Rettungshubschrauber Kosten Pro Stunde

Kosten des Rettungshubschraubers pro Stunde

sondern zehn Euro extra für medizinische Notfall- und Rettungshubschrauber. Dabei sind es nur die variablen Kosten, sozusagen nur die halbe Miete. Achtung: Die Piloten und andere Passagiere kosten extra! Die Technik, die Missionen, die Besatzung und die Kosten. Wieviele Einsätze fliegen die Christophorus-Hubschrauber pro Jahr?

Bundesheer-Helikopter: 48.000 EUR pro Stunde

Der Westen Österreichs demonstriert gegen die Schliessung der Basis in Vomp, Tirol. Bundesverteidigungsminister Klug begegnet dem nun mit einer Kostenkalkulation. Die Basis in Vomp (Tirol) soll sich auflösen, was die Landesführer von Tirol, Salzburg und Vorarlberg, Günther Plattener, Wilfried Haslauer und Markus Wallner (alle ÖVP) verärgert. Bundesverteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) begegnet dem nun mit einer Kostenkalkulation.

Tirols Landpfleger Platten sagte von einem "Schlag ins Gesicht gegenüber den westlichen Interessen" angesichts der Schliessungspläne im Hochsommer. Zu diesem Zeitpunkt waren sie natürlich schon repariert - und Platten hatte eine Ersatz-Lösung gefunden: Für bis zu vier Mio. EUR erwirbt das Bundesland eine "Libelle" für Tirol. Nicht umsonst misst der Westen fliegenden Rettungssystemen so große Bedeutung bei: Galtürs Notfall.

Am Ende des Jahres wird natürlich die Basis in Vomp geschlossen. Verständlicherweise: Der dort eingesetzte Helikopter war nur an einem von 365 Tagen im Jahr, 24h und 21 min im Flug. Der jüngste Betriebsaufwand betrug 1,167 Mio. EUR - das sind 47.965,50 EUR pro Stunde.

Welche Kosten verursacht eine Flugrettung? Wie viel ist eine Helikoptertour? Dank (Geld, Kosten, ADAC)

Es ist richtig: Der Betrieb von Rettungshelikoptern in Deutschland wird den Kassen von den ausführenden Personen (ADAC oder DRF Lufttrettung etc.) in Rechnung gestellt, die aktuellen Kosten (je nach Hubschraubertyp und Ausrüstung, Uhrzeit etc.) betragen zwischen 45 und 62 EUR pro Minute Flugzeit. Im Durchschnitt zahlen die Kassen also rund 2.000 Euro für eine Luftrettungsaktion.

Die Nutzung eines Rettungswagens in Bayern beträgt ca. 1.000 Euro (inklusive ärztlicher Betreuung). Von den hier erwähnten Preisen über 10.000 Euro sind wir weit entfernt. Dies sind die Tarife für Rücksendungen aus dem In- und Ausland oder Sondertransporte über weite Distanzen.

Die Salzburger Bergwacht wird immer mehr gefordert: Und wer bezahlt den Einsatz?

"Zurzeit wissen wir nicht ganz exakt, was der Aufwand für den Aufbau kostet und ob die beiden Herren mitversichert sind", sagt Riedler. Der Bergrettungsdienst, dessen Mitarbeiter auf ehrenamtlicher Basis arbeiten, berechnet im Prinzip 38?/Stunde. "Gerade wenn ein Helikopter im Dienst ist, kann eine Such- oder Rettungsaktion rasch zu hohen Kosten für Sie werden.

Ein 35-jähriger Bergsportler aus Oberösterreich, der am Heiligabend eine große Operation auslöste, wird beispielsweise mit einer Gebühr von rund EUR 1.000,- belastet. Allein der Bergrettungseinsatz liegt laut dem APA-Bericht zwischen siebentausend und neuntausend Euros. "Wer keine Versicherungen hat, muss die Wette selbst bezahlen", erklärt Riedler.

Der Bergrettungsdienst Salzburg war jedoch nicht auf jedem einzelnen Franken unterwegs und zeigte immer guten Willen. Dem Bericht zufolge gaben die salzburgischen Einsatzkraefte im vergangenen Jahr rund 300.000 EUR aus. "Wir blieben bei etwa 100.000 Euros, niemand hat dafür bezahlt", sagte Riedler. Der Sprecher der Bergwacht ruft alle Alpinisten auf, sich zusätzlich zu versichern.

Der Bergrettungsdienst deckt zum Beispiel für einen Zuschuss von 24 EUR pro Jahr die Kosten einer Such- und Rettungsaktion für eine ganze Gastfamilie bis zu einem Maximalbetrag von EUR 1.000,- pro Jahr. Auch der Einsatz von Rettungshelikoptern kostet Zeit. "Das sind im Durchschnitt 3.500 Euro", sagt Pressesprecher Ralph Schüller.

Die Polizeihelikopter des Bundesinnenministeriums sind nach wie vor unentgeltlich unterwegs. "Da die Zahl der Hubschraubereinsätze dramatisch zunimmt, wird zurzeit über eine Einigung diskutiert", so Riedler. Pressesprecher Karl-Heinz Grundböck sagte, es werde überlegt, die Kosten derjenigen Bergsportler zu erstatten, die sich "offenbar bewußt damit abfinden, sich von den steuerlichen Kosten retten zu lassen". Riedler empfiehlt den Alpinisten jedoch, sich im Voraus darauf einzustellen, um Pech oder eine Suche am Gebirge zu vermeiden.

"Verglichen mit der Vergangenheit sieht man auf dem Gipfel immer mehr Menschen, die gar keine Bergsteiger sind", sagt Riedler. "Was kann ich tun, wie kann ich die Wettervorhersage studieren und welche Ausstattung brauche ich?

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