Piloten Aufnahmetest: Test der Pilotenaufzeichnung

Berufseignungstest Pilot „Willkommen an Bord“ Über den Pilottest, den sogenannten DLR-Test, ist in den letzten Tagen viel geschrieben worden. Zum Beispiel über die tägliche Arbeit eines Piloten oder die Vor- und Nachteile seines Berufes. Die Eignungsprüfung für angehende Piloten gliedert sich in zwei Abschnitte. Die Kriterien für die Zulassung als Pilot sind strenger als bei den Piloten. Wer als Pilot, Kampfschwimmer, Fallschirmspringer, Bergkämpfer etc. ausgebildet ist, muss wirklich körperlich fit und belastbar sein.

Psychologischer Test für Piloten: Die ( (un)möglichen Blicke in den Schädel

Die Co-Pilotin der verunglückten Germanwings-Maschine versteckte eine Krankheit vor seinem Auftraggeber. Lufthansa-Piloten werden erst bei der Anstellung auf ihre psychische Befähigung geprüft. Es dürfen nur physisch kerngesunde Piloten fahren. Die psychische Verfassung der Meister und ihrer Vertreter wird jedoch erst zu Ausbildungsbeginn geprüft. Lufthansa und andere Fluggesellschaften kooperieren mit Fachleuten des DLR.

In Einzelinterviews und Gruppenarbeiten wird laut DLR und Lufthansa geprüft, ob ein Antragsteller unter Druck, kooperativ und selbstreflexiv arbeiten kann. Medienberichten zufolge scheitern rund 70 % der Antragsteller. Nach eigenen Aussagen bietet Lufthansa ausgebildeten Piloten stets psychisch ausgebildetes Fachpersonal an. In einem Interview im Deutschlandfunk weist der Flugpsychologe Reiner Kemmler auf eine wesentliche Schwäche dieses Verfahrens hin: „Jeder Piloten weiss, dass eine festgestellte Flaute sein Ende ist.

„Natürlich hängt es von der Art der Depressionen ab“, erklärt er. Werden solche Erkrankungen zu Flugbeginn nicht festgestellt, ist die Lufthansa auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Alle Piloten sind dazu angehalten, ein wahrnehmbares Benehmen ihrer Kolleginnen und Kollegen während der Arbeitszeit zu berichten. Eine solche Vorgehensweise ist aus der Perspektive von Barbara Schneider sinnvoll.

Hierzu gehören z.B. Nachrichten über eine Krankheit und eine Abspaltung. Depression ist eine der häufigste psychische Erkrankungen von Selbstmordopfern, aber andere Ursachen kommen meist hinzu. „Es gibt aber meist keine einfachen Erklärungsmuster für Selbstmorde – und nicht in diesem ganz besonderen Fall“, erläutert Schneider.

Regelmässige Psychologieuntersuchungen sind laut Schneider nur eingeschränkt sinnvoll. „Nicht jeder Pilot kann vor jedem Auftrag zu einem psychologischem Interview oder einer Prüfung geschickt werden“, sagt Jörg Handwerg, Pressesprecher der Cockpit-Pilotenvereinigung. In einem Interview mit dem SWR betont er auch, dass es keine Prozeduren gibt, um „mögliche aussergewöhnliche Situationen “ vorwegzunehmen.

Flugpsychologe Kemmler verweist auf ein anderes Problem: Jeder, der seine Krankheit verschweigen will, könnte dies trotz regelmässiger psychischer Untersuchungen tun: „Schließlich sind es sehr clevere Menschen, die wissen, dass Depressionen ihre Fitness gefährden. „Gibt die psychische Obduktion Aufschluss? Eine psychische Obduktion könnte die Ursachen dafür aufdecken.

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