Siebengebirge Drachenfels

Belagerungsgebirge Drachenfels

Auf dem Drachenfels befindet sich die älteste Zahnradbahn Deutschlands sowie die Drachenburg und die Altstadt von Königswinter. Die Fähre Königswinter - Blick auf die Drachenfels Runde von Bad Honnef (Rhein). Die Drachenfels ist ein Felsen am Rhein bei Königswinter. Sehenswürdigkeiten am Drachenfels im Siebengebirge. Derjenige der ins Siebengebirge kommt, muss unbedingt auf den Drachenfels.

Geschichte ">Bearbeiten">/a> | | | Quellcode bearbeiten]>

Bei der Ruine der Burg Drachenfels im Siebengebirge handelt es sich um die Überreste einer Hochburg auf 321 Metern Höhe, die 1138 von Erzherzog Arnold I. von Köln erbaut und 1149 von Gerhard von Are, Probst des Klosters St. Kassius in Bonn, erworben und vollendet wurde. Er steht auf dem gleichen Namen, dem Drachenfels. Die wohl bekannteste Burggrafin Gottkunst wurde durch den Bau des Trachyts vom Drachenfels, dem wichtigsten Baustoff für den Dom, sehr reich.

Bereits 1634 wurde die Festung zerstört und nicht mehr wiederhergestellt. Im Jahre 1638 besetzten die protestantischen schwedischen Streitkräfte den Drachenfels und schleppten die äußeren Werke. Anlässlich des Jubiläums der Völkerschlacht bei Leipzig zog es am 18. Oktober 1819 nach Drachenfels. Darunter auch Heinrich Heine, der in seinem Buch "Die Nacht auf dem Drachenfels " diesen brüderlichen Exkurs mitteilte.

Jh. bekam Bischof Brun von Köln die Grafschaftsrechte, aus denen Kurköln hervorging, und der kirchliche Einfluß wuchs. Am Beginn der Koelner Bay befindet sich das Siebengebirge und der Aufbau einer Festung war nur nachvollziehbar. Von der Wichtigkeit des Standortes zeugen die zahlreichen Burgen: Schloss Godesburg, Wolkenburg, Burg Drachenfels und Schloss Bielefeld.

Die Kontrahenten der Koelner Kurfürsten benutzten auch das Siebengebirge und bauten die Löwenburg. Der 1138 gewählte Erzherzog Arnold I. hatte die Anregung für den Neubau der Festung Drachenfels. Zu dieser Zeit war der Besitzer Gerhard von Are, der sich nach dem Schloss Are bei Altenahr nannte.

Damals war der Burgbesitz eine Prestigefrage und von Are ergriff die Chance. Nachfolgend werden die Grafen von Drachenfels erwähnt. Im Jahre 1530 starb die Hauptstrecke mit Graf Heinrich von Drachenfels aus. Heinrich von Drachenfels' Tocher Agnes kaufte das Schloss 1550 mit ihrem Mann Dietrich zu Millendonk und Meiderich. Das Schloss wurde im Jahre 1550 erworben.

Nach dem Tod von Johannes II. von Millendonk, mit dem diese Reihe auslief, bezog die Erzabtei das Schloss als vollendetes Lehnsgut. Baron Ferdinand Waldbott von Bassenheim zu Gudenau erhält die Dominanz von Drachenfels gegen Bezahlung von elftausend Taler. Schon zu dieser Zeit lag die Festung in Trümmern und der Erwerb bedrohte das gleiche wie die Wolkenburg.

Als Verwalter der Bewahrung der Ruine wurde der preußische Landesfürst eingesetzt und am 24. August 1836 wurde der Freistaat schließlich Besitzer der Bergkuppe. Die Burgruine gehört heute dem Bundesland Nordrhein-Westfalen[1], die Berghänge dem Verein Siebengebirge. Mit der Errichtung der Bonner Ringmauer um die Stadt Bonn zur Hälfte des XIII. Jh. verlor Schloss Drachenfels seine Funktion als Schutzwall.

Der Neffe Heinrich von Drachenfels tötete Claus von Drachenfels. Im Schloss wohnten die Gebrüder Heinrichs und der Kölnsche Erzherzog Hermann von Hessen übersiedelte in das Schloss. Durch die Bekehrung des Koelner Kurfürsten Gebhard Truchseß von Waldburg zum Evangelischen wurde das Schloss noch wichtiger.

Im Jahre 1583 versicherte der bayerische Landesbischof Ernst von Bayern den beiden Besitzern der Fehde, Dietrich und Johann von Millendonk, eine Wiedergutmachung für die Schäden, die ihnen durch die Besatzung mit aristokratischen Streitkräften entstanden waren. Fünf Jahre lang waren nun Soldaten im Schloss postiert.

Anders als Godesburg, das während einer belagerten Zeit zur Burgruine wurde, ist das Schloss intakt geblieben. Die Schwedinnen unter Baudissin übernahmen im Jahre 1632 die Festung, mussten aber kurz darauf den Spaniern nachgeben. Im Jahre 1634 bedauert der kölsche Fürst die Vernichtung des Schlosses und übergibt die Einkünfte aus der Schlosskapelle an die Gemeindekirche in Kölswin.

Auf Schloss Gudenau wohnte der Fürst von Drachenfels und hatte wenig oder gar kein Interesse an der Erhaltung der Wohnhäuser und liess sie absterben. Das Schloss und die Bergkuppe besteht aus wertvollen Trachyten, die im Hochmittelalter hauptsächlich für den Kirchenbau genutzt wurden. Bis zur Schließung des Gebäudes um 1528 existierte die äußere Fassade des Dom zu Köln nur noch aus dem Drachenfelser-Trachytt.

Der Schlossherr von Drachenfels nutzte den kostbaren Besitz und verkaufte einen Teil seines Grundstücks an die Dometiker. Bei der Zerstörung der Burganlage im Jahre 1634 durften die Bewohner von Ittenbach aus den lockeren Steinen eine Kirche bauen, aber sie haben es nicht getan. Bis in die Hälfte des achtzehnten Jahrhundert ist ein großer Teil der Anlage intakt.

Im Jahre 1827 erwarben die Steinmetzmeister die Burg. Bei der Regierungsübernahme 1836 schreibt die Koelner Zeitung: "Mehr denn je wird der Drachenfels seine Gäste wiederfinden und damit die Erkenntnis steigern, dass Deutschlands riesige deutsche Gemeinde wohl nur wenige Stellen zu bieten hat, die diesem, dem rheinischen Hochmut, in pittoresker Schoenheit entsprechen.

"Es war die damalige Zeit, die die Trümmer gerettet hat, und 1855 wurde mit Hilfe eines Verfügungsfonds der Aufbau einer massiven Stützsäule gefördert, die den Fels vor dem Verrutschen und damit den Burgfried vor weiterer Vernichtung sicherte. Dazu wurden die Hotelkomplexe zunächst abgebrochen, nur die 1936 erbaute Schlosstaverne wurde beibehalten.

Bauzeichnungen und dergleichen sind im Laufe der Jahrzehnte verschwunden; wie die ehemalige Drachenfels aussah, ist nicht mehr im Einzelnen bekannt. In den Räumlichkeiten des Siebengebirgsmuseums ist ein Schlossmodell zu besichtigen. Das Schloss besteht aus drei Teile, die noch heute deutlich sind. Das Hauptschloss, das mit dem quadratischen Türmchen übereinstimmt, dann das Hauptschloss, das mit dem Besucher-Plateau und der unteren oder äußeren Festung baugleich ist.

Rechts sehen Sie das Schlossrestaurant und dahinter die ehemalige Burgschänke aus dem Jahr 1936. Hinter dem Haus sehen Sie die Talstation der Drachenfeldbahn. Die Einfahrt zur Burgruine ist beinahe gerade aus. Noch heute ist der Zugang zum Schloss sichtbar. Es ist nicht mehr bekannt, ob es weitere Zugänge zur Festung gab; ein eisernes Eingangstor auf der südlichen Wand, das es heute nicht mehr gibt, wäre sicher zuerst "entfernt" worden.

Nach der Einfahrt in die Burgruine kann man zwei Pfade zum Hochplateau nehmen, auf der linken Seite einen kurzen und steilen Weg und einen geraden, der entlang der Nordseite führt. Auf der südwestlichen Seite des Schlosses befindet sich ein quadratischer Türmchen, offenbar ein als gewaltiger Massivbau konzipiert.

Dies wird auch als "Kölner Fenster" bezeichnet. Mit gutem Blick können Sie bei klarer Sicht die hohen Häuser in Köln sehen, darunter die beiden Türme des Dom oder der Fernsehturm, die sich weit über den Himmel erhebt. Geht man dann zur Attika, wird ersichtlich, dass hier ein erheblicher Teil der Festung den Steinmetzen zum Opfer fiel.

Nach der Schlacht bei Leipzig, als die Alliierten das rechte Ufer des Rheins besetzt hatten, bildeten sich in den Ortschaften der jetzigen Königswintergemeinde die freiwilligen Landstürme des siebenten Gebirges. Auf dem Bahnsteig im Süden der Schlossruine, der als Steinmetzarbeitsplatz errichtet wurde, entstand der knapp 11 m hohe Obelisk. Im Jahre 1846 wurden die Pläne für den Austausch erstellt und der Architekt war der ehemalige Meister des Dombaus, Ernst Zwirner.

Sie wurde erst 1857 erbaut und ist der "Erinnerung an die vaterländische Verehrung des Rheinvolkes und der Erbauung des freiwillig entstandenen Landsturmes des Siebengebirges in den Jahren 1813, 1814 und 1815" geweiht. Im Jahre 1914, zum Gedenken an den hundertsten Jahrestag der Freiheitskriege, wurde auf der nördlichen Seite unterhalb der Schlossruine eine Abschrift des Monuments von 1814 erbaut.

George Gordon Byrons Aufenthalt im May 1816 machte die Burgruine Drachenfels weltberühmt. Der Drachenfels. Historie und Schilderung einer Rheinburg. Weinfried Biesing: Chronik von Drachenfels. Alexander Thon, Ansgar S. Klein: Burgruine Drachenfels. Der Zusatztitel wurde durch die Hochzeit von Elisabeth von Eich mit dem Ehemann von Drachenfels geschaffen.

Er verkaufte seinen Teil des Schlosses Olbrück, der Name wurde beibehalten. Im Jahre 1493 wurde Claus von Drachenfels von seinem Cousin Heinrich in der NÃ? Eintragung auf dem Drachenfels in die private Datenbasis "Alle Burgen" unter ? Bauministerium Nordrhein-Westfalen, Abteilung VI B 4: Sonderimmobilien.

Mehr zum Thema