird. In der anschließenden Lehrveranstaltung "Praktische Eignungsdiagnostik" erfahren Interessierte, wie das Thema Flugzeug prinzipiell abläuft.

Letztendlich bestimmt eine Jury, ob man zur eigentlichen Fliegerausbildung aufgenommen wird. In der ersten Stufe wird auch ein erster Eindruck vom Militärpilotenberuf vermittelt - denn von Beginn der Ausbildungszeit an müssen die Soldatinnen und Soldaten bei ihrem Ausstieg die anfallenden Ausgaben erstatten. Praktisch ist das nicht der Fall, aber auch kaum zu finanzieren: Die Schulung eines einzelnen Eurofighters ist mit acht Mio. EUR dotiert, für einen Helikopter wie die Helikopter der Marke ALUETTE mit 1,5 Mio. EUR.

Ein Jahr später beginnt die tatsächliche Pilotenausbildung: Sie beträgt 14 Monaten. Letztendlich beschließt eine andere Komission, in welche Richtungen der Pilot gehen wird: Anschließend werden die angehenden Kampfflieger drei Jahre lang mit verschiedenen Flugzeugen wie der Saab 105 vertraut gemacht, danach werden die Flieger an die Luftwaffe abgegeben und zwei Jahre lang auf dem Eurofighter ausgebildet, was zum Teil noch in Deutschland vorkommt.

In Summe sind es sieben Jahre, bis ein Kampfflugzeug geflogen ist.

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