Pilotenschein Lufthansa

Lotsenlizenz Lufthansa

Im fünften Semester erfolgt die fliegerische Ausbildung an der Verkehrsfliegerschule der Lufthansa. Flugverkehrsserie: Pilotenjob - ein Traumjob mit Finanzrisiken Durch den Aufschwung der Low-Cost-Airlines begannen die Lotsen ihren finanziellen Niedergang. Der Pilotenjob ist ein Wunschtraum - oder vielmehr ein Alptraum? Wer einen der "alten Verträge" mit großen Airlines wie der Lufthansa abgeschlossen hat - mit guter Entlohnung, Pensionierung mit 60 und einer mehr als ausreichenden Pension - arbeitet unter verhältnismäßig günstigen Konditionen, sagt ein jugendlicher Lufthansa-Pilot, der seine Lehre vor viereinhalb Jahren abgeschlossen hat: "Ich hatte wirklich viel Glueck.

"Und für einige von ihnen ist der Weg dahin schon felsig, sagt er: "Man erfährt eigentlich viel darüber, dass zum Beispiel oft Jugendliche die Zeit in unserer Hütte überbrücken, die den Flugschein privatisiert haben und aufgrund der Arbeitsmarktlage in diesem Bereich seit vielen Jahren keinen Arbeitsplatz mehr haben.

Der Cockpit-Chef Markus Wahl zögerte kurz mit seiner Antwort: "Das kann man nur mit gutem Gewissen weiterempfehlen, wenn man meiner Meinung nach vorsorglich eine andere Variante in der Hosentasche hat, z.B. einen Abschluss oder eine Weiterbildungsmöglichkeit. Ein simples Beispiel: Sie haben 120.000 EUR verschuldet, aber als Piloten verdienen Sie nur 2.000 EUR netto.

"In den letzten Jahren haben sich die Bedingungen für Pilotinnen und Pilotinnen dramatisch verändert. Insbesondere einige Low-Cost-Airlines wie Ryanair betrachten einen Flieger nur als Transportmittel von Flughafen nach Flughafen und die Lotsen als Taxitreiber in der Luft, erläutert Wahl: "Im Augenblick sind je nach Quelle die halbe bis zwei Dritteln der Lotsen fest angestellt, d.h. sie haben einen Anstellungsvertrag mit Ryanair.

Die übrigen aber auch etwa die Hälfe bzw. ein Drittel sind in solchen Pseudo-Selbstständigen-Konstruktionen beschäftigt. Die Lotsen können stark unter Zugzwang gesetzt werden. "Aber auch die Low-Cost-Airlines haben den Kostendruck an die anderen Airlines weitergereicht und bemühen sich nun, die Kosten im Personalbereich zu senken", sagt Cockpit-Chef Markus Wahl.

"Doch die Pilotinnen nehmen nicht mehr alles mit. Es gibt Anzeichen für einen Mangel an Fliegern. Damit nicht genug, sagt Stefan Schöppner, Luftverkehrsexperte der Commerzbank: "Die Anzahl der Pilotinnen und Pilotinnen lässt sich nicht so rasch kontrollieren wie die Anzahl der täglichen Flugzeugflieger. "In absehbarer Zeit sollte die Arbeitslast der Lotsen nicht reduziert werden.

Trotz allem hält Markus Wahl, Cockpitdirektor und sogar Lufthansa-Pilot, seinen Job auch für einen Traumjob: "Jedes Mal, wenn ich im Flugzeug sitzen und die Luft aufgehen oder eine Annäherung an eine Großstadt mit Nachtbeleuchtung - das sind immer noch Augenblicke, die ich auf keinen Fall austausche.

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