Pilot Studium Kosten

Kosten der Pilotstudie

"Diplom-Ingenieur" mit der "Air Transport Pilot Licence (ATPL)". Ausbildungskosten, die von der Flugschule festgelegt werden Management und Ausbildung zum Piloten. Der Studiengang Aeronautical Systems Engineering and Management (ILST)! Sie bezahlen Ihren Lebensunterhalt und Ihre Unterkunft in Bremen selbst. Ist es möglich, die Ausbildung mit einem Studium zu kombinieren?

Schulungskosten für Piloten - Werbekosten/Sonderausgaben

Jeder, der als Pilot ausgebildet ist, muss in der regel weit in die Taschen graben. Die Eigenbeteiligung an den Schulungskosten beträgt in der Regel zwischen ca. 40.000 und ca. 10.000 EUR. Für diese Beträge macht es einen wesentlichen Unterschied, ob diese Kosten in der steuerlichen Erfassung als einkommensbezogene Aufwendungen oder als Sonderaufwendungen erfasst werden können.

Das geltende Fallrecht zu den Schulungskosten eines Luftfahrzeugführers ist widersprüchlich. Zwei widersprüchliche Urteile der Finanzgerichtshöfe fallen nun dem BFH ( "BFH-AZVI R 50/14") zu, der nun eine grundsätzliche Entscheidung über die steuerliche Abzugsfähigkeit der Ausbildungsgebühren für Berufspiloten erlässt. In der Erklärung erläutern wir den Steuerunterschied zwischen einkommensabhängigen Aufwendungen und Sonderaufwendungen.

Rechtliche Situation und Schulungskosten für Piloten: Wegen des großen Anteils der eigenen Pilotenausbildung ist es von Bedeutung zu wissen, ob und wie die Kosten in der Steuermeldung in Anspruch genommen werden können, um die Steuern zu senken. Es gab in der Geschichte mehrere Gerichtsentscheidungen, in denen die Schulungskosten entweder als Sonderaufwand oder als einkommensbezogener Aufwand anerkannt wurden.

Der Finanzgerichtshof Münster hat 2014 beschlossen, dass die Kosten für die Ausbildung von Luftfahrzeugführern zu erwartende einkommensbezogene Kosten sein können, da sie bei objektivem Bezug zum Berufsstand professionell induziert werden und die Kosten der Berufsförderung objektiv gemacht werden (vgl. FG Münster 14 K 4281/11 F). In einem sehr ähnlichen Verfahren hat das Landesfinanzhof Schleswig-Holstein Ende 2011 dagegen beschlossen, dass Schulungskosten für Lotsen nicht als erwartete einkommensbezogene Ausgaben in der Einkommensteuererklärung absetzbar sind, da es sich um eine berufliche Erstausbildung und nicht um ein Arbeitsverhältnis im Sinn des 9 Abs. 6 S. 1 StG (FG Schleswig-Holstein 2 K 159/11) handel.

Der Abzug von Pilotenausbildungskosten als Werbekosten oder Sonderkosten kann einen erheblichen Einfluss auf die Steuerbelastung des Luftfahrzeugführers haben. Differenz Werbekosten / Sonderausgaben: Einkommensbezogene Ausgaben sind Ausgaben, die dem Steuerzahler durch seine Tätigkeiten erwachsen. Diese sind in der Regel uneingeschränkt absetzbar und vermindern das zu besteuern. Derjenige, der zum Beispiel 50.000,- EUR, aber zugleich 100.000,- EUR an Werbekosten erwirtschaftet, die ihm aus seiner beruflichen TÃ?tigkeit erwachsen, muss folglich auch nur 400.000,- EUR an Einkommensteuer zahlen.

Die einkommensbezogenen Kosten sind z.B: Reisespesen (entweder der Pauschalbetrag oder die tatsächlichen Kosten, wie z.B. eine Bahnkarte oder Flugpreise für externe, berufsbezogene Aktivitäten, es sei denn, diese werden vom Arbeitgeber oder vom Arbeitgeber übernommen). Sonderaufwendungen vermindern auch das zu versteuernde Ergebnis. Dies sind Kosten, die weder Betriebskosten noch einkommensbezogene Kosten sind.

Der Sonderaufwand ist prinzipiell in privater Hand und daher nur in Ausnahmefällen vom gesetzlichen Rahmen anrechenbar. Der abzugsfähige Sonderaufwand ist in den 10 und 10a EGV aufgeführt. Die Betreuungskosten betragen 2/3 (maximal jedoch 4000 EUR pro Kind). Ausgaben für die Altersversorgung (gesetzliche Pensionsversicherung und gewisse Privatrenten wie die Riester- oder Rürup-Rente).

Kosten für eine erste Ausbildung oder einen ersten Abschluss. Es gelten maximal 6.000,00 EUR pro Bemessungszeitraum! Der Hauptunterschied zwischen einkommensabhängigen Ausgaben und Sonderaufwendungen besteht daher vor allem in der Abziehbarkeit (einkommensabhängige Ausgaben = generell unbegrenzt, Sonderaufwendungen = gewisse Höchstsätze). Zudem können die hohen Werbekosten auch dann zu einem Schaden kommen, wenn die Werbekosten über den erzielten Einnahmen liegen oder bei bestehenden Werbekosten überhaupt keine Einnahmen erwirtschaften.

Im Unterschied zu den Sonderaufwendungen in künftigen Geschäftsjahren kann dieser Fehlbetrag dann mit positivem Ergebnis aufgerechnet werden. D. h. eine natürliche oder juristische Personen haben in zwei vorangegangenen Geschäftsjahren aufgrund sehr hohen Einkommensausgaben einen Ertragsausfall erlitten, der vom Steueramt eingespart und in den nächsten Jahren vom Ertrag einbehalten wird.

Dies ist bei Sondereditionen nicht möglich, da diese nur in dem Jahr ihres Entstehens mitgerechnet werden. Ein so genannter Verlustrücktrag wie bei den einkommensabhängigen Kosten besteht nicht. Werbekosten für den Piloten: Ertragsbezogene Ausgaben sind Ausgaben zur Erlangung, Sicherstellung und Aufrechterhaltung von Erträgen, 9 StG. Zu den einkommensbezogenen Ausgaben zählen nach 9 Abs. 6 StG jedoch auch Ausgaben, die einem Steuerpflichtigen für seine berufliche Ausbildung oder für sein Studium entstehen, wenn derjenige, der die Ausbildung bereits absolviert hat (Berufsausbildung oder Studium) oder wenn die Ausbildung oder das Studium im Arbeitsverhältnis liegt.

"Im Falle eines Luftfahrzeugführers, der mit seinem Ausbildungszentrum (insbesondere Fluggesellschaft oder Bundeswehr) einen Pilotenausbildungsvertrag abschließt, gilt prinzipiell die oben genannte Begriffsbestimmung eines Arbeitsverhältnisses. Der Flugschüler engagiert sich im Lehrvertrag in vielerlei Hinsichten und untersteht den Anweisungen seines Vorgesetzten. Der eigene Anteil des Pilotens an den Schulungskosten ist auch ein Aufwand, der dazu beiträgt, Einkommen zu erwerben, zu sichern und zu erhalten.

Erkennt das Steueramt, dass der eigene Anteil des Piloten an den Ausbildungskosten ein zu erwartender einkommensbezogener Aufwand ist, verliert der Flugschüler in den entsprechenden Lehrjahren aufgrund der verhältnismäßig höheren Kosten der Ausbildungsteilnahme regelmässig Einkommen. Weil er diesen steuerlichen Verlustrücktrag in den nächsten Jahren nach Beendigung der Berufsausbildung von den Einnahmen absetzen kann, ist seine Steuerbelastung in der Regel deutlich niedriger.

Wenn der Pilot zum Beispiel nach der Schulung 90.000 EUR einnimmt, ist seine Steuerbelastung natürlich deutlich niedriger, wenn er Verlustvorträge aus früheren Jahren in Höhe von rund EUR 4.000 mit positivem Ertrag ausgleichen kann und daher nur EUR 5.000 an Einnahmen besteuern müsse. In 14 K 4281/11 F hat das Landgericht Münster den eigenen Anteil an den Schulungskosten als einkommensbezogene Kosten eingestuft und zugunsten des Klägers entschieden.

Spezielle Editionen für Piloten: Aber auch der eigene Anteil an den Weiterbildungskosten könnte als steuerrechtlicher Sonderaufwand gelten. Die Jury des Finanzgerichts Schleswig-Holstein beurteilte die Kosten eines angehenden Luftfahrzeugführers für seine Auszubildenden. Nach Ansicht der Jury sind einkommensbezogene Ausgaben als solche nur dann absetzbar, wenn es sich um Ausgaben im Zusammenhang mit einem Ausbildungsverhältnis handelt, die der Erwirtschaftung laufender Erträge dienten.

Weil der Antragsteller jedoch von seinem Auftraggeber keine Vergütung für die Schulung während seiner Ausbildungszeit erhielt, kann sein eigener Beitrag zu den Schulungskosten für den Pilot nicht als einkommensbezogene Kosten, sondern nur als Kosten für die Schulung im Zusammenhang mit den Sonderkosten einbehalten werden. Der Selbstbehalt ist jedoch derzeit (ab 2016) auf EUR 6.000,00 beschränkt und kann nicht mit künftigen Verlustvorträgen aufgerechnet werden.

Beide Fälle verdeutlichen, dass es einen großen Einfluss darauf hat, wie der eigene Ausbildungskostenbeitrag steuerlich zu qualifizieren ist. Entscheid über die Kosten der Pilotenausbildung: In der steuerlichen Qualifikation des eigenen Anteils an den Schulungskosten sind die beiden oben genannten Entscheidungen der Steuergerichte unterschiedlich. Der Finanzgerichtshof Münster beurteilt im Wesentlichen, dass es nicht darauf ankomme, ob der Steuerzahler bereits während der Ausbildungszeit ein Entgelt für seine Berufsausbildung verdiene, sondern dass die Einkommensteuerdurchführungsverordnung in 1 Abs. 2 STDV dieses Erfordernis nicht ausdrücklich festlegt.

Die Eigenbeteiligung des Luftfahrzeugführers an den Trainingskosten ist professionell bedingt, da ein sachlicher Bezug zum Ausbildungsberuf besteht und der abgeschlossene Ausbildungsvertrag ein Arbeitsverhältnis begründet, das es ihm ermöglicht, ein Arbeitsverhältnis mit der absolvierten Ausbildung als Pilot aufzunehmen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, den eigenen Anteil an den Schulungskosten zunächst als Werbungsaufwand in der Einkommensteuererklärung zu erfassen und einen eventuellen Verlustrücktrag vorzutragen.

Erkennt das Steueramt den Vorsteuerabzug nicht als einkommensbezogene Aufwendungen und den steuerlichen Verlustvortrag an, kann gegen die ablehnende Veranlagung Widerspruch eingelegt und die Einstellung des Steuerverfahrens gemäß 363 der AO beantragt werden. Sollten das Bundesverfassungsgericht und in der Folge der BFH im Interesse der Piloten beschließen, wäre eine aktive Steuerrückerstattung in der Vergangenheit möglicherweise gar mit Teilzinsen verbunden.

Fazit: Nach der aktuellen, widersprüchlichen Gesetzeslage kann der eigene Anteil an den Trainingskosten entweder als einkommensbezogene Kosten oder als Sonderkosten beansprucht werden. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs über die Abziehbarkeit als einkommensbezogene Aufwendungen oder Sonderaufwendungen wird vom BFH allerdings erst ab 2017 zu erwarten sein. Die Differenz zwischen einkommensabhängigen Aufwendungen und Sonderaufwendungen besteht vor allem in der unbegrenzten Abziehbarkeit der einkommensabhängigen Aufwendungen und der Verlustvortragsmöglichkeit.

Für Sonderaufwendungen gibt es diese Verlustvortragsmöglichkeit nicht, weshalb einkommensbezogene Aufwendungen für den steuerbaren Pilot in der Regel billiger sind. Unterstützung bei Steuerrechtsfragen: Gern beraten wir Sie bei Auseinandersetzungen mit dem Steueramt im Rahmen Ihrer Steuererklärungen.

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