Swiss Pilot Ausbildung

Schweizer Pilotenausbildung

Es gibt zwei Möglichkeiten der Ausbildung zum Berufspiloten: Modulares oder integriertes Training. Eine Ausbildung zum Militärpiloten wird von der Schweizerischen Eidgenossenschaft angeboten. Berufspilotenausbildung ATPL, Dipl. Pilot (HF). Berufsausbildung zum Airlinepiloten oder Airlinepiloten ATPL und MPL sowie zum First Officer oder Commander bei SWISS.

Die Pilotenausbildung und die genaue Funktionsweise der Anwendung

Die Fluggesellschaft Swiss International Airlines offeriert sowohl für Quereinsteiger mit Pilotenlizenz (ready entry) als auch für Berufseinsteiger (ab initio) erste Karrieremöglichkeiten in den Pilotencockpits des deutschen Flugverkehrs. Für Antragsteller ohne Pilotenlizenz gelten folgende Voraussetzungen: Um sich bei der Swiss European Airlines AG zu bewerben, genügt ein Sekundarschulabschluss mit mind. dreijähriger Ausbildung!

Je nachdem, für welche Stelle Sie sich beworben haben und welche Flugerfahrungen Sie derzeit haben, sind die Voraussetzungen für Bewerbungen mit einer Pilotenlizenz unterschiedlich. Die aktuellen Daten sind auf der Website des Konzerns abrufbar. Jeder Antragsteller für den Swiss Pilot muss ein vielschichtiges Selektionsverfahren durchlaufen: Im Anschluss an die Anwendung und das Pre-Screening erfolgt ein Tag mit Psychometrie.

Nachdem dies geschehen ist, erfolgt ein halbtägiger Gruppenunterricht. Danach erfolgt ein halbtägiger Versuch mit so genannten Apparaten. Nachdem diese beiden Auswahlschritte abgeschlossen sind, erfolgt der Versuch im PIT, dem Simulationsspiel. Bei erfolgreicher Absolvierung erfolgt die ärztliche Untersuchung, die jeweils zwei Mal einen halben Tag dauert.

Der Auswahlprozess kann vereinfacht werden, wenn vorab ein Zeugnis von SPHAIR, einer Trainingsplattform der schweizerischen Luftwaffe, eingeholt und mit dem Rating "vorbehaltlos empfohlen" abgeschlossen wird.

Zahlreiche Antragsteller aus Deutschland

Mit der ATPL Lizenz eröffnet der Lufthansa Konzern seine Pilotentrainings für den externen Einsatz. Die Tochtergesellschaft Swiss begegnet einem Personalengpass, der nun zu einer Neuinvestition anregt. Für 50 Mio. Schweizerfranken ( "rund 47 Mio. Euro") plant die Schweiz den Bau einer neuen Fliegerschule in der Umgebung des Flughafens Zürich. Angestrebt wird, dass die Schule Teil der European Flight Academy (EFA) wird.

In Deutschland, der Schweiz und den USA sind die Lufthansa Konzern-Flugschulen seit Jänner unter dem gemeinsamen Namen European Flight Academy (EFA) vereint. Das neue Ausbildungszentrum soll nach Angaben des Sprechers vor allem den eigenen Bedarf an Personal decken. Die Lufthansa-Tochter benötigt mehr Pilotinnen und Pilotinnen. Die Swiss stellt ihren Fuhrpark um.

Nach Angaben der Pressesprecherin müssen die ehemaligen Pilotinnen zunächst auf die neuen Fahrzeuge umgestellt werden, was zu einem hohen kurzfristigen Bedarf an Personal führt. Zugleich nimmt die Zahl der ausländischen Bewerber für die Schweizer Pilotausbildung zügig zu. Nur etwa ein drittel davon kommt aus der Schweiz, vor zehn Jahren waren es noch rund 75 prozent.

Der Schweizer Personalchef Christoph Ulrich sagte, dass heute 80 Prozent aller Ausländer aus Deutschland kommen. Ausschlaggebend dafür sei der vor zwei Jahren von der Lufthansa verfügte Stellenstopp aufgrund des anhaltenden Tarifstreits mit dem Verband Cockpit. Er würde die Deutschen in die Schweiz fahren.

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