Rettung Südtirol

Südtirol retten

Einen Unfall will man bei einem Urlaub in Südtirol definitiv nicht erleben. Das Gesetz enthält eine äußerst wichtige Ausnahme für kleine und mittlere Stromversorger in Südtirol. Fokus auf Rettung, Bevölkerung und Brandschutz. In Südtirol ist der Katastrophenschutz ein Vorbild für ganz Italien. Die zwei Bergretter der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung kauern auf dem Boden.

Wie kann man im Ernstfall vorgehen? Notfallnummern Südtirol

In Südtirol will man auf keinen Fall einen Urlaub haben. Dennoch ist es auch in Südtirol von Bedeutung zu wissen, wie man sich im Ernstfall zu verhalten hat und welche Notfallnummer man wählen muss. Ganz gleich, ob es sich um einen Verkehrsunfall, einen Fahrrad- oder Bergunfall handelte. Auch in Südtirol können Sie sich auf schnelle Unterstützung freuen, denn die Notrufzentrale ist 24h am Tag ansprechbar.

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass Sie die korrekte Rufnummer kennen und den Rettungsdiensten mitteilen, woraus der Ernstfall bestehen soll. In Südtirol gab es bis zum Spätherbst 2017 verschiedene Notfallnummern, 118, 115, 113 und 112, so dass es teilweise schwer war, festzustellen, welche Rufnummer man in welchem Fall einrichten konnte.

In Südtirol gibt es ab dem 1. September 2017 nur noch eine einzige Notfallnummer, 112, und je nach Notrufart werden die Notrufe an den Notdienst, die Berufsfeuerwehr, die Polizei oder an die Karabinieri weitergeleite. Ganz gleich, was der Ernstfall ist: Ab jetzt müssen Sie nur noch 112 (ohne Landesvorwahl o.ä.) in das Handy eintragen, wenn Sie einen Notruf anzeigen wollen.

Über die Applikation "112 Wo SIND U " können Sie Notfälle tätigen und die GPS-Koordinaten des Rufers werden unmittelbar an die Notfallzentrale übermittelt, so dass die Rettungskräfte den Aufenthaltsort des Rufers kennen. Wie in Deutschland ist es auch in Südtirol notwendig, bei einem Hilferuf ruhig zu bleiben und an die so genannten "5 Ws" zu denken: Wer ist da?

Die Rettungsdienste finden den Ort des Unfalls umso rascher, je besser Sie ihn beschreiben. Zusätzlich zur Zahl der Verwundeten ist es ebenfalls notwendig, die Rettungsdienste über andere potentiell bedrohte Menschen zu unterrichten. Beispiel: Ein unpassierbarer Ort in den Gebirgen, wo es bereits einen Unglücksfall gegeben hat, aber andere Menschen immer noch "festsitzen" und wahrscheinlich nicht ohne fremde Unterstützung weitermachen können.

Nur wenn die Zentrale das Beenden des Anrufs meldet, können Sie den Anruf beenden.

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