Rettungshubschrauber Kosten Pro Einsatz

Kosten des Rettungshubschraubers pro Einsatz

Die Kosten muss er nicht tragen, auch wenn die Rettungsaktion unnötig alarmiert wird, aber er muss zehn Euro extra für Notarzt- und Rettungshubschrauber bezahlen. So entstehen schnell Kosten im vierstelligen Bereich. Eine Reserve-Luftrettungsmaschine war im Einsatz. Es ist dumm, für einen Hubschrauberjob zu bezahlen.

Die Kosten eines Rettungshubschraubereinsatzes pro Min. - Eichsfeld

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Rettungszentrale Eichsfeld 10.365 Notsituationen im Landkreis. "Das ist der Höchststand seit 2001", analysiert Jörg Heise als Abteilungsleiter. 15.085 Rettungsgeräte (Fahrzeuge und Hubschrauber) wurden für die medizinische Betreuung eingesetzt. Mit TA-Plus können Sie alle Informationen der TA-Website und unserer Smartphone-App absichern. Sie können aus einem der nachfolgenden Angebot auswählen - alles ohne Vertrag.

Wie viel kosten Hubschrauberrettung?

Im Tegernseetal nehmen die Rettungsmissionen mit dem Helikopter zu. Aber die rasche Befreiung aus der Lüfte ist teuer. Vor allem: Was kosten solche Operationen? Der ADAC-Rettungs- und Intensivhelikopter Christoph Murnau ist in der Traumaklinik Murnau stationiert. Dort ist das moderne Rettungssystem seit 1994 im Einsatz.

Der Lotse, ein Techniker an Bord, ein Sanitäter und ein Notfallarzt sind bei jeder Rettungsaktion dabei. Die technischen Mitarbeiter (Pilot und Bordtechniker) werden vom ADAC, die medizinischen Mitarbeiter (Notarzt und Sanitäter) von der Praxis gestellt. Christoph " bringt Menschen, die schwer verwundet oder krank sind, rasch und sanft ins nächste Spital. Er ist in besonderen Notsituationen, wie in den Bergen, zugleich ein " Erlöser aus der Höhe ".

Wie viel kosten Hubschrauberrettung? Aber jede Wette ist teuer. Welche Kosten dafür anfallen, bestimmt jedes Land selbst. Sie können - je nach Luftfahrzeugtyp und Einsatzhäufigkeit - unterschiedlich sein. Zum Beispiel kosten die Minuten von Christoph Murnau zwischen 40 und 90 EUR. Je nach Dauer und Art des Einsatzes sind das zwischen 1.500 und 3000 EUR.

Nach Angaben der deutschen Luftfahrtagentur wurden im Jahr 2015 1.385 Missionen durchgeführt. Wenn jemand verwundet ist und mit dem Helikopter befördert werden muss, bezahlt die Krankenversicherung die vollen Kosten der Rettungsaktion für den Geschädigten. Wenn der örtliche Rettungsarzt jedoch feststellt, dass keine Schädigung besteht, muss die angeblich geschädigte Person die Kosten selbst tragen.

Im Jahr 2014 betrugen die Aufwendungen für die Luftrettung in ganz Bayern 45,1 Mio. EUR - bei allen Kassen, so die AOK Bayern auf Wunsch. Allein bei der AOK wurden im selben Jahr 533 Rettungsmissionen registriert. Wenn mehrere Patientinnen und Patienten in Notfällen versorgt werden, werden die Kosten zu gleichen Anteilen auf die behandelten / transportierten Patientinnen und Patienten umgelegt.

Bei der Kostenkalkulation ist es unerheblich, ob der Kranke nun vom Helikopterarzt befördert oder einfach nur versorgt wird. Die Such-, Rettungs- und Bergungskosten werden vom DAV bis zu einem Betrag von EUR 2.000,- ausbezahlt. Die Bergrettung hat vor kurzem einen Hubschrauber der Bundeswehr zur Bergung eines im Gipfelgebiet des Risserkogels gefangenen Paares gefordert.

In diesem Falle muss das Ehepaar die Kosten der "reinen Bergung" selbst aufbringen. Nach Angaben des Bergrettungsdienstes werden diese nach dem Arbeitsaufwand und der Schwierigkeit der Operation berechnet. Prinzipiell ist jedoch jeder Mensch befugt, einen Helikopter über die verantwortliche Einsatzzentrale zu bestellen, zum Beispiel über die Notfallnummer 112. Das Kontrollzentrum bestimmt dann, ob ein Vorgang Sinn macht oder nicht.

Es fallen keine Kosten für den Notfalldetektor an. Sollte sich jedoch herausstellen, dass der Helikopter nicht notwendig ist, wird der Helikopter wieder weggeflogen, ohne dass jemand zur Zahlung aufgefordert wird. Wenn sich jemand einen Witz gestattet und den Rettungshubschrauber ohne Grund warnt, muss er für die Operation zahlen und erhält gar eine Anzeige.

Doch aus Furcht vor eventuellen Kosten sollte niemand auf einen Alarm verzichten.

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