Volkswerft Stralsund

Die Volkswerft Stralsund

Die Gesichter der Arbeiter der Volkswerft Stralsund. So genannte mittlere Containerschiffe werden in Stralsund gebaut. Hier sahen wir zum ersten Mal einen Film über die Entwicklung der Volkswerft. Suchen Sie einen Volkswerft Stralsund Boot? - In der Rubrik finden Sie neue und gebrauchte Boote der Volkswerft Stralsund.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

MV Wertften Stralsund (1948-2010: Volkswerft Stralsund, 2010-2014: P+S Wertften, 2015-2016: Nordic Yards Stralsund) in der Hanse-Stadt Stralsund ist eine Schiffswerft der Genting Group. Ab 1990 hat sich die Schiffswerft zunächst auf den Neubau von Container-Schiffen und Offshore-Lieferanten spezialisiert. Auf der Stralsund Volkswerft werden seit 2005 die zweitgrössten in Deutschland gebauten Container-Schiffe mit einer Tragfähigkeit von rund 4200 TEU (Standardcontainer) gebau.

2009 hat die Schiffswerft ihren Schwerpunkt auf den Spezial-Schiffbau verlagert; ab Juli 2014 wurden auch Bauteile für Offshore-Windräder hergestellt. 1] Seit MÃ?rz 2016 gehört die werft zum Malaysisch-Chinesischen Schiffsbauunternehmen Genting Hong Kong, das hier eigene kreuzfahrtschiffe und Bestandteile fÃ?r den Kreuzfahrtbau herstellt. Noch bis Ende des Aprils 1945 wurden auf der Kröger-Werft in Stralsund Schiffe für die Bundesmarine geboote.

Mit dem Umzug der Roten Armee nach Stralsund flüchteten die Eigentümer der Schiffswerft, die Brüder Kröger, in den Westen Deutschlands und nahmen alle Schwimmboote und Produktionsanlagen mit. Der in Stralsund eingesetzte Sequestrierungsausschuss, der sich aus Vertreterinnen und Vertreter von Stadtrat, SED, SPD, CDU und FDGB zusammensetzt, hat beschlossen, 34 Unternehmen, darunter die Kröger-Werft, die Dornquast-Werft und Niederlassungen von Siemens & Halske, Siemens-Schuckert und AEG, zu übernehmen.

Hauptaktionärin war die Gemeinde Stralsund mit 90% der Aktien. In einem Schreiben an den Bürgermeister von Stralsund verlangten die beschlagnahmten Gebrüder Kroeger im April 1946 die Rückkehr der Schiffswerft mit den Worten: "Die Schiffswerft wird jedoch nur von wirklich erfahrenen und mit den lokalen Gegebenheiten vertrauten Schiffbauexperten wiedereröffnet werden.

Noch im gleichen Zeitraum wurden die ersten Reparaturen auf der Schiffswerft vorgenommen und im August 1946 wurde mit dem Aufbau der ersten Fischkutter angefangen. So trat im Mýrz 1948 die Entschlieýung zur Entziehung der Krýger-Werft unter anderem auf der Basis des "Gesetzes Nr. 4 ýber die Friedenssicherung durch die ýbergabe von Fabriken faschistischer Krimineller an das Volk" in Kraft und das Unternehmen ging schlieýlich in ýffentliches Eigentum ýber.

Im Jahre 1947 traf sich der Stellvertreter des SMAD, Armeegeneral Wassili Jawanowitsch Tschuikow, und der Repräsentant der "Deutschen Wirtschaftskommission" Fritz Selbmann auf dem Werfthaus. Die SMAD verfügte am 17. Mai 1948 den Neubau einer Schiffswerft in Stralsund, die am 16. Mai 1948 als öffentliches Unternehmen in das Firmenbuch der Volkswerft Stralsund aufgenommen und am 17. Mai 1948 unter die Kontrolle der VVW gestellt wurde.

Die Lehrlingswerkstatt wurde am 13. Juni 1948 gegründet, aus der am 16. November 1949 der Lehrlingskombinat der Schiffswerft wurde. Im Jahr 1949 waren hier 4.420 Menschen beschäftigt[4], obwohl nur 39 der 727 Schiffbauarbeiter ausgebildete Schiffsbauer waren.

Die BSG-Motorenfabrik Stralsund wurde am 26. August 1948 in Stralsund eröffnet. Der Maurermeister und später ehrenamtlicher Bürger von Stralsund, Paul Sack, führte am 28. 10. 1948 eine gut geordnete Hochleistungsschicht durch, in der er den Standard mit 2600 Ziegeln mit 430% überfüllte [5]; weitere solche Lagen anderer Maurers. Zu Beginn des Jahres 1953 gründeten die Werftmitarbeiter Otto Nautsch und die späteren Bürgermeister von Stralsund die ersten "komplexen Brigaden" zur Durchführung der "kollektiven Aktivistenarbeit".

In der Schiffswerft fanden am 18. Juli 1953 Warnstreiks statt, die, wie in der gesamten DDR, von der Staatsgewalt während des Nationalaufstandes 1953 rasch abgebrochen wurden. Infolgedessen wurden die Planungen herabgesetzt, aber auch Gefechtsverbände gebildet; Ende 1953 hatte die Volkswerft bereits 60 Angehörige. In der Volkswerft wurden feuerverzinkte Kübel, Wasserbehälter und Teile für Landmaschinen hergestellt.

Um die angespannte Wohnsituation zu verbessern (zahlreiche Wohnhäuser wurden beim Bombenanschlag auf Stralsund am  6. Okt. 1944 zerstört), wurde am 08. Jun. 1954 die Volkswerft (AWG) mit 3975 Wohneinheiten errichtet. Geburtstags von Wilhelm Pieck wurde am dritten Jahrestag 1956 ein Schlepper gestartet, der von jungen Leuten in über zwanzigtausend freiwilligen Arbeitsstunden und aus gesammeltem Baumaterial erbaut wurde.

8] Im gleichen Jahr meldete die Werftenzeitung "Unsere Werft", dass sich 450 Nachwuchskräfte der KVP auf freiwilliger Basis angeschlossen hätten. 9. Klaus-Jürgen Bärß, später Stellvertreter der DDR-Luftwaffe, erlernte auf der Volkswerft den Stahlschiffbau; er war einer dieser Männer. Die Volkswerft legt am 22. Juli 1965 in Kiel einen neuen Typ des Schiffes "Atlantic" auf.

Wie sowjetischer Aussenhandelsminister Nikolai Patolichev bei einem Werftbesuch am17. Maerz 1967 sagte, hatte die Volkswerft den groessten Anteil am Export aller DDR-Unternehmen in die UdSSR. 15] Im 11. Dezember 1967 wurde das tausendste auf der Volkswerft mit dem Raumschiff "Atlantik" 7120 fertig gestellt. Die Volkswerft wurde am 01.01.1979 dem Kombinat Schiffbau Rostock unterworfen.

Die Volkswerft Stralsund wurde im gleichen Jahr vom Lloyd in London als weltweite Nr. 1 im Fischereischiffbau geführ. Durch die Wiedervereinigung und die friedliche Umwälzung in der DDR 1990 stürzte der Verkaufsmarkt im "Osten" vollständig ein. Auf der Volkswerft sollten vom 24. Jänner 1990 bis 1995 im Rahmen des jüngsten Regierungsabkommens zwischen der DDR und der Sowjetunion 45 Schleppnetzfischereien für die Sowjetunion produziert werden.

Die Volkswerft wurde am 1. Juli 1990 in eine Tochtergesellschaft der Deutschen Maschinen- und Schiffbau AG in Rostock umfirmiert, die zu 100 % der damaligen Eigentümerin der Treuhandanstalt ist. Die Volkswerft wurde 1993 erstmals unter der Führung der bremischen Vulkan-Gruppe privatisiert. Aus der Schiffswerft wurde die Firma in die BvS, deren Hauptaktionärin die BvS war, ausgliedert.

1997 wurde die Michaela S., ein von der Lübecker Firma Lübeck (ehemals Flender-Werke), Teil der Volkswerft, entwickeltes Standardschiff vom Typs Flender FW 2500, erstmals auf der Volkswerft gebaut. Die CV 2500, zum Teil eine weiterentwickelte Variante, ist seit 1997 der am meisten gebaute Werfttyp Am Ende des Jahres 1998 wurde die Schiffswerft zum zweiten Mal privatisiert.

Die Volkswerft wurde für die Planung der Schiffsbauhalle am 24. August 1999 mit dem "European Structural Steel Award" ausgezeichnet. In Stralsund verlässt im Juli 2004 der 1600ste Bau die Schiffswerft. Der vorhandene Schiffshebewerk wurde im April 2005 um 40 m auf 275 m erweitert. Damit war der Aufzug auch in der Lage, 4000 TEU-Containerschiffe der Panamax-Klasse, die jetzt in der Schiffswerft hergestellt wurden, auf eine Tiefe von bis zu elf Metern zu senken.

In der Schiffsbauhalle wurden die neuen Gebäude im Erdgeschoss errichtet, dann aus der Schiffsbauhalle herausgezogen und auf den Schiffshebewerk aufgerollt und ins Meer abgelassen. Mit Aufträgen der Maersk Sealand Schifffahrtsgesellschaft war die Kapazitätsauslastung der Schiffswerft bis 2008 sichergestellt. Im Jahr 2003 wurden drei Container-Schiffe der Klasse Olga Maersk mit einer Tragfähigkeit von 3028 TEU und einer Gesamtlänge von über 237 Meter gefertigt.

Sie waren die grössten je auf der Volkswerft produzierten Fahrzeuge. In den Jahren 2004 und 2005 wurden weitere sechs Fahrzeuge des Typs 2500 TEU gefertigt. Sie waren 293 m lang und 33 m breit und für die A.-P. Møller-Mærsk-Gruppe vorgesehen. Dadurch war die Kapazitätsauslastung der Schiffswerft bis Ende 2007 sichergestellt. Grundvoraussetzung für den Neubau war die Baggerung der Ostzufahrt Stralsund zum Strelasund auf 7,5 Metern; die Baggerung der 50 km langen Seeroute kostet 16 Mio. EUR.

ein Wasserzähler unter dem Schiffskiel, als er den Sternenhimmel durchquert. 18 ] Aufgrund des starken Anstiegs der Rohstahlpreise verzeichnete die Volkswerft in den Jahren 2006 und 2007 einen zweistelligen Millionenverlust. Nachdem für die beauftragten Frachtschiffe keine Schlupfklausel getroffen worden war, die es der Schiffswerft erlaubt hätte, Preiserhöhungen auf den Einkaufspreis zu verteilen, aber die Produktionskosten für ein Containerschiff von 35 Mio. im Jahr 2004 auf 50-55 Mio. EUR angestiegen waren, mussten die Einbußen an anderer Stelle ausgeglichen werden.

Das erste von sieben solchen 293 Metern Länge wurde am vergangenen Freitag, den 20. September 2006, aus der Schiffsbauhalle geholt und gestartet. Die Werft wechselt Ende Juni 2007 den Eigentümer. Laut Financial Times Deutschland lag der Anschaffungspreis am vergangenen Freitag bei 26 Mio. EUR, andere Schätzwerte liegen - je nach Auftragslage - zwischen 40 und 100 Mio. EUR.

An der Werftfassade wurde im vergangenen Monat die Aufschrift " VOLKSWERFT STRALSUND " prächtig renoviert, darunter der Schriftzug "d i", die Initialien Hegemann. Der Startschuss für das neueste Modell der 4200 TEU Panmax-Serie fiel am 5. Oktober 2007. Die Schiffswerft hatte im Monat Mai 2009 noch Festbestellungen für drei Container- und fünf Ankerversorgungsschiffe.

Auf Grund der rückläufigen Containerschiffnachfrage hat die Schiffswerft 2009 ihren Schwerpunkt auf den Bereich des Spezialschiffbaus verlagert. Sie hat im April 2009 einen Vertrag mit der Premicon AG über den Neubau von sechs Fluss-Kreuzfahrtschiffen bekannt gegeben, von denen drei als feste und drei weitere als Optionen abgeschlossen wurden. Die malaysisch- chinesische Schifffahrtsgesellschaft Genting Hong Kong hat die Nordic Yards für einen Preis von 230 Mio. Euro[38] erworben, die Schiffswerft in Stralsund wurde mit 31,3 Mio. EUR bewerte.

39] Gemeinsam mit der Lloydwerft Bremerhaven sollten die Schiffswerften in Wismar, Warnemünde und Stralsund unter dem Dach der LloydWerftGruppe tätig werden und Schiffe für Kreuzfahrten herstellen. 40] Nach ersten Erwägungen zur Integration der Schiffswerft Stralsund in die Lloyd Werbung hat die Genting Group im Juni 2016 beschlossen, die MV-Werftengruppe, bestehend aus den drei Ostwerften Wismar, Rostock und Stralsund, mit Hauptsitz in Wismar, selbständig zu errichten.

In der Schiffsbauhalle wurden die Buchstaben "Volkswerft" und "dh" (für Detlef Hegemann) ab Frühling 2017 durch den Buchstaben "MV Werften" abgelöst; im Unterschied zu den Vorbesitzern hatte der neue Besitzer Genting den traditionellen Volkswerftnamen nicht beibehalten. Das Kreuzfahrtschiff Crystal Endeavor startete am 16. Februar 2018 mit dem ersten Stahlschnitt[42], die Mega-Yacht mit Eiskategorie soll vollständig auf der Stralsunder Schiffswerft gebaut und 2019 ausliefern werden.

Dies ist der erste Schiffsauftrag für die Schiffsbauer aus Stralsund nach der Akquisition durch die Malaysian Genting Group und das erste Kreuzfahrtschiff in einer Serie von drei Schiffen für die gruppeneigene Schifffahrtsgesellschaft Crystal Yacht Expeditions Cruises. Mit den 184 Metern Länge, die sowohl in die tropischen als auch in die polaren Regionen segeln können, soll bis zu einem halben Kilometer dickes Inlandeis gebrochen werden.

Laut Schiffswerft sind sie die grössten Megayachten der Erde mit Eiskategorie. Zu Beginn des Baus waren rund 300 Mitarbeiter auf der Schiffswerft Stralsund tätig. 43 ] Darüber hinaus werden in Stralsund Abschnitte für Kreuzfahrtschiffe gefertigt und über die Ostsee zu den anderen Standorten der MV Wertften befördert. Die Stralsund Volkswerft lieferte in den ersten Jahren hauptsächlich Fischerboote an die Sowjetunion als Entschädigung für Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg. 2.

Aus der Volkswerft, die bis 1990 in der Form eines Staatsbetriebes geführt wurde, entstand rasch ein Fachbetrieb für Fischereifahrzeuge. Es wurden fast ausschliesslich Fischerboote produziert, die meist im Namen der russischen Hochseefischereiflotte erbaut wurden. Die Volkswerft wurde nach dem Fall der Berliner Mauer komplett umstrukturiert, da der Hauptkunde für Fischereifahrzeuge mit dem Fall der Sowjetunion erloschen war.

Danach werden Fabrikschiffe und Container-Schiffe (auch der Panamax-Klasse) sowie Ankerschlepper und andere Versorgungs-Schiffe, Luxus-Kreuzfahrtschiffe ab 2017 gefertigt erstes Schiff: OKEAN, das letzte Schiff: ? 22. 03. 2016, aufgerufen am 03. 03. 2016. 2011 Offenlegbare Transaktion im Zusammenhang mit dem Erwerb von Werften in Deutschland. Hongkong, in Genting, 2. MÃ??rz 2016, aufgerufen wird, auf den 9. April 2016. ? Positive Resonanz auf die VerkÃ?ufe von Nordic Yards.

und wurde am 5. Februar 2016 aufgerufen.

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