Wo Liegt der Berg Marmolada

Und wo ist der Berg Marmolada?

Zu Füßen des Marmolada-Gletschers liegt das Skigebiet Arabba-Marmolada. In der Marmolada, der Königin mit dem Mantel aus Eis, gab es entscheidende Momente in der Geschichte des Ski- und Bergsports. Der Marmolata ist der höchste Berg der Dolomiten und liegt an der Grenze zwischen dem Trentino und der Provinz Belluno und ist der höchste Berg der sogenannten "Bleichen Berge". In den westlichen Dolomiten liegt die Bergformation der Marmolata (ladinisch: Marmoleda, italienisch: Marmolada), ebenfalls "Königin der Dolomiten".

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Höhe3343 lfm. Unter den Marmolaten (italienische Marmolada, ladinische Marmoleda, der Namen leitet sich von der Gleichartigkeit des Gesteins mit dem des Marmors ab) ist der höchstgelegene Berg der Alpen und Teil der Marmolata-Gruppe. Ein westlich-östlicher Grat von Punta Penia (3343 m) über Punta Rocca (3309 m) und Punta Ombretta (3230 m) zum Serauta und Punta Serauta (3035 m) und Punta Serauta (3069 m).

An der relativ leicht abfallenden Seite des Fedaia-Passes befindet sich der einzige größere Dolomitengletscher (Ghiacciaio della Marmolada). Die Entstehung des Marmolata-Gletschers wird in einer Legende Südtirols (ätiologisch) wie folgt erklärt: Früher gab es auf der Murmeltier keine Eisflächen, sondern fruchtbares Weideland und Auen. In der Tat begann es sofort zu schneit.

Aber es hat weiter geschneit und hat nicht aufgehört, bis die ganze Region mit Gletschern umhüllt war. Drei Pfarrer (Don Giovanni Costadedòi, Don Giuseppe Terza, Don Tommaso Pezzei), ein Arzt (Hauser) und ein Bischofsrichter (Peristi) erreichten am dritten Tag des Jahres 1802 den Kamm von Punta di Rocca vom Passo Fedaia.

Dieses Mal waren es drei Pfarrer aus dem Agordo-Gebiet (Don Pietro Munga, Don Alessio Marmolada, Don Lorenzo Nikolai) und der 17-jährige Edelkeim Gian Antonio De Manzoni. Die sechsköpfige Gruppe klettert am Sonntag, den 24. Juli 1856 vom Passo Fedaia, ausgestattet mit einfachem Harscheisen, über den Gipfel des Gletschers zum Bergrücken und beschreibt sich selbst als den ersten Bergsteiger, obwohl ihr Report keine Hinweise darauf gibt, dass man die Punta di Rocca erklommen hat.

Im Jahre 1860 nannte sich John Ball (mit den Anführern Victor Tairraz und John Birkbeck) auch der erste Kletterer der Mamolata. Die Punta Rocca wurde erst im Jahre 1862 von dem österreichischen Alpinisten und Gründer des österreichischen Alpinverbandes Paul Grohmann auf der nördlichen Route erklommen. Auch die 35 m hohe Punta di Penia wurde am Samstag, den 29. August 1864 von Paul Grohmann zusammen mit den beiden Bergführer Angelo und Fulgenzio Dimai erklommen.

Um 1880 blühte das Dolomiten-Bergsteigen und führte zum Bau von Berghütten auf dem Födaiasattel (Sektion Bamberger Alpenverein) und dem Ombretapass (Contrinhaus des Nürnberger Alpenvereins). Der Nürnberger Abschnitt versuchte auch, einen verhältnismäßig einfachen Weg nach Punta di Penia zu finden und finanzierte die Absicherung des West Ridge, der am 21. Juni 1898 von Hans Seyffert, Eugen Dittmann mit Reiseführer Luigi Rizzi bestiegen wurde.

Der erste Südwallweg nach Punta di Penia, heute "Via Classica" (IV), wurde am 11. Juli 1901 von den Bergführerinnen Michele Bettega, Bortolo Zagonel und der Brite Beatrice Tomasson eroeffnet. Der Marmolata war im Ersten Weltkrieg ein Grenzberg zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Der österreichische Weg führte vom Passo Fedaia über Sasso Undici nach Fortcella Serauta und weiter entlang des Bergrückens nach Osten.

Vor allem versuchten die Süditaliener, entlang des Bergrückens nach Punta Rocca vorzustoßen. Luigi Micheluzzi, Roberto Perathoner und Demetrio Christomannos schrieben nach dem Kriege vom 08. bis 9. September 1929 mit der Besteigung des südlichen Pfeilers von Punta di Penia (VI) Alpengeschichte.

Die südwestliche Seite der Punta di Penia (VI+) von Gino Soldà und Umberto Conforto und vor allem die südliche Seite der Punta di Rocca (VI+), die 1936 auch von Batista Vicatzer und Ettore Castiglioni bestiegen wurde, wurden vor dem Zweiten Weltkrieg mit exzellenten Strecken versehen. Der anspruchvollste Teil des so genannten Dolomitenhöhenweges Nr. 1 läuft über die Gletscherwestseite Ein Via Ferrata von der südlichen Seite des Contrinhauses geht über Marmolata Ridge und West Ridge nach Punta Penia (daher der Titel West Ridge Climbing Trail).

Am Fuße der Marmolata Südseite der Malga Ciapela geht es über den Passo Ombretta und das Kontrinhaus nach Alba bei Canazei. Es gibt auch eine Luftseilbahn nach Marmolata, die 2004 und 2005 renoviert wurde und in drei Etappen von der Malga Ciapela (1467 Meter ü.M.) über die Bahnhöfe Banc/Coston d'Antermoia (2.350 Meter) und Serauta (2.950 Meter) nach Punta Rocca (3.265 Meter) verläuft.

Die Bergkriegsmuseum, integriert in die Serauta-Bahnstation auf 2950 Meter über dem Meeresspiegel, ist wahrscheinlich das höchste in Europa. Vom Bahnhof Punta Rocca aus erreicht man leicht das kleine Felsenheiligtum der Madonna della Neve, das Johannes Paul der Zweite während eines Besuches selbst geweiht hat. Von Punta Rocca über den Passo Fedaia bis zur Malga Ciapela erstreckt sich eine der längste Skipisten der Welt, der Belluneser, mit einem Gefälle von knapp 1.900 Metern und einer Gesamtlänge von ca. 12 Kilometern.

Auch der Sommerskilauf auf dem Marmolata Gletscher mit einigen Skiliften erfolgte bis etwa 2000; dieses Verbot wurde dann weniger häufig und 2005 unter dem Zwang von Umweltschutzvereinen vollständig abgeschafft. Bis 2008 gab es noch eine weitere Bergbahnkette vom Gipfel des Fedaiapass nach Punta Serauta, doch dann wurde der Skilift erst 2008 abgeschaltet, und 2012 wurde die Bergstation der Bergbahn durch einen Feuer zerstoert und seither nicht wiederhergestellt.

Aufgrund der deutlich reduzierten Kapazitäten und der großen Menschenmengen kommt es bei der heutigen Bergstation der Marmolata in der Malga Ciapela zu regelmässigen Standzeiten von einer und mehr Stunden. Hütten im Marmolata-Gebiet: 360 Panorama vom westlichen Kamm der Marmolata. Auf der linken und rechten Seite Punta Penia, am Rande Palagroup, Latemar, Rosenberg, Longkofel, Sella und Amerikanische Dolen.

Heinz Mariacher:: Bergführer Alpenverein Marmolada Main Ridge. Bergmannsverlag Rudolf Rother, München 1983, ISBN 3-7633-1305-2 Michael Wachtler, Andrea De Bernardin: Die Eisstadt auf der Marmolata.

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