Roter Baron Mülheim: Rotbaron Mülheim

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Pilotenarzt mit Berufspilotenausweis – The Flying Doctress

Aber wer auch eine Antonov kontrolliert, ist sicher eine Ausnahmen. In diesem Jahr wird Dr. Ilse Janicke ihr Amt zum ersten Mal am Montag, den 9. März, antreten. Doch nicht als Arzt im weißen Mantel, sondern in einem feurigen roten Anzug. Die Firma Lothar Steinbiß aus Mülheim ist seit 25 Jahren mit zwei An-2 im kommerziellen Luftverkehr tätig.

Die beiden „Red Eagle“ und „Red Baron“ werden ab einem Sonntagabend in der ersten Mai-Hälfte von Essen/Mülheim und Dortmund mit Fluggästen an Board zu Aussichtsflügen über Rheinland und Westphalen einschließlich des Flughafens Düsseldorf und der Stadt abheben. Ab 2010 auch mit der Ärztin im Flugzeug, die in ihrem rotem Kleid und mit ihren dunklen Haaren hinter dem gewaltigen Kontrollhorn eine extrem gute Figur macht.

Es war noch ein langer Weg bis zum Flugzeugcockpit einer An-2 und vor einer Facharztausbildung mit Zertifizierung zum AME (Aeromedical Examiner) für fliegerärztliche Zeugnisse der Klasse 1 und 2. Und schon ihr Familienvater war passionierter Segler – ein Glücksbringer für die kleine Ilsa, in der hinter dem Eisenvorhang liegenden Stadt: „Jedes Jahr ging sie nach Braunschweig im Osten.

Unweit der Heimatbasis des Jungarztes führten Wolfgang Bilo und Markus Strähle die Fliegerschule Köln – und eine An-2. Der Kardiologe muss die Leidenschaft für den fliegenden Dinosaurier bis dahin entdeckt haben. Zu dieser Zeit hiess es: „Wenn Sie unsere AN-2 steuern wollen, machen Sie zuerst Ihre CPL“, erzählt Janicke.

Aber auch nach dem Bestehen der Klausur gab es kein Ende der Sprüche: „’ne Antoniow? „Aber der Arzt wollte es den Zweiflern beweisen. Nachdem sie im Rahmen eines Differenztrainings mit 70 Start und Landung, das sie im Frühjahr 2006 aus finanziellen Gründen in nur zwei Tagen in Ungarn absolvierte, die Bonn „Anna“ geflogen ist.

Auch nach der Trennung des Unternehmens vor einigen Jahren war man erfreut, mit Lothar Steinbiß‘ Air Albatros eine neue Gesellschaft für eine Fortführung gegründet zu haben. Dieser nicht ganz unkomplizierte Prozess wird vom Arzt routinemäßig beherrscht: Der Pilot kann den passenden Moment dafür nur am Laufradgeräusch des Schwungrades erahnen. Geschickt setzt Ilse auf das Gaspedal, um ein erneutes Aussterben des Motors zu verhindern.

Ein Hinweisschild an der Tankuhr im Fahrerhaus warnt davor, dass der Abstand zwischen rechter und rechter Fahrzeugseite 150 l nicht überschreiten darf – eine nach nur 50 Minuten Flugzeitverbrauch. Bei der Ankunft an der Tankstelle klettert der Aviologe den Flugzeugrumpf der Antonov so schnell wie ein Wiehern und wird über einen engen Fußsteg zum Tankverschluss der rechten Oberfläche ausgewogen.

Der Stutzen schiebt sie mit einem Strick nach oben, Lothar Steinbiß hilft von oben. Der Pilot führt an Sonntagen während der Jahreszeit mehrere Besichtigungsflüge durch. Weil die Kosten eines solchen Flugzeuges nicht ohne sind, können Fluggäste gegen eine zusätzliche Gebühr ihren Sitzplatz gegen den rechten im Flugzeug eintauschen. Der Arzt, der als Pilot und Flugbegleiterin in einer Gewerkschaft tätig ist, wird im Fluge von einem Luftraum-Beobachter entlastet.

Das ist keine leichte Sache, besonders wenn der Sturm – wie jetzt beim Einbiegen in den Taxiway zur Landebahn 07 – einen richtig von der Bordwand gegen den gewaltigen Schiffsrumpf drängt. Der vollbesetzte Wagen braucht nur 150 m Fahrtstrecke, um in die Lüfte zu gelangen. Bei der Annäherung an die Mintarderbrücke aus dem Ruhrgebiet muss der Pilot dem stürmischen Fahrtwind mit dem Ruder gegensteuern.

Ilse Janicke bemerkt nun eine kleine Spannung. Sobald Dr. Janicke den Passagieren beim Aussteigen behilflich war und ihnen Rede und Antwort stand, kommt Steinbiß bereits mit der folgenden Truppe um das Ladebord. Lothar Steinbiß erwarb den Sowjetdoppeldecker in einer Abenteueraktion unmittelbar nach dem Fall des Kommunismus über die Treuhand.

Als ob es noch eine Verbindung aus dieser Zeit geben würde, sendet der Besitzer seine beiden An-2 jeden Sommer zurück in den LTB und kann sie für solche Anläufe aufheben.

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