Ultraleichtflugzeug Fliegen

Microlight Fliegen

Sie können fast alles registrieren, was leicht genug ist und als Ultraleichtflugzeug (UL) fliegen kann. Fliegen mit Hängegleitern oder Gleitschirmen. Die maximale Startmasse ist bei Ultraleichtflugzeugen begrenzt. Mit diesem Gutschein kann sich der Empfänger zumindest selbst in der Luft ausprobieren und ein Ultraleichtflugzeug selbst fliegen!

Kommerzielles Fliegen mit einem Ultraleichtflugzeug?

Aktualisierung: Verweis auf aktualisierte BMVI-Richtlinien "Fliegen gegen Gebühr" Ein rechtlicher (und damit vielleicht auch manchmal holpriger) Einblick in die Definition von bezahlten Flugreisen in AOC, Firmenverkehr und den Einsatz von Freizeitflugzeugen: So mancher Hotel- oder Echoklassenpilot schaut verdächtig auf das Angebot von Kreisel-, Ultraleicht- und Trike-Piloten.

Welche weiteren Anforderungen stellt die zivile Luftfahrt? Ist der " Kunden " in einem Flugzeug, zu dem er die Verfügungsgewalt über den " Operator " hat, so ist er in der Regel in einem Flugzeug, das ihm oder seinem Unternehmen angehört. Benötigt eine Fluggesellschaft, die ihre Flugreisen mit UL, Trikes oder Gyrocoptern durchführt, ein Air Operator Certificate (AOC)?

Betrachten wir das deutsche Recht: 20 LuftVG, der bisher noch die nationalen Anforderungen an Betreiberzertifikate beinhaltete und Ausnahmeregelungen, z.B. für die gebührenpflichtige Personenbeförderung mit Flugzeugen mit bis zu 4 Sitzen beinhaltete, bezieht sich nun nur noch auf die EU. Gemäß Art. 3 der VO ( "Verordnung (EG) Nr. 1008/2008 über die gemeinsamen Regeln für die Erbringung von Flugverkehrsdiensten in der Gemeinschaft") sind Abweichungen von der AOC-Verpflichtung erforderlich:

Abweichend von anderen anwendbaren Vorschriften des gemeinschaftlichen, nationalen oder internationalen Rechts unterliegen die nachfolgenden Luftverkehrsdienste nicht dem Genehmigungserfordernis: b) Aussichtsflüge! Doch auch für Sightseeingflüge - also für Flugreisen mit identischen Start- und Landeplätzen - benötigen Sie keine Betriebserlaubnis! Daraus folgt der Hinweis auf die Grundverordnung, dass für die gewerbliche Personenbeförderung über den "CAT"-Teil ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis erforderlich ist, wenn Flugzeuge eingesetzt werden, die ebenfalls den EASA-Vorschriften entweder in technischer Hinsicht oder aufgrund ihrer gewerbsmäßigen Nutzung unterliegen.

b) Wettkampfflüge oder Ausstellungsflüge, sofern die Gebühr oder eine Sachleistung für solche Flugreisen auf die Übernahme der unmittelbaren Flugkosten und einen entsprechenden Anteil an den Jahreskosten sowie auf Preise mit einem von der verantwortlichen Stelle festgesetzten Betrag festgelegt ist;

c ) Einführungs-, Fallschirmsprung-, Schlepp- oder Kunstflugflüge, die entweder von einem Ausbildungsbetrieb mit Sitz in einem Mitgliedsstaat ausgeführt werden, der gemäß der Richtlinie (EU) Nr. oder von einer mit dem Zweck der Werbung für den Luftverkehr oder die Freizeitfliegerei gegründeten Einrichtung ausgeführt werden, sofern das Flugzeug von der Einrichtung auf der Basis von Besitzrechten oder eines Trockenleasings geführt wird, der betreffende Flugeinsatz keinen außerhalb der Einrichtung ausgeschütteten Profit erzielt und diese Fluge nur eine geringfügige Aktivität der Einrichtung unter Teilnahme von Nicht-Mitgliedern der Einrichtung sind.

Das bedeutet, dass nur Anbieter von Rundflügen mit nicht motorisierten Flugzeugen und UL' s kein AOC benötigen - außer für die Kostenbeteiligung, Einführungs- und Wettbewerbe! Die Pilotenlizenz für Luftsportgeräte wird durch Ausstellung der Lizenz nach Anhang 1 Modell 5 dieser Regelung erlangt. Wird eine Lizenz erteilen und erneuern und bei jeder anderen Veränderung der eingegebenen Angaben wird die Lizenz vom Bevollmächtigten gemäß 31c Luftfahrtgesetz wiedererteilt.

In der Luftfahrtlizenz ist der Inhaber befugt, Luftsportgeräte des in der Luftfahrtlizenz angegebenen Typs und die registrierten Start- oder Sprungtypen tagsüber zu fliegen und auch nachts Fallschirme zu springen. Im Luftfahrtzertifikat sind gemäß 42 Abs. 6 Nr. 1 die Arten des Starts anzugeben, in denen der Antragsteller unterwiesen wurde.

Die Fluggenehmigung nach 42 Abs. 6 Nr. 1 ist auf Flugreisen in der Nähe des Startplatzes zu beschränken, wenn die Schulung keine Landflugübungen und die damit verbundene Theorieausbildung umfasste. Die Fluggenehmigung nach 42 Abs. 6 Nr. 2 ist auf die automatisierte Aktivierung zu beschränken, wenn die Schulung keine Handauslösung umfasste.

Ausrüstungsbetreiber benötigen eine Passagiergenehmigung für den Flug oder Sprung mit Mitreisenden. Zu den technischen Vorraussetzungen für die Erteilung der Lizenz zum Betrieb von Flügen nach Abs. 1 mit zweistufigen Ultraleicht-Flugzeugen gehört der Beweis von fünf Streckenflügen, darunter zumindest zwei Streckenflüge mit Zwischenlandungen über eine Gesamtdistanz von wenigstens 200 km nach Erhalt der Pilotenlizenz für Luftsportgerätebetreiber in Begleitung einer Fluglehrerin.

Der Fluggastführerschein für Fahrer von strömungstechnisch kontrollierten Ultraleicht-Flugzeugen, die einen gültigen Führerschein für Privatpiloten oder Segelflieger haben, wird mit der Ausstellung des Führerscheins für Piloten von Flugsportgeräten gemäß 44 Abs. 1 als ausgestellt angesehen. Bei der Erlangung der Zulassung zum Fliegen mit Doppelsitzern, Gleitschirmen oder anderen gleichwertigen Flugsportgeräten oder Sprüngen mit Tandemfallschirmen nach Abs. 1 gelten die technischen Anforderungen des 42 Abs. 2 sinngemäß.

Ein Anspruchsberechtigter nach Abs. 1 muss in einer Praxisprüfung nachweisen, dass er die Bedingungen für einen Flug oder Sprung mit Fluggästen nach seinen Kenntnissen und Fähigkeiten erfüllte. Die Fluggastkennzeichnung wird in die Luftfahrtgenehmigung für den Typ der Luftfahrtausrüstung aufgenommen, an dem der Antragsteller geschult wurde. Der Gültigkeitszeitraum hängt von der Geltungsdauer der Luftfahrtgenehmigung für Luftsportgerätebetreiber ab, es sei denn, der Vertreter begrenzt die Geltungsdauer gemäß 31c Luftverkehrsgesetz gemäß 42 Abs. 2 und legt die Bedingungen für die Fristverlängerung fest.

Auch diese Erlaubnis muss ausdrücklich in der Lizenzvereinbarung angegeben werden. Darüber hinaus bezieht sich 45a LuftsportPersV auf die wohlbekannte 90-Tage-Regel: Ein Luftsportgerätebetreiber darf ein Flugsportgerät, in dem sich Passagiere als verantwortliche Luftsportgerätebetreiber aufhalten, nur betreiben, wenn er in den letzten 90 Tagen mit einem gleichartigen Flugsportgerät wenigstens drei Abflüge und drei Anlandungen durchgeführt hat.

Bei Fallschirmführern findet Absatz 1 mit der Auflage Anwendung, dass die Fallschirmführer wenigstens zehn Fallschirmabsprünge durchlaufen haben. 45 Für jedes ärztliche Attest genügt die LuftPersV: "Eine Luftfahrtgenehmigung für Betreiber von Luftsportgeräten mit einer maximalen Eigenmasse von mehr als 120 kg einschließlich Trapez und Rettungsmittel ist nur in Kombination mit einem ärztlichen Attest nach Anlage IV Medizinische Bescheinigung zu erteilen.

A. 030(b) der VO ("EU") Nr. 1178/2011". VO 216/2008 Art. 4 legt die Richtung für die Anwendung des europäischen und nationalen Rechts fest: d) in einem Drittstaat eingetragen oder in einem Staat eingetragen, der die Regulierungsaufsicht an einen Drittstaat übertragen hat und von einem Drittlandbetreiber auf Routen nach, innerhalb oder aus der EU genutzt wird, muss dieser VO genügen.

a) Die mit dem Betreiben von Flugzeugen im Sinn von Nummer 1 Buchstaben b), c) oder d) befassten Bediensteten müssen dieser Regelung genügen. oder d) Der Flugbetrieb der in Nummer 1 Buchstaben b), c) oder d) genannten Flugzeuge muss dieser Regelung genügen. a) Die Bestimmungen des Absatzes 1 gelten nicht für die in Anlage II genannten Flugzeuge.

Anlage II oder Anlage II bezeichnet das in Art. 4 Abs. 4 bezeichnete Luftfahrzeug: Art. 4 Abs. 1, 2 und 3 findet keine Anwendung auf das Luftfahrzeug, das zumindest einer der folgenden Klassen angehört: h ) Repliken von unter a) bis d) genannten Maschinen, deren Bauart dem Originalflugzeug ähnelt; i) unbemannten Maschinen mit einer Flugmasse von höchstens 150 kg; (5) Die Nummern 2 und 3 finden keine Anwendung auf die in Anlage II genannten Maschinen, mit der Ausnahme der in Anlage II Nummern a), ii) und d) und h) genannten Maschinen, die im gewerbsmäßigen Flugverkehr verwendet werden.

Art. 2 der VO ( "Verordnung (EG) Nr. 785/2004") enthält Versicherungsvorschriften für die Personenbeförderung: und Luftfahrzeugbetreibern, die im Gebiet eines Mitgliedstaates, auf das der Luftverkehrsvertrag Anwendung findet, fliegen. a) Staatliche Luftfahrzeuge im Sinne des Artikels 3 Absatz b) des Vertrags vom 7. Mai 1990 über die internationale Luftbeförderung.

b) Musterflugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht (MTOM) von weniger als 20 kg; c) zu Fuß gestartete Flugzeuge (einschließlich motorisierte Hängegleiter und Gleitschirme); d) Fesselballone; e) Lenkdrachen; f) Gleitschirme (einschließlich Fallschirme); - Gleitschirme werden für örtliche Flugberatungen ohne Überschreitung der internationalen Grenze verwendet, wenn es sich um Versicherungsverpflichtungen gemäß dieser Verordnung zur Gefahrenabwehr von Kriegen und terroristischen Anschlägen handelt.

Die Mindestdeckungssumme pro Passagier liegt bei 250 000 SZR. Für nichtkommerzielle Flüge mit einem MTOM von bis zu 2700 kg können die Mitgliedsstaaten jedoch eine geringere Mindest-Versicherungssumme festlegen, die jedoch wenigstens 10 000 SZR pro Passagier umfassen muss.

Bedingungen für den Flugbetrieb: Die Verordnung VO (EG) 965/2012 der Europäischen Ops findet tatsächlich Anwendung, aber die Einleitung verweist auf VO(EG) Nr. 216/2008 mit dem Vermerk "Bestimmte Luftfahrzeuge". Deshalb ist nur die Luftfahrtbundesanstalt (LuftBO) für den Betrieb von Microlight-Flugzeugen zuständig. und die Flugdienstzeit sowie die angemessenen Pausenzeiten für die Besatzungsmitglieder vor.

Die Absätze 1 Sätze 2 bis 5 gelten sinngemäß. Die für die Zulassung von Luftfahrtgesellschaften mit Luftfahrzeug und Drehflügler nach 31 Abs. 2 Nr. 11 Luftverkehrsgesetz und das Bundesamt für Zivilluftfahrt und die Aufsicht nach Abs. 1 S. 3 zuständigen Behörden treten an die Stelle dieser.

Inhaltsangabe: In der Tat, die Hindernisse und Anforderungen für den kommerziellen Einsatz von Ultraleichtflugzeug sind sehr niedrig. Aus der Perspektive der Flugzeugbetreiber umwerfend!

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