Südtiroler Dialekt

Der Südtiroler Dialekt

In Südtirol gibt es Gegensätze zwischen Nord und Süd, im Fokus der deutsch/österreichischen und italienischen Kultur. Es gibt in Südtirol viele verschiedene Dialekte, die für Touristen schwer zu verstehen sind. Suedtiroler Dialekt. Stern gold grau Stern grau weiblich männlich. Süßtiroler Dialekt von Jugendlichen für Jugendliche.

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Der Mundartwörterbuch Südtiroler

Südtirol ist ein Kontrastreiches Gebiet zwischen dem Norden und Süd, im Fokus der deutsch/österreichischen und italienischen Musik. Mit der Zeit hat sich ein farbenfrohes Zusammenleben entwickelt, das sich im einmaligen Dialekt Südtiroler ausbreiten kann. Damit haben sich neben dem typisch tirolerischen Dialekt auch einige Italienischbegriffe im Wörterbuch der Südtiroler eingearbeitet.

Mit diesem Südtiroler Dialektwörterbuch stellen wir keine wissenschaftliche Anforderung, sondern möchten in einer einfachen und lockeren Form Ansichten des Südtiroler aufzeigen. Sprachrealität

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In Tirol gehört der Dialekt zu den oberdeutschsprachigen Gruppen Bayerisch und - nur am Rande - Alevitisch. Der Dialekt Ötztal, der das Übergangsgebiet zwischen dem bayerischen und dem alamannischen Sprachkontinuum bildet und auch Anleihen aus der rätoromanischen Sprache zeigt, die früher in der Gegend und noch heute in einigen Gebieten des angrenzenden Bündnerlandes gesprochen wurde, wurde im Okt 2010 von der österreichischen UNESCO-Kommission wegen seiner Eigenart und weil er eine lebhafte sprachliche Landschaft darstell....

Das Vokabular der tirolischen Mundart ist im Lexikon der bayerischen Mundart in Österreich verzeichnet und nachzulesen. Die tirolerische Mundart wurde von anderen Landessprachen früherer Bewohner geprägt, die sich im Zuge der Völkerwanderungen niedergelassen hatten. Besonders auffällig ist dies bei romanischen Namen wie Balla für das Ballenland.

Im Südtirol haben sich durch die Mitgliedschaft in Italien einige der italienischen Lehnworte durchgesetzt. Die Tiroler Dialektgrenzen erstrecken sich im westlichen Teil zum alamannischen Vorarlberg, das eine spitze Begrenzung darstellt, und etwa im östlichen Teil von Schwaz (ohne Zillertal) zur mittelbayerischen Übergangszone. Wýhrend ålm/åjm (Alp, Alm) oder w?s (Wiese) im Sýden und im Osten und in der zentralen Region Nordtirols genannt wird, sind ýålwe und w?s im Westen ein ýbergangsgebiet zum Alemannen (z.B. Vorarlberg), wo weiter im Westen auch das -e verschwindet (Alp, w?s).

Andere Merkmale des Tyroler Oberlands sind z. B. statt des gesagten und des gesagten Nit. Ein typisches alemannisches Sprichwort wird ebenfalls benutzt. Die Bezeichnung "Tiroler Zentralraum" bezieht sich vor allem auf Innsbruck (Bezirke Innsbruck City und Innsbruck Land). Das Innsbrucker Gebiet ist geprägt durch seinen Dialekt, der für Ausländer verhältnismäßig leicht zu verstehen ist.

Typisch für den Dialekt dieser Gegend ist das sehr harte k. Aufgrund der großen Zahl von Sprechern (allein im Ballungsraum Innsbruck wohnen 183.000 Einwohner) wird dieser Dialekt als "Tiroler Standard" beschrieben oder betrachtet und wird daher auch in Filmen und Fernsehsendungen eingesetzt, wenn Text-Szenen im tirolerischen Dialekt auftreten oder wenn Tyroler nachgebildet werden.

Durch die spürbare Landflucht expandiert die Tiroler Bevölkerung immer weiter und unterdrückt die in den Ortschaften lebenden Dichter. Die Stubaidialekte gehören zur West-Tiroler Sprachenfamilie und haben sich im Lauf der Zeit gewandelt, so dass es im Tal mehrere Diktionen gibt. Sie ähneln dem Dialekt des Ötztals.

Im Stubai wurde bis zum hohen Mittelalter noch Romanisch geredet, was die heutige Landessprache auszeichnet. Im Schönberg im Stubaital wird eine Mixtur aus dem Tiroler Dialekt und dem Dialekt der Tirolerinnen und Tiroler erzählt. Bei Mieders wird ein gemischter Dialekt zwischen dem stubaierischen und dem wipptalerischen Dialekt geredet. Bei Fulpmes und Telfes ist der Dialekt echt Stubaierisch: Das "r" wird wie im American English ausgedrückt, das zum "Markenzeichen" für Stubaian geworden ist.

Bei Medraz (Gemd. Fulpmes) und Niederländisch (Gemd. Neustift) wird ein Wechsel vom "Fulpmer" zum "Neustifter" Dialekt vorgenommen. Das ist ein gemischter Dialekt mit Einflüssen aus ganz Tirol. Der Dialekt der wipptalerischen Sprache wurde von allen tirolerischen Dialekten beeinflusst, da das wipptalerische Gebiet ein bedeutender Handelsknotenpunkt war. Auch im Gschnitztal wird eine vergleichbare Gestalt ausgesprochen, allerdings mit dem Einfluß der beiden anderen.

Im Tiefland wird das "K" sehr heftig vorgebracht. Verglichen mit dem Dialekt des Zillertals wird "ch" oft in "sh" umgewandelt. Als weiteres Beispiel sei hier das zillertalerische Wort "hochte" genannt, das im Tiefland "hoscht" genannt wird. Im Unterschied zum umgebenden Innertal nutzt das Zürcher Tal auch statt dessen Hühner.

Durch die jahrhundertealte Verbundenheit zum schwäbischstämmigen Augsburger Stift Augsburg entstanden Anteile des Ausserfern (im Landkreis Reutte), die zur schwäbisch-alemannischen Mundartgruppe gehören, die Gemeinsamkeiten mit den Allgäuer Mundarten (vor allem um das Vilser, Reutte und im Tannheimertal ) aufzeigen. Im oberen Teil des Lechtals und im Lermoosbecken ist der Dialekt des oberen Inntals einflussreicher.

Etwa sieben zehn Prozent der Südtiroler sind Muttersprachler. Die meisten von ihnen werden oft vom lokalen Dialekt verwendet. Der Dialekt ist beim Verfassen von Textnachrichten und vor allem in Social Networks eine Seltenheit. Die Südtiroler Dialekte sind kein Ableger des Südtiroler Dialekts, zumal die Dialekte einiger Südtiroler Regionen denen der Nachbarstädte auf der anderen Seite der Landesgrenze mehr ähneln als die anderer Südtiroler Zonen.

In Südtirol sind die Frikativitäten f und s deutlich geringer ausgeprägt als in Nordtirol, z.B. z. B. bei den Sorten Kaffee oder Kaffee (kaufen) und Hoassn oder Hoassn (heiß). Der gg-Sound ist laut J. Schatz in ganz Tirol zu hören, aber nur in Südtirol; er klingt wie c im französichen "Cognac".

Seit den 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhundert wuchsen die Kulturkontakte mit dem Rest des deutschsprachigen Raums - vor allem durch den Fremdenverkehr und die Massenmedien - wieder an und sorgten für eine Erweiterung des Dialektvokabulars, aber auch für eine bessere Kenntnis der Hochsprachen. Ein Beispiel ist die Kennzeichnung Targa, die für das Kennzeichen eines Fahrzeugs benutzt wird.

In der lateinischen Sprache wird der Begriff Hydraulik für den Monteur zum Teil auch in schriftlicher Form wiedergegeben. Weitere charakteristische Anwendungsbeispiele sind typischerweise Tipos oder die Übersetzungen des Begriffes Kasino (Bordell), der sowohl in Südtirol als auch im Italienisch für "Unordnung" und auch für "Bordell" vorkommt. Im Südtiroler Dialekt lassen sich viele örtliche Variationen unterscheiden.

Sie sind Teil von größeren Mundartgruppen, die nach den Talschaften bzw. Talteilen genannt werden (z.B. ustrisch, winschgerisch, saarnerisch, unterlandlerisch, pseirisch....). Es ist eine Grobgliederung in drei Mundartgruppen (östlich, zentral und westlich) möglich, jedoch können keine genauen Abgrenzungen gezogen werden. Der Ostteil ist am klarsten vom Rest Südtirols getrennt und schließt das Hochpustertal mit seinen Seittälern ein.

Aus dem mittelhochdeutschen uu ( "Muoter", d.h. Mutter) ist ui (Muito) geworden, in anderen Gebieten von Südtirol ue oder ua (Muetr, Muatr). Die weiblichen Substantive, die sich im östlichen Teil des Staates befinden, haben dies im südlichen und westlichen Teil nicht, z.B. Fraide oder Fraid (Freude), Supp oder Supp oder Supp oder Suppm, auch in der Mehrheit sind einige Substantive -e:

Die mittel-hochdeutsche iu wird im Sueden und im Westen als ii, im Oesten als ii ausgesprochen: Charakteristisch für den Abendland ist die Benutzung von sui für "sie" (Plural) und "sie", dia als demonstrative Pronomen für "die" oder "die", außerdem ein Readl (für eine Weile). Ebenfalls auf den westlichen Teil begrenzt ist Oni (over), der einem Ost- und Südummi, umi oder omme gegenüberliegt.

Abgesehen von diesen und anderen Eigenheiten im Vokabular ist im Abendland eine klarere Verlagerung von "k" nach "kch" festzustellen. Ein grammatikalisches Merkmal des Venosta-Dialektes ist die ungewohnte Anwendung des Dativpronomens: Du hast mich ausgelöscht. In der Südtiroler Tiefebene ist die Ausdehnung der Umlaute besonders auffällig; bei Kiel (kommen) zum Beispiel ist die Länge des Vokals die gleiche wie bei Neymans.

Bis in die zweite Jahrhunderthälfte des zwanzigsten Jahrhundert hatten viele Ortschaften in Südtirol noch einen charakteristischen Dialekt, der geographisch klassifiziert werden konnte; an einigen Stellen existiert dieser noch zu Anfang des darauffolgenden Jahrtausends. Blaubeeren werden wie in Südtirol nach ihrer Färbung als Brombeeren bekannt. Südtirol und Osttirol haben das Hochpustertal gemein, daher trifft das, was im Kapitel "Südtirol" bereits gesagt wurde, teilweise auf dieses zu.

Eine besondere Mundart ist der Nauder-Dialekt. Sie ist dem Dialekt des Obervinschgaus sehr ähnlich und stammt aus der Germanisierung der dort lebenden Rhätoromanen im XVIIt. Der Dialekt basiert zum einen auf dem Innsbrucker Dialekt, behält aber einen romanischen Beton. Sie weicht damit deutlich von den Mundarten in den benachbarten Gemeinden des Oberlands ab.

Zum Beispiel im Dialekt Innsbruck bin ich kein nit hoch, weil ich den Shoof no nit hochgehoben habe, im Oberland bin ich nou it huam honga, weil ich Schoof nou it gschoara hon, in Nauders bin ich kein schoof no nou, weil ich die Schön nou nit ggongen hochgehoben habe (auf Hochdeutsch: "Ich bin noch nicht nachhause gekommen, weil ich das Schaf noch nicht geschert habe").

Auch die tirolerischen Mundarten prägen Grenzregionen wie das Schweizerisch Samnaun, wo die traditionelle romanische Landessprache zugunsten eines tirolerischen Dialektes verlassen oder abgelöst wurde, das Werdenfelsgebiet rund um die Region Garmisch-Partenkirchen und das südlich bayrische Innental, die südbayrischen Grenzgebiete zu Osttirol. Das Südtiroler Fachvokabular aus einer plurizentrischen Perspektive.

Universitätsverlag, Innsbruck 2007, ISBN 3-901064-35-4 (= Innersbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft, Germanistische Reihe, Heft, Volume 72). Joseph Schatz: Schlern-Schriften No. 119-120, 1955/56. ? Statistik Austria: Ortsverzeichnis:

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