Wie werde ich Pilot bei Lufthansa

So werden Sie Pilot bei Lufthansa

Tagelang streikten die Piloten, Tausende von Flügen mussten gestrichen werden. Die Lufthansa stellt einfach ein und trainiert wie verrückt, bewirbt sich und ist gut, dann wird es funktionieren! mit der Aussicht, Lufthansa-Pilot zu werden. Hauptkunde in Deutschland ist die Deutsche Lufthansa AG mit ihren Tochtergesellschaften verschiedener Flugbetriebe. In der Pilotenschule der Lufthansa wird der Traum vom Fliegen wahr.

Lufthansa: Geschulte Lotsen erhalten keinen Arbeitsplatz

"Vor dir steht die Zeit wie ein Schwarzer Loch", sagt kein Ausbildungsabbrecher, sondern ein beinahe fertig ausgebildeter Pilot, der an der Verkehrsfliegerschule der Lufthansa in Bremen studiert hat. Mittlerweile ist die Lage zu einem offenem Streit gereift, den die Lufthansa nun auf der Ebene des Vorstands beruhigen will. Die Schüler dachten schon, sie seien dem Paradies so nahe, als sie aufgenommen wurden.

Kaum jemand gibt nach der strikten Vorselektion auf oder erweist sich als untauglich für die Schulung, so dass die jugendlichen Flugstudenten in der Regel in die Cockpits der Lufthansa Jets eindrangen. In der Regel dauert das mehr als die zugesagten 29 bis 33 Monaten, aber am Ende war es immer der gesicherte Traumberuf, der auch im Tarifvertrag des Lufthansa Konzerns (KTV) sehr gut vergütet wurde.

"Die Jugendlichen benötigen wir dringend", sagt Lufthansa-Manager und Kapitän Stefan Thilo Schmidt, Head of Recruitment bei der Fluggesellschaft. Zum ersten Mal in ihrer Unternehmensgeschichte hatte die Lufthansa jedoch mit den Konsequenzen einer sinkenden Fahrzeugflotte zu kämpfen. Zugleich gehen die bestehenden Lotsen später in den wohlverdienten Ruhestand, denn sie dürfen nun bis zum 65. Lebensjahr statt wie bisher bis zu sechzig Jahren fliehen "Im Augenblick haben wir keine Notwendigkeit im Gruppentarifvertrag.

"Jedenfalls ", so Lufthansa-Chef Carsten Spohr, "ist der Konzern-Tarifvertrag, nach dem noch immer gut die Hälfte aller Lotsen im großen Lufthansa-Gebiet vergütet werden, nicht das zukunftsträchtige Geschäftsfeld von Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Spohr sieht die Grundgehälter von bis zu 250.000 EUR sowie zahlreiche Boni und Rentenzusagen nicht mehr wettbewerbsfähig und will nicht nur für Pilotinnen und Pilotinnen unter der Marke EUROWING ein gruppeneigenes Low-Cost-Angebot mit signifikant tieferen Vergütungssätzen einführen.

Zu diesem Zeitpunkt ist der heftige Tarifkonflikt mit der Pilotgewerkschaft Vereinigungscockpit, der bereits zu zwölf Arbeitsniederlegungen führte und nun beigelegt werden soll. Nach Angaben der Lufthansa ist der Weg zum KTV blockiert, die letzten Einstellungstermine stammen aus dem vergangenen Jahr, und auch die Schulung in Bremen ist auf Eis gelegt. 2.

Derzeit gibt es voll ausgebildet Flugschüler, die ihre Lehre vor fünf Jahren antraten. Sie können mit ihrer zuvor erlangten Qualifizierung, der Multipilotenlizenz, nichts außerhalb der Lufthansa machen. Ihnen mangelt es noch an der Schulung im Bereich des Flugbetriebs, der "Linienausbildung", die sie bei Lufthansa nur mit ihrem Anstellungsvertrag durchlaufen. Erst in Ausnahmefällen, die vom Luftfahrt-Bundesamt zu genehmigen sind, dürfen die bremischen Studenten als Co-Piloten mit anderen Unternehmen des Lufthansa-Konzerns reisen - zu wirtschaftlich ungünstigeren Konditionen.

"Diese schlimme Gesellschaft mit uns ist nur möglich, weil es so ein Wunschtraum ist", sagt ein Flugstudent. In Bremen sagen einige Hochschulabsolventen, sie seien aufgefordert worden, sofort mit der Ausbildung zum Piloten zu starten. "Auch die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber während der längeren Wartezeit verläuft laut den Flugschülern alles andere als zügig.

Das beste kurzfristige Verdienstpotential wäre nach wie vor der Beruf des Flugbegleiters, den viele Nachwuchspiloten anstreben. Aufgrund der bis zu 200.000 EUR pro Kopf waren in der Regel eigene, durch Kredite geförderte Aktien der Studierenden anteilig. Jeder, der bei der Lufthansa gelandet ist, musste im Beruf rund 60.000 EUR zurück zahlen, und wer einen Arbeitsplatz im KTV verweigert hat, um anderswo Pilot zu werden, musste gar die kompletten Auslagen aufbringen.

Die Lufthansa hat nun ein Dreistufenmodell vorgelegt, nach dem abfliegende Studenten bis zu 60.000 EUR als Ausgleich für die absolvierte Schulung zahlt. "Über einen speziell gegründeten Nachwuchsrat (NFF-Rat) machten die Studenten ihre Anliegen in der ganzen Lufthansa bekannt. Auch bei der Tariftabelle muss eine Antwort darauf gesucht werden.

Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Spohr und seine für den Personalbereich verantwortliche Kollegin Bettina Volkens wollen die Anliegen der Flugstudenten in Seeheim bei Frankfurt am Main miterleben.

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